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Alt 29.01.2010, 20:32   #326 (permalink)
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Zitat:
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ANTARKTIS
Ozonloch verhinderte Aufwärmung
(sic!!)
wissenschaft-online vom 26.01.2010:

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1020220


Hinzugefügter Post:

1000m Sedimentkerne
hat die "Polarstern" gebohrt!!!

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_p...ash=16a3b40294

Endlich mal seriöse Klimaforschung...

Zitat:
awi.de
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Das sagt mein Crawler wenn ich auf die Seite gehen will `? sry Offtopic aber will sich bestimmt niemand nen Virus einfangen
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Alt 30.01.2010, 01:36   #327 (permalink)
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???
Danke für den Hinweis...
Ist aber die Website des Alfred-Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung, verlinkt von der Helmholtz-Gesellschaft....
Mehr Seriösität geht eigentlich nicht.
Ich verlinke schon keine dubiosen Seiten.
Würde mich aber interessieren,
wie so ein Warnhinweis zustande kommt.
LG
udo
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Alt 30.01.2010, 21:21   #328 (permalink)
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Hab keine Ahnung wer das bei Crawler meldet ist halt son Mozilla Addon das vor kritischen Seiten warnt, die Warnungen kommen dann auch meist nicht von der Seite selber sondern irgend nen Drittanbieter will meistens irgendwas auf den PC schicken, aber bei www.awi.de kam es von der Seite selbst.

Ok ich sag auch noch was zum Topic wo sind denn jetz die ganzen "der Klimawandel exestiert macht doch eure Augen auf" Leute die am Anfang alle auf Jeeper eingedroschen haben ?
Zum Thema die Erde wird immer heißer, kann garnicht sein zur Entstehungszeit der Erde war es ne flüssige heisse Masse, also hat sie sich bis jetz ziemlich abgekühlt sonnst gäbe es keine Erdkruste :P

Und noch was zum Thema Statistiken und Daten, "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!"~Winston Churchill
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Alt 30.01.2010, 22:14   #329 (permalink)
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Zu dem Thema Erderwärmung habe ich einmal ein bisschen in der Paläontologie nachgelesen. Seit dem Devon vor 400 Mill Jahren, als sich erstmals Leben auch außerhalb des Wassers massiv entfaltet hat, gab es immer nur sehr kurze Zeiträume in denen es aug der Erde nennenswert vereiste Pole und Berggipfel gegeben hat. Diese sogenannten "Eiszeiten" machen nicht einmal 5% dieses Zeitraumes aus. Dazwischen lagen lange Perioden mit gleichmäßigen, aber deutlich höheren Temperaturen. Nur in den kurzen "Eiszeiten" gab es eine relativ rasche Folge von Warm- und Kaltzeiten. Da wir nun per Definition in einer Eiszeit leben (wohl eine warme Periode der Eiszeit), denn die Pole und Berggipfel sind eindeutig vergletschert, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich die Temperatur recht kurzfristig ändert. Sollte die aktuelle Eiszeit dem Ende zugehen, werden wir diese Temperaturänderung mit keinen uns zu Verfügung stehenden Mitteln aufhalten können.
Das soll aber keinesfalls eine Rechtfertigung dafür sein, dass wir unsere fossielen Rohstoffe wahhlos verheizen, die kann man sicher für wichtigeres benutzen.
Deshalb finde ich die Klimapsychose auch sehr positiv, sie hilft vielleicht Ressourcen zu bewahren und einen umsichtigeren Umgang mit unserer Umwelt zu fördern.
Der Rest ist menschlicher Größenwahn, wir können leider sauren Regen machen, Feinstaub aufwirbeln und das Ozon verdünnen, aber Klima können wir wohl nur wenig beeinflussen.
Zumindest nicht in einer Art die wir derzeit verstehen können, viel zu komliziert ist die Materie.
Gruß erich!

Nachgelesen in: Einführung in die Paläobotanik (Wilhelm Klaus), Lehrbuch der Zoologie..... (Remane, Storch und Welsch).

