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Alt 06.12.2009, 16:52   #301 (permalink)
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Zitat:
Zitat von [ETA]Akki Beitrag anzeigen
Ich wusste gar nicht, in welchen Sphären wir uns hier bewegen ... da bleib ich doch mal dran
Muss jetzt nur noch durchsteigen *g*

Akki
Ooch, das ist doch einfach, du mußt nur "die Methanvorkommen der Erde zu Wasserstoff Emulgieren können und dann O² erzeugen" - verstanden... ?
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Alt 06.12.2009, 17:07   #302 (permalink)
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Darfst aber nicht vergessen, VORHER den Nippel durch die Lasche zu ziehen..
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Alt 06.12.2009, 17:12   #303 (permalink)
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Zitat von Harald_(Charly) Beitrag anzeigen
Darfst aber nicht vergessen, VORHER den Nippel durch die Lasche zu ziehen..
Ach darum .......
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Alt 06.12.2009, 18:35   #304 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Harald_(Charly) Beitrag anzeigen
Darfst aber nicht vergessen, VORHER den Nippel durch die Lasche zu ziehen..
Ah, danke für die verständliche Erläuterung Ich war aufgrund der teils inflationären Nutzung von Fremdwörtern und Fachterminologie etwas am Grübeln.

Was eigentliches zum Thema: Tagesschau-Meldung zum Klimagipfel

Wenn man das alles so liest, fragt man sich, ob man durch das pure Weglassen von Klimagipfeln und dem damit verbundenen Daheimbleiben von 15 000 (!) Leuten mehr tun kann, als noch mehr heiße Luft zu erzeugen (schon allein durch die Heizung in Kopenhagen) ...

Wie will man denn das mit der 2 Grad-Grenze regeln (wobei das schon zuviel ist und der Spielraum bis dorthin nur noch sehr begrenzt ist) und vor allem, ab wann soll sie gelten? Wie stark war der Anstieg bisher? Damit schönt man doch nur alles, indem man zu den bisherigen Temperaturanstieg unter den Tisch fallen lässt und einfach mal, wie die ziemlich nichtbeachteten EU-Haushaltsregelungen (wie war das mit dem Einhalten der 3 % Schulden zum BIP und den Konsequenzen?), etwas festschreibt, was eh keinen interessiert oder je nach Gemütslage interpretiert wird. Klasse Leistung.

Ich bin schonmal auf die Lobeshymnen zu einem sicherlich absolut miserablen Minimalkompromiss gespannt ...

Akki
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Alt 06.12.2009, 18:45   #305 (permalink)
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Zitat:
Zitat von [ETA]Akki Beitrag anzeigen
Wie will man denn das mit der 2 Grad-Grenze regeln (wobei das schon zuviel ist und der Spielraum bis dorthin nur noch sehr begrenzt ist) und vor allem, ab wann soll sie gelten? Wie stark war der Anstieg bisher?
Die 2 Grad sind eine reine politische Marke, wissenschaftlich völlig wertlos. Im 20 Jhd. gab es eine Erwärmung von 0,7 Grad (unabhängig von den Gründen dafür). Die aktuelle globale Temperatur entspricht übrigens der Temperatur aus den 1870er bzw. 1940er Jahren.

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Alt 06.12.2009, 19:14   #306 (permalink)
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Als Ergebnis kommt wahrscheinlich etwas in der Richtung raus.
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Alt 06.12.2009, 19:24   #307 (permalink)
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Irgendetwas an einem Durchschnitt festzumachen, halte ich auch für Schwachsinn... wenn jetzt plötzlich überall eine Temperatur von 10°C herrschen würde, wäre der globale Durchschnitt dramatisch abgesackt, aber ich wage zu bezweifeln, dass das ein schönes Szenario wäre. Überhaupt wird bei dem ganzen Thema viel zu viel pauschalisiert (als würde man vom Landgewinn Bangladeshs auf einen global sinkenden Meeresspiegel schließen). Und zu guter Letzt ist Papier geduldig, die Sonne scheint in Californien sicher nicht wegen des gesetzlich garantierten Sonnenscheins so häufig. Auch in Kopenhagen kann und wird man viel niederschreiben, aber vom Niederschreiben allein wird selten etwas anders...
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Alt 06.12.2009, 21:52   #308 (permalink)
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Mal was zum Anschauen http://www.veoh.com/browse/videos/ca...7195812TXytPDS

LG EDi
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Alt 07.12.2009, 03:21   #309 (permalink)
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Ich möchte mich mal in die Diskusion miteinbringen.