Geändert von lurchlaich63 (30.01.2010 um 22:17 Uhr) Grund: Quellenverweis
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Alt 30.01.2010, 23:06   #330 (permalink)
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Da haste schon recht @lurchlaich mit den Ressourcen vernünftig umzugehen ist schon richtig und wichtig, aber wir als Deutsche sind aj auch ganz gut dabei Amerika und China sind doch die großen Schornsteine unsere Umwelt da könn wir von hier aus leider wenig machen und versuch mal denen was aufzwingen zu wollen du weißt ja wie die Reaktionen überlicherweise aussehen. Die Amerikaner sollen mal lieber aufhören den ganzen Tag mit ihren Jets rumzufliegen und mit den Flugzeugträgern fröhlich durchs Meer zu schippern, das würde den CO² ausstoß schon mehr senken als alle Kühe weltweit furzen können !

lg Mirco
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Alt 31.01.2010, 01:45   #331 (permalink)
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@lurchlaich63
Diese Klima-Grundlagenforschung, wie sie Dich interessiert, ist hochinteressant:
z.B.
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Klimainformationen aus der Vergangenheit: Die Paläoklimaforschung

http://www.dfg.de/dfg_magazin/aus_de...ung/index.html
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Grüße
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Alt 31.01.2010, 09:15   #332 (permalink)
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Zitat:
Zitat von mEtzGER187 Beitrag anzeigen
Die Amerikaner sollen mal lieber aufhören den ganzen Tag mit ihren Jets rumzufliegen und mit den Flugzeugträgern fröhlich durchs Meer zu schippern, das würde den CO² ausstoß schon mehr senken als alle Kühe weltweit furzen können !
Da unterschätzt du wie viele Kühe es gibt.
Interessant ist auch, das die Ökos uns immer einreden Bio ist besser. Blöd nur das Biokühe mehr Gase in die Luft entweichen lassen als die klassischen Rinder. Das beißt sich die Biokuh selbst in den Schwanz.

Es macht nicht wirklich Sinn Amerika mit Deutschland zu vergleichen. Die Bedingungen sind völlig anders. Die Entfernungen bedingen halt den Luftverkehr, das haben wir in Europa genauso. Deutschland ist ein feuchtes Land, so ist Wasser sparen in den meisten Gegenden schlichtweg nicht nötig. In den USA sieht das anders aus, dort gibt es halt auch sehr trockene und warme Gebiete, die Wasser und Klimaanlagen brauchen.

Letztlich geht es nicht darum, unseren Wohlstand einzuschränken, was ständig gefordert wird. Das würde nichts anderes als eine Verarmung bedeuten. Es geht nur darum, das wir unseren Lebensstandard mehren und das mit weniger Ressourcen.

Das passiert übrigens bereits seit Jahrzehnten. So wird heute aus einem Kilo Kohle mehr Strom gewonnen als vor 40 Jahren, bescheuert ist nur das dies wieder abgeschafft werden soll, um CO2 abzuscheiden, von dem man nicht weiß wohin damit. Um CO2 zu sparen verringert man die Effizienz, das Gegenteil von Ressourcenschonung.

Das Spurengas CO2 ist hierbei kein Thema, gerade mal 3-4% stammt vom Menschen, mindestens 96% sind natürlich. Durch technische Entwicklungen wird dieser in den Industrieländern in den nächsten Jahrzehnten von allein sinken. In den Entwicklungsländern wird er weiter steigen, da diese Länder eben auch Wohlstand haben wollen. Wer wollte ihnen das verwehren?

Selbst wenn wir in D unseren Ausstoß auf Null bringen würden, würde das in der globalen CO2-Bilanz gar nicht auffallen. Auch sind wir im Hinblick auf Ressourcenschonung weiter als die meisten anderen Staaten auf der Welt, auch wenn es eine Menge Optimierungspotential gibt. Die sollten erst mal auf unser Niveau kommen, aber nein Deutschland muss Vorreiter sein, Koste es was wolle. Der deutsche Bürger wird schon fleißig zahlen. So kostet uns der sinnlose Aufbau von Wind und Solarkraftwerken mehr als 10 Mrd. EUR im Jahr.

Natürlich gibt es besseres als Öl zu verbrennen, aber derzeit gibt es keine echte Alternative. Die Steinzeit ist auch nicht mangels an Steinen untergegangen und so wird es auch mit dem fossilen Zeitalter sein. In 100 Jahren werden die Menschen sicher keine Öl mehr brauchen, um Fahrzeuge zu betreiben.

VG Jeeper
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"Lange Tage und angenehme Nächte..."
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Alt 31.01.2010, 09:23   #333 (permalink)
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Langsam scheinen die Medien umschwenken ...

Die-selbstgemachte-Klimakatastrophe-der-UN
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Gruß Bernd
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Alt 03.02.2010, 15:33   #334 (permalink)
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Ich liebe ja unkommentierte Infos....
bei denen sich jeder seine eigenen Gedanken machen kann:

"Riesenstaudamm im Amazonas-Gebiet
Brasilianische Regierung genehmigt Mammutprojekt - gegen viele Widerstände sollen Turbinen mit einer Kapazität von 11.200 Megawatt 2015 in Betrieb gehen"

03.02.2010, Wissenschaft aktuell:

http://www.wissenschaft-aktuell.de/a...015586642.html
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Alt 04.02.2010, 18:31   #335 (permalink)
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"LUFTVERSCHMUTZUNG
Ruß lässt Himalajagletscher schmelzen" -
nachvollziebarer Ansatz der Forscher um Surabi Menon vom Lawrence Berkeley National Laboratory.
Wissenschaft-online vom 04.02.2010

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1021119
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Alt 06.02.2010, 23:26   #336 (permalink)
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Zitat:
Zitat von udo Beitrag anzeigen
Ich liebe ja unkommentierte Infos....
bei denen sich jeder seine eigenen Gedanken machen kann:

"Riesenstaudamm im Amazonas-Gebiet
Brasilianische Regierung genehmigt Mammutprojekt - gegen viele Widerstände sollen Turbinen mit einer Kapazität von 11.200 Megawatt 2015 in Betrieb gehen"

03.02.2010, Wissenschaft aktuell:

http://www.wissenschaft-aktuell.de/a...015586642.html
Ist ja toll, wenn man unter derm "Schutzmäntelchen" des Klimaschutzes ein paar unerwünschte Indianerstämme überfluten kann. Also ich finde sowas zum kkk...
Übrigens: es ist üblich, dass man vor der Überflutung den Wald roden muss. Vielleicht verdienen an diesem "Nebeneffekt" auch noch ein paar Leute ganz gut.
Gruß erich!

Geändert von lurchlaich63 (06.02.2010 um 23:28 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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Alt 09.02.2010, 22:52   #337 (permalink)
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"Umwelt
Täglich verschwindet Wald, so groß wie Hannover"
...
"Positive Entwicklungen seien in China und in Ruanda zu verzeichnen."
staun, staun...
Welt-online-Wissen, 20.01.2010

http://www.welt.de/wissenschaft/arti...-Hannover.html
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Alt 09.02.2010, 23:34   #338 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Jeeper74 Beitrag anzeigen
Selbst wenn wir in D unseren Ausstoß auf Null bringen würden, würde das in der globalen CO2-Bilanz gar nicht auffallen. Auch sind wir im Hinblick auf Ressourcenschonung weiter als die meisten anderen Staaten auf der Welt, auch wenn es eine Menge Optimierungspotential gibt. Die sollten erst mal auf unser Niveau kommen, aber nein Deutschland muss Vorreiter sein, Koste es was wolle. Der deutsche Bürger wird schon fleißig zahlen. So kostet uns der sinnlose Aufbau von Wind und Solarkraftwerken mehr als 10 Mrd. EUR im Jahr.
Schon richtig, daß Deutschland eher ein kleines Rad im Schadstoffausstoß ist. Aber ich finde nichts Falsches daran, daß Deutschland bei der Entwicklung und Einführung regenerativer Energiegewinnung der Vorreiter ist. Das, was dort heute investiert wird, wird sich spätestens dann bezahlt machen, wenn die fossilen Energieträger so knapp geworden sind, daß ihr Einsatz teurer wird als die regenerativen. Und dieser Zeitpunkt, Klimawandel hin oder her, ist nicht mehr so fern...

Zitat:
Zitat von Jeeper74 Beitrag anzeigen
Natürlich gibt es besseres als Öl zu verbrennen, aber derzeit gibt es keine echte Alternative. Die Steinzeit ist auch nicht mangels an Steinen untergegangen und so wird es auch mit dem fossilen Zeitalter sein. In 100 Jahren werden die Menschen sicher keine Öl mehr brauchen, um Fahrzeuge zu betreiben.