Alles was ich an Informationen habe und lesen konnte ist, das es eindeutig eine Erderwärmung gibt. Es gab in der Erdgeschichte immer mal wärmere Phasen und kältere Phasen, der übergang von einer Phase in die nächste zog sich allerdings über Jahrhunderte hin. Einen so rappiden Anstieg der durschschnittstemperatur wie im 20jhd und ausserdem stetig, gab es bisher nicht in der Erdgeschichte. Ich persönlich sehe einen Paralelen zusammenhang zwischen den Temperaturanstieg und der Umweltbeeinflussung durch den Menschen. Man kann sich ja mal die Kurven der Temperaturerhöhung mit der Kurve Industriealisierung ansehen und vergleichen.
Ich halte es für Falsch zu glauben und zu sagen, daß der Mensch nicht effektiv an der momentanen Klimaveränderung beteiligt ist.

Als sich die UN Staaten 1992 in Rio trafen, hatte ich ja echt die Hoffnung das sich die Mächtigen zusammenreißen und was bewegen, als mir dan das Protokol durchgelsen habe, wusste ich das man auf die Regierungen der Welt nicht warten brauch. Das Protokol von Rio (<80 Seiten) hab ich mir noch durchgelesen, Kyoto hab ich mir geschenkt, da wusste ich schon das da effektiv nichts bei raus kommt, egal was drin steht. Viel gerede und viel heiße Luft. In meinen Augen war Kyoto 1997 der letzte Zeitpunkt wo man hätte anfangen können etwas gegen den massiven Klimawandel zu tun.

Trotz aller Erfahrung hofft man ja noch, aber ich denke jetzt die Klimakonferenz in Koppenhagen wird wieder ein Schlag ins Wasser. Auch wenn die Regierungsvertreter höhste, fast utopische Ziele setzten wie z.B. sofortige Halbierung der Treibhausgase auf 50% vom jetzigen, denke ich ist der "point of no return" überschritten.

Vielleicht sollte ich langsam anfangen und mich dem Gedangen ergeben, das ich villeicht noch mal Urlaub auf den Malediven oder Tuvalu mache bevor sie verschwinden. Bangladesch ach die.. die waren schon immer arm und öde, Reizte mich noch nie, wenn es Tuvalu nicht mehr gibt was passiert dan mit der TopLevelDomain *.tv? und ja ist ja eigentlich auch nicht schlecht wenn die Ostsee bis kurz vor Berlin geht, dan hab ich es nicht mehr soweit bis zum Strand.

bye Morgoth
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Alt 07.12.2009, 06:55   #310 (permalink)
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Also, wenn die Kritiker des Klimawandels recht haben, dann ist es nur konsequent, wenn die Politik das verschweigt bzw. runterspielt. Denn nur dann kann der nicht eingetretene bzw. angeschwächte Klimawandel als Erfolg der Politik verkauft werden ( Wir haben was getan!) - oder ???

Aber waren die Politiker irgendwann mal konsequent ...

Edit Nachtrag: Ich habe in einem früherem Post auf ein Buch aufmerksam gemacht - es ist für mich aktueller denn je !
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Alt 07.12.2009, 07:45   #311 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Jeeper74 Beitrag anzeigen
Die 2 Grad sind eine reine politische Marke, wissenschaftlich völlig wertlos. Im 20 Jhd. gab es eine Erwärmung von 0,7 Grad (unabhängig von den Gründen dafür). Die aktuelle globale Temperatur entspricht übrigens der Temperatur aus den 1870er bzw. 1940er Jahren.

VG Jeeper
Ach jottchen....vor der Kleinen Eiszeit im Mittelalter war es viel wärmer als heute. Und zur Zeit der Saurier, war es hier in Europa fast tropisch und die hatten keine Kraftwerke, FCKW und was weis ich noch. Man muß vor nix Angst haben. Lasst Euch nit krille machen von den Leuten, die Euch gerne Steuererhöhungen, höhere Preise etc. mit einem nicht normalen Klimawandel verkaufen wollen.
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Alt 07.12.2009, 12:25   #312 (permalink)
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Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Ich möchte mich mal in die Diskusion miteinbringen.