VG Jeeper
Diese Sichtweise halte ich, entschuldige bitte, für etwas leichtsinnig. Mit der Ansicht "Das wird schon irgendwie" kommt man nicht weiter, und genau deshalb sind Investitionen in neue Technologien, die ohne fossile Rohstoffe auskommen, ja so wichtig. Überleg mal, die Saudis geben mittlerweile sogar zu, daß ihre Ölreserven mengenmäßig schöngerechnet waren. Wenn dieser Rohstoff wirklich in naher Zukunft knapp werden sollte, dann sollte man beten, daß eine Alternative gefunden wird, denn ich möchte nicht wissen, wozu sich die USA hinreißen lassen, wenn ihnen das Öl ausgeht. Vor diesem Hintergrund die deutschen Investitionen in Wind- und Solarkraftanlagen als sinnlos zu bezeichnen, halte ich für ein wenig kurzsichtig....

...ist zwar ein Roman, aber die verwendeten Fakten sind recht gut recherchiert: "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach. Meine o. gen. Meinung hatte ich aber auch schon vor der Lektüre...

Gruß lost
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Alt 10.02.2010, 21:01   #339 (permalink)
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Falsche Umwelt-Prognosen
Forscher machen Front gegen den Weltklimarat
welt-online 10.02.2010:

http://www.welt.de/wissenschaft/umwe...tklimarat.html
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Alt 10.02.2010, 22:25   #340 (permalink)
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@Udo
Das die UN ein Zahloser Tieger ist, der sich von Mäusen in den Schwanz beizen lässt wissen wir, wer aber bitte schön bezweifelt den ernsthaft das sich das Weltklima nicht erwärmt?
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Alt 10.02.2010, 22:45   #341 (permalink)
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Ich glaube, es geht gar nicht so sehr um die Tatsache, DAß sich das Klima erwärmt, sondern um die Frage, wieviel Anteil der Mensch daran hat...
Das Problem liegt auch gar nicht darin, ob nun der Mensch schuld ist oder nicht, Tatsache ist, daß die Menschheit große Probleme bekommt, wenn sich das Klima erwärmt. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche verringert sich, der Permafrost gibt massenhaft Methan frei...

Gruß lost
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Alt 10.02.2010, 22:54   #342 (permalink)
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Eine Lösung das CO2 zu Binden kenne ich. Baut mehr Plattenbauten. Beim der chem. Reaktion vom erhärten des Zements wird CO2 gebunden und H2O abgegeben.


Meiner Meinung nach ist der Menschengemachte Anteil an den Klimaschwankungen höher als der Natürliche Anteil. Mit Sicherheit nachweisen Wer kann das schon?

Eigentlich ganz Interessant, es bleibt aber Polemik.
http://www.youtube.com/watch?v=IyvvN...layer_embedded
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Alt 10.02.2010, 22:58   #343 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
@Udo
Das die UN ein Zahloser Tieger ist, der sich von Mäusen in den Schwanz beizen lässt wissen wir, wer aber bitte schön bezweifelt den ernsthaft das sich das Weltklima nicht erwärmt?
Das ist eine Frage der Perspektive.
Fakt ist, das es seit dem Jahr 2000 keine Erwärmung mehr gibt.

Zitat:
Zitat von lost68er Beitrag anzeigen
Ich glaube, es geht gar nicht so sehr um die Tatsache, DAß sich das Klima erwärmt, sondern um die Frage, wieviel Anteil der Mensch daran hat...
Das Problem liegt auch gar nicht darin, ob nun der Mensch schuld ist oder nicht, Tatsache ist, daß die Menschheit große Probleme bekommt, wenn sich das Klima erwärmt. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche verringert sich, der Permafrost gibt massenhaft Methan frei...
Die landwirtschaftliche Nutzfläche würde eher steigen, so sind die Ränder der Sahara grüner geworden und Wüste wurde zurückgedrängt. Auch haben Wissenschaftler unlängst herausgefunden das die Permafrostböden sehr viel langsamer abtauen würden, als bisher suggeriert.

Klima bleibt immer Wechselhaft, entweder es wird wärmer oder es wird kälter. Die größte Gefahr geht nicht von einer Erwärmung, sondern von einer Abkühlung aus. Und genau da stecken wir derzeit drin.