Alles was ich an Informationen habe und lesen konnte ist, das es eindeutig eine Erderwärmung gibt. Es gab in der Erdgeschichte immer mal wärmere Phasen und kältere Phasen, der übergang von einer Phase in die nächste zog sich allerdings über Jahrhunderte hin. Einen so rappiden Anstieg der durschschnittstemperatur wie im 20jhd und ausserdem stetig, gab es bisher nicht in der Erdgeschichte.
Das ist falsch, derartige Temperaturschwankungen sind nicht ungewöhnlich.
Und das es am Ende einer "Eiszeit" wärmer wird, liegt in der Natur der Sache.

Das einzig normal am Klima ist der Wandel.
http://www.welt.de/die-welt/debatte/...ch-normal.html

Wenn die Wissenschaftler Recht behalten, die schon seit Jahren eine Abkühlung bis mitte des Jahrhunderts prognostizieren, dann haben wir wirklich ein Problem.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Ich persönlich sehe einen Paralelen zusammenhang zwischen den Temperaturanstieg und der Umweltbeeinflussung durch den Menschen. Man kann sich ja mal die Kurven der Temperaturerhöhung mit der Kurve Industriealisierung ansehen und vergleichen.
Und wenn du dann noch die Kurve der solaren Aktivität drüberlegst wird es richtig interessant.
http://www.eike-klima-energie.eu/new...t-klimawandel/
Interessant ist hier der komplette Beitrag, denn man sich am Ende der Seite herunterladen kann.

Und nochmal: Es gibt keinen Zweifel darüber, auch nicht im IPCC und bei den anderen Klimaalarmisten, das die Temperaturentwicklung bis in die 1970er hinein natürliche Ursachen hat. Das hat der IPCC-Chef schon vor 2 Jahren kleinlaut zugegeben. Die Logik das die Temperaturerhöhung eine Folge der Industrialisierung ist, ist und bleibt nachweisbar falsch.

Vielleicht wird ja andersrum ein Schuh draus. Die Erwärmung hat die Industrialisierung erst richtig befördert? Es ist nachweisbar, das Wärmephase gut für die menschlichen Gesellschaften waren.

Zitat:
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Vielleicht sollte ich langsam anfangen und mich dem Gedangen ergeben, das ich villeicht noch mal Urlaub auf den Malediven oder Tuvalu mache bevor sie verschwinden. Bangladesch ach die.. die waren schon immer arm und öde, Reizte mich noch nie, wenn es Tuvalu nicht mehr gibt was passiert dan mit der TopLevelDomain *.tv? und ja ist ja eigentlich auch nicht schlecht wenn die Ostsee bis kurz vor Berlin geht, dan hab ich es nicht mehr soweit bis zum Strand.
Dieser Abschnitt strotzt vor falschen Infos. Weder die Malediven, noch Tuvalu versinken im Meer. Ausschläge des Meeresspiegel beruhen interessanter weise auf Jahre in denen El Nino aktiv ist. Natürlich nutzen diese Länder das Bedrohungspotential, sie wollen ja kräftig Geld. Derzeit ist aber selbst der normal Anstieg des Meeresspiegels fast zum Stillstand gekommen.

Das gleiche gilt für Bangladesh, dessen Landmasse sogar wächst statt versinkt. Das Land ist superflach, es ist daher völlig natürlich das Bangladesh ständig absäuft. Aufgabe muss es sein Banladesh zu helfen eine stabile Wirtschaft aufzubauen, dann können sie auch Dämme bauen, so wie es die Holländer taten. Von der Ausgangslage haben beiden Länder ähnliche Bedingungen, auch die Holländer sind früher regelmäßig abgesoffen.

Ein interessantes Essay gibt es auf SPON von Bjorn Lomborg.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518...0.html#ref=rss
Auch wenn ich vieles für falsch halte (wie eine CO2-Steuer), dürfte es reichen auch mal über die Kosten nachzudenken.
Das Kyoto-Protokoll wird den Steuerzahlern auf der Welt am Ende über eine Billion Dollar kosten. Der Effekt ist gleich Null. Jedem dürfte klar sein, das ein Kopenhagen-Protokoll sehr viel teurer werden würde, der Effekt wird aber der Gleiche sein.

Jeeper
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Alt 07.12.2009, 18:17   #313 (permalink)
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wie jeder interessierte Laie und Otto Normalverbraucher, habe ich zum Thema Klimawandel auch schon viele Theorien und Dokumentationen gelesen, gesehen und gehöhrt.

Verständlich das man verunsichert ist.

Nur eins da bin ich mir gewiss, ist es nie Falsch die vorhanden Ressourcen die der Menschheit zur Verfügung stehen so Effizient wie möglich einzusetzen.

im 19. Jahrhundert hat jeder Staat für sich eine Effizienzsteigerung durchgeführt und zwar die Indusstralisierung

heute im 21 Jahrhundert ist für eine weitere deutliche Effizienzsteigerung eine Staatengemeinschaft nötig

deshalb hoffe ich bei jeder Staatenkonferenz das bindende Ziele festgeschrieben und auch umgesetzt werden, die der Menschheit ein leben ohne Furcht und Sorgen ebnet

Glück auf für eine effizientere Welt
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Alt 08.12.2009, 07:54   #314 (permalink)
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Nur eins da bin ich mir gewiss, ist es nie Falsch die vorhanden Ressourcen die der Menschheit zur Verfügung stehen so Effizient wie möglich einzusetzen.
Das ist richtig. Allerdings kann Effizienz nie geplant oder verordnet werden. Sie ist das Ergebnis des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft.

Zitat:
Zitat von Lord Crazy Ivan Beitrag anzeigen
im 19. Jahrhundert hat jeder Staat für sich eine Effizienzsteigerung durchgeführt und zwar die Indusstralisierung
Die Staaten haben die Industrialisierung nicht durchgeführt. Im Gegenteil, sie waren gezwungen sich der Globalisierung & Industrialisierung im 19 Jhd. zu öffnen. Staaten die es nicht taten wurden abgehängt, wie z.B. China.

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Alt 08.12.2009, 18:33   #315 (permalink)
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Zitat von Jeeper74 Beitrag anzeigen
Die Staaten haben die Industrialisierung nicht durchgeführt. Im Gegenteil, sie waren gezwungen sich der Globalisierung & Industrialisierung im 19 Jhd. zu öffnen. Staaten die es nicht taten wurden abgehängt, wie z.B. China.

VG Jeeper
Du hast schon irgendwo recht, jedoch bezweifle ich das es Großkonzerne wie Siemens, Ford, GM oder Bosch gäbe wenn der jeweilige Staat sie nicht unterstützt hätte. Oder täusche ich mich da

Sicherlich haben auch einige Banken das in Schwung kommen der Industralisierung "leicht" begüngstigt.

Auch wenn das jetzt etwas weit hergeholt ist.

Wenn Firmen nicht auf Vaterstaat oder einer Staatengemeinschaft angewiesen wären, dann hätten wir wahrscheinlich schon mehr als nur eine Computersimulationen gesehen vom Dessertec/Wüstenstrom Projekt. Oder?


duck und ganz schnell weg renn
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Alt 09.12.2009, 08:02   #316 (permalink)
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Du hast schon irgendwo recht, jedoch bezweifle ich das es Großkonzerne wie Siemens, Ford, GM oder Bosch gäbe wenn der jeweilige Staat sie nicht unterstützt hätte. Oder täusche ich mich da
Ohne die Bevorteilung der Konzerne durch die Staaten, wären diese nie so groß geworden, es gebe viel mehr mittlere und kleinere Unternehmen in diesen Bereichen und dadurch mehr Wettbewerb. Was letztlich mehr Innovation bedeuten würde.

Zitat:
Zitat von Lord Crazy Ivan Beitrag anzeigen
Sicherlich haben auch einige Banken das in Schwung kommen der Industralisierung "leicht" begüngstigt.
Nicht wirklich. Richtig mächtig wurden die Banken erst seit Anfang des 20 Jhd. als die Staaten sich vom Goldstandard verabschiedeten und das Scheingeldsystem etablierten, um in den 1. Weltkrieg ziehen zu können. Vorher konnten Banken nur das Geld wieder verleihen, was sie auch in ihren Tresoren hatten, heute können sie Geld aus dem nichts erschaffen und in Umlauf bringen.