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Alt 10.02.2010, 23:20   #344 (permalink)
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Daß die landwirtschaftlich nutzbare Fläche größer würde, gilt vielleicht für Europa. Viele Flächen in Amerika hingegen würden zu Wüsten werden. Und wenn man nach Osten guckt...
Egal, ob es kälter oder wärmer wird, die Erde wird von unsrer Spezies schon in einem Maße genutzt, daß jede Veränderung Probleme bereitet. Ob wir in der Lage sind, etwas dagegen zu tun, bezweifele ich eher. Trotzdem bin ich der Ansicht, daß in Sachen regenerative Energien weiter mit Hochdruck geforscht werden muß, nicht wegen dem Klimawandel, sondern, weil wir den Wohlstand, den auch die Schwellenländer wie China mittlerweile (zu Recht) fordern, nicht mit den traditionellen Energieträgern erreichen werden. Sollte es zum Beispiel in China so weitergehen mit dem steigenden Wohlstand, soviel Öl, daß jeder Chines und Inder ein Auto fahren kann, gibts wohl nicht, also MUSS eine Alternative her...

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Alt 10.02.2010, 23:28   #345 (permalink)
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Zitat:
Zitat von lost68er Beitrag anzeigen
Daß die landwirtschaftlich nutzbare Fläche größer würde, gilt vielleicht für Europa. Viele Flächen in Amerika hingegen würden zu Wüsten werden. Und wenn man nach Osten guckt...
Mit dieser Logik müsste ganz Südeuropa eine Wüste sein, nur weil es dort etwas wärmer ist. So einfach ist das Ganze eben nicht.

Zitat:
Zitat von lost68er Beitrag anzeigen
Trotzdem bin ich der Ansicht, daß in Sachen regenerative Energien weiter mit Hochdruck geforscht werden muß, nicht wegen dem Klimawandel, sondern, weil wir den Wohlstand, den auch die Schwellenländer wie China mittlerweile (zu Recht) fordern, nicht mit den traditionellen Energieträgern erreichen werden.
Da hast du ja recht. Der Mensch hat für derartige Probleme immer eine Lösung gefunden, es wird auch diesmal so sein. Es ist ja nicht so das man im Nebel stochert, die Technologie ist eben noch nicht ausgereift, wird es aber in den nächsten 10-20 Jahren sein.

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Alt 11.02.2010, 12:54   #346 (permalink)
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Zitat von Jeeper74 Beitrag anzeigen
Da hast du ja recht. Der Mensch hat für derartige Probleme immer eine Lösung gefunden, es wird auch diesmal so sein. Es ist ja nicht so das man im Nebel stochert, die Technologie ist eben noch nicht ausgereift, wird es aber in den nächsten 10-20 Jahren sein.

VG Jeeper
  • Wasserkraftwerke, es gibt wohl kein system das besser und ausgereifter ist als dieser Kraftstyp.
  • Windengieanlagen kurz WEA sind sehr weit entwickelt und ausgereift.
  • Solarthermieanlagen sind ebenfalls seit knapp 10 Jahren für den Kraftwerksmäßigen Einsatz brauchbar.
  • Der Grund warum Fotovoltaikanlagen ausfallen ist zumeist Diebstahl.
  • tausende von Haushalten nutzen Erdwärme/Geothermie zur Warmwassergewinnung. Im Kraftwerksmäßigen einsatz bin ich auch etwas Skeptisch, obwohl alles darauf hindeutet das es unter dauerbelastung funktioniert.
  • Bei Gezeitenkraftwerken gebe ich dir recht, da gibt es noch Forschungspotential, aber auch ein riesiges Leistungspotiental.

Holz ist ja eigentlich auch ein Regenarativer Brennstoff, wenn sich Holzabbau und Wiederaufforstung die Waage halten würde wäre zumindest die CO2 Billanz OK.

by Morgoth

Geändert von Morgoth (11.02.2010 um 13:07 Uhr)
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Alt 11.02.2010, 13:54   #347 (permalink)
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Meiner Meinung nach ist der Menschengemachte Anteil an den Klimaschwankungen höher als der Natürliche Anteil.
Die Daten liegen auf dem Tisch und die zeigen etwas anderes.
Um 0,7 Grad soll sich die Temperatur nach oben entwickelt haben. Dabei zweifelt heute kein Klimaforscher mehr daran (auch das IPCC), das die Erwärmung von ca. 1850 bis 1970er rein natürliche Ursachen hat. Diese Phase hat übrigens auch den größten Anteil an den 0,7 Grad.

Lange ungeklärt war die Entwicklung der letzten 30 Jahre.