Zitat:
Zitat von Lord Crazy Ivan Beitrag anzeigen
Wenn Firmen nicht auf Vaterstaat oder einer Staatengemeinschaft angewiesen wären, dann hätten wir wahrscheinlich schon mehr als nur eine Computersimulationen gesehen vom Dessertec/Wüstenstrom Projekt. Oder?
Ist eine interessante Frage. Dessertec ist ist ohne staatliche Subventionen undurchführbar, deshalb halte ich von dieser Fata Morgana auch nichts. Unabhängig davon das ein paar echte dicke Leitungen gelegt werden müssen und ob da alle Grundstückseigentümer und Staaten mitspielen ist fraglich. So streiten sich Frankreich und Spanien schon seit vielen Jahren um eine Leitung die beide Länder verbinden soll. Und ganz nebenbei ist in den afrikanischen Staaten, wo Dessertec Strom gewinnen will, der Privatbesitz von Stromunternehmen verboten.

VG Jeeper
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Alt 09.12.2009, 11:10   #317 (permalink)
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Zitat von Jeeper74
Nicht wirklich. Richtig mächtig wurden die Banken erst seit Anfang des 20 Jhd. als die Staaten sich vom Goldstandard verabschiedeten und das Scheingeldsystem etablierten, um in den 1. Weltkrieg ziehen zu können. Vorher konnten Banken nur das Geld wieder verleihen, was sie auch in ihren Tresoren hatten, heute können sie Geld aus dem nichts erschaffen und in Umlauf bringen.
Jap, ist zwar ganz schön krass ausgedrückt von dir, aber deinen Grundgedanken dabei, gebe ich dir recht.

Zitat:
Zitat von Jeeper74
Ohne die Bevorteilung der Konzerne durch die Staaten, wären diese nie so groß geworden, es gebe viel mehr mittlere und kleinere Unternehmen in diesen Bereichen und dadurch mehr Wettbewerb. Was letztlich mehr Innovation bedeuten würde.
Egal wie groß ein Unternehmen ist wenn es sich am Markt nicht durch inovationen behaupten kann wird es zwangläufig untergehen. Das gilt für Großkonzerne wie GM und Opel und auch für mittelständische und klein Unternehmen.

Sicherlich wird es ein mittelständisches Unternehmen immer schwierig haben wenn es mit einem Großkonzern konkuriert. Kenne das aus eigener Erfahrung.

Was ich eigentlich im großen und ganzen sagen möchte ist. Das wir auf Großkonzerne angewiesen sind.

Ohne sie keine Autos die wir überall auf der Welt nutzen können.
Gäbe es nur Mittelständische Unternehmen hätte wir tausende verschiedene Antriebskonzepte und könnten unseren Wagen vermutlich nicht mal im nächsten Bundesland einsetzen.
Man kann das mit der kleinstaaterei vergleichen die hier in Deutschland im 19. Jahrhundert herrschte.

Natürlich sind wir auch von Mittelständischen Unternehmen abhängig. Einfach aus dem Grund weil sie viel effektiver mit ihren Reccourcen (Geld, Wissen, Mitarbeiter, Material) umgehen um sich am Markt zu behaupten.

Ein Großkonzern kann mehr oder weniger seinen Technologiesprung planen, sollte er in den gesteckten Zeitplan es nicht schaffen bedeutet das meist nur Geld verlust.

Beispiel: Intel mit seinem Tick Tock Entwicklungsrythmus

Ein Mittelständisches Unternehmen ist immer bestrebt einen Technologiesprung so schnell wie möglich zu schaffen einfach aus dem Grund, weil es sonst das Ende fürs Unternehmen bedeuten würde.

Gruß
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Alt 09.12.2009, 12:03   #318 (permalink)
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Egal wie groß ein Unternehmen ist wenn es sich am Markt nicht durch inovationen behaupten kann wird es zwangläufig untergehen. Das gilt für Großkonzerne wie GM und Opel und auch für mittelständische und klein Unternehmen.
Natürlich befinden sich die Großkonzerne auch untereinander im Wettbewerb. Aber ein nicht unwesentlicher der Teil der Innovation wird durch Zulieferer gemacht, die nicht selten mittelständisch sind. Nicht selten kaufen die Konzerne innovative Unternehmen auf, um die Innovation in den Konzern zu holen, weil sie selbst nicht innovativ genug sind, oder einfach die Zeit verschlafen haben. Ein Beispiel sind hier auch die Energiekonzerne, die inzwischen an erneuerbaren Energien fleißig mitverdienen, obwohl sie anfänglich abwartend waren.

Welche Unternehmen sind denn in unseren Köpfen, die besonders innovativ sind oder waren? Die großen Innovationen der letzten Jahrzehnte wurde nicht durch bestehende Konzerne gemacht. Microsoft, Apple, Google und Co. sind als mittelständische Unternehmen entstanden, waren innovativ und haben so die Welt verändert. Auch wenn aus diesen selber Konzerne geworden sind, wird es neue innovative Unternehmen geben, die diese unter Druck setzen werden.

Das ist auch die Chance in der gesamten Umwelttechnologie. Das Problem ist nur, das der Staat mit seinen einseitig verteilen Subventionen den Markt verzerrt und dadurch Innovationen verhindert, wie z.B. durch die EEG-Gesetzgebung. Gefüttert durch Subventionen wurden die Hersteller von Solaranlagen dick und fett, aber nicht innovativ. Ein Unternehmen das seine Produkte am Markt verkaufen will, muss diese zu einem für den Kunden annehmbaren Preis tun. Das treibt die Entwicklung, Subventionen haben sie verlangsamt, ja zum Stillstand gebracht.

Zitat:
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Ohne sie keine Autos die wir überall auf der Welt nutzen können.
Gäbe es nur Mittelständische Unternehmen hätte wir tausende verschiedene Antriebskonzepte und könnten unseren Wagen vermutlich nicht mal im nächsten Bundesland einsetzen.
Man kann das mit der kleinstaaterei vergleichen die hier in Deutschland im 19. Jahrhundert herrschte.
Der Kunde entscheidet was produziert wird, nicht das Unternehmen.
Letztendlich werden sich die Konzepte durchsetzen, die der Kunde will. Es würden sich also nach einer gewissen Zeit Standards herausbilden. Das ist übrigens ja schon passiert, anfänglich gab es sogar Autos mit Dampfantrieb, sogar E-Fahrzeuge. Durchgesetzt haben sich Benzin und Diesel.
Wichtig ist nur, das diese "Standards" nicht Gesetz werden, denn dann verhindern sie weitere Innovationen.

In Deutschland ist "Kleinstaaterei" sehr negativ gedeutet, dabei gibt es aber keinen Grund. Die Kleinstaaten standen im Wettbewerb zueinander, daher entstanden im deutschen Raum Universitäten, Theater, Museen etc. Die komplette Kultur- und Bildungslandschaft haben wir ihr zu verdanken. Was auch den wenigsten bewusst ist, ohne "Kleinstaaterei" gäbe es den Protestantismus nicht.

VG Jeeper
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Alt 09.12.2009, 13:07   #319 (permalink)
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Das ist auch die Chance in der gesamten Umwelttechnologie. Das Problem ist nur, das der Staat mit seinen einseitig verteilen Subventionen den Markt verzerrt und dadurch Innovationen verhindert, wie z.B. durch die EEG-Gesetzgebung. Gefüttert durch Subventionen wurden die Hersteller von Solaranlagen dick und fett, aber nicht innovativ. Ein Unternehmen das seine Produkte am Markt verkaufen will, muss diese zu einem für den Kunden annehmbaren Preis tun. Das treibt die Entwicklung, Subventionen haben sie verlangsamt, ja zum Stillstand gebracht.
Dem stimme ich dir absolut zu

Habe zur Problematik nichts mehr hinzu zufügen. *denke wir haben da die selbe Wellenlänge*