Und hier wird es derzeit sehr unübersichtlich. Auf der einen Seiten stehen große Zweifel bei den Messungen, so hat man viele Meßstationen gestrichen, die interessanter Weise in kälteren Regionen lagen. Auch ist inzwischen deutlich geworden, das man den urbanen Wärmeinseleffekt kaum berücksichtigt hat. Beides führt zu einer scheinbaren globalen Erwärmung in der Statistik, aber nicht in der Realität.

So gibt es auch eine Diskrepanz zwischen den Messdaten der Wetterstionen am Boden und Satellitendaten. Erste zeigen höhere Temperaturen an.

Neue Forschungserkenntnisse lassen auch darauf schließen das die Sonne mit ihrem Magnetfeld und den Sonnenwind Einfluss auf die Wolkenbildung hat, wodurch sich die Temperaturentwicklung der letzten Jahrzehnte ebenso mit erklären lässt. Dies erklärt übrigens auch warum es derzeit kühler ist, obwohl der CO2-Ausstoß munter weiter steigt.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Wasserkraftwerke, es gibt wohl kein system das besser und ausgereifter ist als dieser Kraftstyp.
Steht aber nur begrenzt zur Verfügung.
Ein Ausbau ist nicht nur auf Grund der wenigen Möglichkeiten schwierig, sondern auch aus Fragen des Umweltschutzes.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Windengieanlagen kurz WEA sind sehr weit entwickelt und ausgereift.
Die Gewinnung von Windenergie ist in der heutigen Form schlichtweg Unsinn. Sie können nicht ein einziges Grundlastkraftwerk ersetzen (wird es auch nie), ja nicht mal ein Gaskraftwerk das bei Verbrauchsspitzen angeworfen wird. Letzteres ist nur möglich mit einer brauchbaren Speichertechnologie und die ist derzeit noch nicht in Sicht.

Ohne Subventionen gibt es nur wenige Standorte in Deutschland die für Energiegewinnung aus Windkraft überhaupt Sinn machen. Offshore-Anlagen sind hier zwar eine Alternative, bedarfen aber extrem hoher Investitionen, so das sich derartige Anlagen wirtschaftlich (ohne Subventionen) nicht rechnen.

Das mag in Zukunft anders werden können, dennoch wird die Windkraft in Zukunft eine deutlich geringe Bedeutung haben, als die Meisten heute glauben. Es gibt einfach zu wenige Orte wo es sich lohnt. Denn, die dazu nötige Infrastruktur ist sauteuer und praktisch nie voll ausgelastet.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Der Grund warum Fotovoltaikanlagen ausfallen ist zumeist Diebstahl.
Für die Nutzung von Sonnenenergie gilt das gleiche wie zur Windenergie.
Hier kommt noch dazu, das vor allem in Deutschland derartige Anlagen ohne Subventionen nicht betreibbar sind. Dazu scheint bei uns einfach zu wenig Sonne bzw. ist die Ausbeute zu gering.

Solche Anlagen müssen vor allem im Herbst und Winter funktionieren, erst dann sind sie für den großflächigen Einsatz wirklich geeignet. Davon sind diese aber noch sehr weit entfernt.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
tausende von Haushalten nutzen Erdwärme/Geothermie zur Warmwassergewinnung. Im Kraftwerksmäßigen einsatz bin ich auch etwas Skeptisch, obwohl alles darauf hindeutet das es unter dauerbelastung funktioniert.
Erdwärme bleibt eine Nische, da die geographischen Gegebenheiten es nur begrenzt zulassen.

Zitat:
Zitat von Morgoth Beitrag anzeigen
Bei Gezeitenkraftwerken gebe ich dir recht, da gibt es noch Forschungspotential, aber auch ein riesiges Leistungspotiental.
Sie können nur ein geringen Teil zum Energiemix beitragen, oder wollen wir unsere Küsten damit vollpflastern? Auch sind Gezeitenkraftwerke nur an wenigen Orten wirklich einsetzbar.


Für eine sichere Energiegewinnung braucht man Grundlastkraftwerke die permanent und planungssicher Energie liefern. Formen, wo dies nicht gegeben ist, haben keine Zukunft. Andere könnten die teuren Gaskraftwerke ersetzen, die anspringen wenn der Bedarf dazu da ist. Das geht aber nur wenn die nötigen Speichertechnologien vorhanden sind.

Ohne Kohle und Kernenergie gibt es auch in den nächsten Jahrzehnten keine sichere Stromversorgung. Die Ausbeute aus Wind und Sonne ist noch viel zu gering und es fehlen noch Speichertechnologien die Verbrauchsschwankungen abfangen können. Daran wird heute schon gearbeitet, bis diese Entwicklungen aber marktreif sind, wird noch einiges an Zeit vergehen.