Mit freundlichen Grüßen

Lord Crazy Ivan
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Alt 09.12.2009, 16:58   #320 (permalink)
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Schöner Kommentar zum "Climagate":

http://www.scienceblogs.de/primaklim...-klimahoax.php

Achtung! Sarkasmusalarm!
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Alt 11.12.2009, 11:01   #321 (permalink)
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Während in Kopenhagen Milliarden an Steuergelder verteilt werden findet endlich in den Medien langsam eine Diskussion um den Klimawandel statt.
Dennoch verbreiten die meisten Medien den täglichen Klimahorror. Im heutigen Morgenmagazin verstieg man sich sogar in die These das wir unsern Wohlstand verringern sollten, um das Klima zu retten. Dumm nur das die Gesellschaften die den höchsten Wohlstand haben am meisten für den Umweltschutz tun. Es mag eine Menge Umweltprobleme geben, die lösen wir aber nur durch technischen Fortschritt, nicht durch globale Verarmung.

Scheinbar reichen die aktuellen Katastrophenmeldungen nicht aus, so setzt der PIK-Chef eins drauf und prognostiziert eine Meeresspiegelanstieg von 40-50 Metern. Blöd nur das die Realität anders aussieht. Über Kompetenz von Herrn Schellnhuber kann man sich hier ein Bild machen.

Inzwischen trauen sich sogar einige Meteorologen aus der Deckung:
"Climagate" ist noch nicht ausgestanden, zeigt aber auf wie die Alarmisten Daten nach ihren Vorstellungen "zurechtgetrickst" haben. Wie das funktioniert wird in zwei Artikeln aufbereitet:
Wie die realistische Temperaturkurve der letzten 2000 Jahre aussieht ist hier dargestellt. Es wird deutlich das die vergangene Erwärmung nicht außergewöhnlich ist. Inzwischen wird immer deutlicher das das 20 Jhd. nicht das wärmste Jahrhundert der letzten 1000 Jahre war.

Zum Schluss etwas zum schmunzeln: It’s A Climategate Christmas

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Alt 11.12.2009, 12:08   #322 (permalink)
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Zum Schluss etwas zum schmunzeln: It’s A Climategate Christmas

VG Jeeper

Church of Climatology - passender kann man es kaum ausdrücken . Ich weiß nur nicht ob wir noch schmunzeln , wenn diese Kirche es schafft , ihre Inquisition zu etablieren.
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Alt 22.01.2010, 17:00   #323 (permalink)
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Inzwischen gibt es einen 30-min finnischen TV-Bericht, der das Geschehen um Climagate sehr gut und sachlich verdeutlicht. Dieser Bericht liegt inzwischen mit deutschen Untertiteln vor und ist sehr zu empfehlen:

http://vimeo.com/8815829

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Alt 26.01.2010, 14:16   #324 (permalink)
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Climagate ist noch nicht verdaut, da werden immer mehr Ungereimtheiten öffentlich.

So flossen früher die Daten von ca. 6000 Messstellen in die Berechnung der Globaltemperatur ein. Um 1990 sank diese plötzlich auf ca. 1500. Das kann vielleicht noch erklärt werden, merkwürdig nur das gerade die "kalten" Daten nicht mehr verwendet wurden.

So wurden für Kalifornien nur noch 4 Datensätze herangezogen, 1x Frisco, 3x L.A.
Zitat: "Wie misst man das schneereichste Jahr in Nevada, wenn ihr Thermometer am Strand von San Diego steht?"

Merkwürdig auch: Bolivien soll sich die Temperatur nach oben entwickelt haben, blöd nur das seit 1990 die Daten von dort nicht mehr verwendet werden.
Zitat: "Wie kommt man zu einem warmen Bolivien, wenn man die Temperatur seit 20 Jahre nicht gemessen hat?"

Der ganze Beitrag mit deutschen Untertiteln:
http://www.oekologismus.de/?p=1275

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Alt 28.01.2010, 13:22   #325 (permalink)
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ANTARKTIS
Ozonloch verhinderte Aufwärmung
(sic!!)
wissenschaft-online vom 26.01.2010:

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1020220


Hinzugefügter Post:

1000m Sedimentkerne
hat die "Polarstern" gebohrt!!!

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_p...ash=16a3b40294

Endlich mal seriöse Klimaforschung...
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Grüße
udo

Geändert von udo (28.01.2010 um 13:22 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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