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Geothermie für den einzelnen Häuslebauer ist fast überall möglich. Er kann sich gar zwei Varianten aussuchen, ob er die Oberfächen oder Tiefenvariante nimmt. Ich pers. empfehle die Tiefenvariante wenns geht. In Verbindung mit einer Mittelgroßen Solaranlage, wird der Besitzer völlig eine völlig autarke Energieversorgung haben. Wer das Geld hat sollte das machen, mann muss ja EON/RWE den Gasversorgern usw. das Geld nicht hinterher werfen.

Es ist richtig das Deutschland nicht der optimalste Standort für die Gewinnung von Solarstrom ist, aber nur weil es nicht optimal ist heist das nicht das man es nicht nutzen sollte. Parkscheinautomaten halte ich für eine gelungene Beispiel.

Ich glaube das die Thermischen Konzepte das Potential haben KKWs überflüssig zu machen. Thermische Energie kann man sehr gut Speichern und somit auch nachts wenns draussen dunkel ist die Stromversorgung sichern, ohne das man Gas, Oel, Kohle oder Kernengie nutzen muss.

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Ich kenne die Grundlaststromproblematik, das ist aber noch lange kein Grund KKWs weiterhin zu beführworten. Es sei den die Gefahren die davon ausgehen sind einem Egal. Einen Austieg aus der Kernenergie halte für nötig.
Es geht nicht darum ob man eine bestimmte Form der Energiegewinnung mag oder nicht. Wenn ich die AKWs abschalten will, braucht es eine Alternative. Die gibt es aber derzeit nicht, also stellt sich die Frage nach Abschaltung nicht.

Zitat:
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Es ist richtig das Deutschland nicht der optimalste Standort für die Gewinnung von Solarstrom ist, aber nur weil es nicht optimal ist heist das nicht das man es nicht nutzen sollte.
Das habe ich auch nicht gesagt. Der technische Fortschritt ist aber eben noch nicht so weit. Es braucht halt Zeit. Die Technologie steht dort noch am Anfang und ist immer noch zu teuer für den Ertrag. Das wird sich in den nächsten 20 Jahren ändern, dann werden wir weiter sehen.

Zitat:
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Ich bin ein beführworter der DessertTec Sache (Sahara).

Zudem halte ich Spanien mit seinen Flächen und Sonnenreichen Gegenden für einen Opitmalen Standort innerhalb Europas bei gleichzeitger anbindung an die Europäische Infrastruktur.
Energie ist zu wichtig, um sie hauptsächlich aus dem Ausland zu beziehen.
Um Strom aus dem Ausland zu holen braucht es eine menge dicker Leitungen. Das zu planen und umzusetzen ist kaum wahrscheinlich. So können sich selbst Spanien und Frankreich seit Jahren nicht über eine gemeinsame Trasse einigen, um beide Länder zu vernetzen. Was soll das denn erst werden, wenn wir und andere Länder auch noch mitspielen wollen?

Bei Desertec ist nur eins sicher, das nichts sicher ist. Dieses Projekt ist Illusion und weder planerisch, noch finanziell umsetzbar. Das wissen die Planer auch, deshalb wollen sie ja an unser Steuergeld. Nur warum sollte ich mit meinen Steuern einen afrikanischen Diktator finanzieren wollen? Afrika sollte sich als erstes um seine eigenen Energieprobleme kümmern, da haben sie genug zu tun.

Wir müssen es schaffen unseren Strom selbst zu produzieren. Das ist ökonomisch, wie auch ökologisch am sinnvollsten. Ich halte es für sehr wahrscheinlich das dies ab Mitte des Jahrhunderts möglich werden kann.

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Alt 11.02.2010, 15:47   #350 (permalink)
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Natürliche Resourcen die Regional zur Verfügung stehen die Menschen in deren Region versorgen. Eine Dezentralisierung der Energieversorgung wäre gut. Wie das mit den Nezten und der Preisentwicklung geht, ich glaube nicht das das billiger wird. Der Vorteil liegt aber da auf der Hand ich nutze in meinem Ort die Resourcen die die Natur gibt. Mit Resourcen meine ich regenerative Energien.

Geändert von Morgoth (11.02.2010 um 17:24 Uhr)
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