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TThrottle:Temperaturbegrenzung für BOINC

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== Einleitung == == Einleitung ==
-Mit dem Programm [http://www.efmer.eu/boinc/ TThrottle] kann die CPU und GPU Temperatur auf einen selbst definierten Wert begrenzt werden. Dafür wird die Rechenzeit, die die BOINC-Clients erhalten, von TThrottle begrenzt. Das Programm ist für Windows XP, Vista und Windows 7 in 32/64 Bit Versionen erhältlich. Es unterstützt fast alle modernen Intel und AMD CPUs. Single-Core Grafikkarten werden bereits unterstützt, Dual-Core (z.B. GTX 295) laufen schon in einer Betaversion.+Mit dem Programm [http://www.efmer.eu/boinc/ TThrottle] kann die CPU und GPU Temperatur auf einen selbst definierten Wert begrenzt werden. Dafür wird die Rechenzeit, die die BOINC-Clients erhalten, von TThrottle begrenzt. Das Programm ist für Windows XP, Vista und Windows 7 in 32/64 Bit Versionen erhältlich. Es unterstützt fast alle modernen Intel und AMD CPUs. Ältere CPUs (z.B. Pentium 4, Pentium M, Duron) werden nicht unterstützt, da keine Core-Temperatur ausgelesen werden kann.
 +Grafikkarten von AMD/ATI werden als Single und Dual-Core Versionen (z.B. GTX 295) unterstützt.
== Motivation == == Motivation ==

Version vom 12:32, 6. Jul. 2009

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mit dem Programm TThrottle kann die CPU und GPU Temperatur auf einen selbst definierten Wert begrenzt werden. Dafür wird die Rechenzeit, die die BOINC-Clients erhalten, von TThrottle begrenzt. Das Programm ist für Windows XP, Vista und Windows 7 in 32/64 Bit Versionen erhältlich. Es unterstützt fast alle modernen Intel und AMD CPUs. Ältere CPUs (z.B. Pentium 4, Pentium M, Duron) werden nicht unterstützt, da keine Core-Temperatur ausgelesen werden kann. Grafikkarten von AMD/ATI werden als Single und Dual-Core Versionen (z.B. GTX 295) unterstützt.

Motivation

Man hat eine schöne Dachgeschosswohnung, Südseite, es ist Sommer, aber keine Klimaanlage vorhanden. So ein Standort ist außerordentlich BOINC unfreundlich. Denn wenn das Thermometer an der Wand 40°C anzeigt, kann selbst der beste Luftkühler die CPU/GPU unter Vollast irgendwann nicht mehr ausreichend kühlen. Besonders Tagsüber erreichen die Kerntemperaturen unter Umständen die maximalen Herstellerangaben.

Was soll man in so einem Fall machen? BOINC beenden? Kommt nicht in Frage. Den Rechner nur Nachts laufen lassen oder per Hand die maximale Nutzung ändern? Auch keine Lösung. Es muss eine automatische Temperaturregelung her, bei der BONIC genau so schnell läuft, dass der Kühler die maximale Kerntemperatur noch halten kann. Auf diese Weise holt man das Maximum aus dem Rechner raus.

Installation

Die Installation ist denkbar einfach: Am besten zuerst BOINC runterfahren und dann TThrottle installieren. Nach einem Neustart des Rechners kann man TThrottle das erst mal starten und ein paar konfigurationen vornehmen. Für Puristen reicht es, die maximale CPU/GPU Temperatur einzutragen, das Häkchen bei "Automatisch Aktiv" zu setzen und den Start von TThrottle beim Systemstart einzuschalten. Nach einem kurzen Moment erkennt TThrottle dann automatisch alle aktuellen BOINC-Projekte. Sollte ein Projekt nicht erkannt werden, kann es per Hand hinzugefügt werden. Auf diese Weise könnte man auch jedes andere Programm von TThrottle begrenzen lassen.

Funktionsweise

Ab jetzt wird TThrottle dafür sorgen, dass die eingestellte Temperatur nicht mehr überschritten wird. Im Normalfall laufen die Clients also auf 100% CPU-Nutzung. Erreicht die Temperatur den eingestellten Wert, geht die Nutzung z.B. auf 95% zurück. Wird mit diesem Wert die Temperatur gehalten, bleibt er so. Steigt die Temperatur weiter an, reduziert TThrottle erneut die Zeit, die die Clients rechnen dürfen. Auf diese Weise würden die BOINC-Clients bis zu einer Nutzung von minimal 5% begrenzt werden. Weniger ist nicht möglich, weil sonst die Clients u.U. hängen bleiben. Wenn das nicht reicht, dürfte der Rechner grundsätzlich nicht für BOINC geeignet sein.

Sobald die Temperatur fällt, erhöht TThrottle die CPU-Nutzung wieder. Dadurch erreichen die Clients wieder 100%, wenn die Kühlung von CPU/GPU ausreichend ist.

Im Gegensatz zu den Schutzfunktionen (Intel: Thermal Throtteling, AMD: Thermal Protection ), die erst bei sehr hohen Temperaturen aktiv werden, kann man bei TThrottle eine "Wohlfühl-Temperatur" eintragen. Was man hier einstellt, ist jedem selbst überlassen. Ein Wert von 2-3°C unterhalb der Maximaltemperatur dürfte aber durchaus sinnvoll sein. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit eine Abschalttemperatur anzugeben, bei der der Rechner von TThrottle runtergefahren wird.

Temperaturverlauf

Am Anfang ist es recht interessant, sich die Temperaturentwicklung anhand der integrierten (abschaltbaren) Grafik anzeigen zu lassen. Hier sind ein paar Screenshots:


Bild:TThrottle1.gif


Zunächst lief der Rechner knapp 15 Minuten im Idle, da BOINC per Hand angehalten wurde. Danach wurde BOINC gestartet und die Temperatur pendelt sich so bei 50°C ein. Die Begrenzung in TThrottle (rote Linie) lag bei 58°C, BOINC lief also auf 100%.


Bild:TThrottle2.gif


Jetzt wurde, als Test, die maximale CPU-Temperatur auf 40°C begrenzt (man kann das wieder an der rötlichen Linie erkennen). Schon nach wenigen Sekunden fällt die CPU-Temperatur auf diesen Wert ab und wird dort gehalten. Die Projekte wurden dabei von TThrottle auf etwa 55% CPU-Nutzung begrenzt.


Bild:TThrottle3.gif


Nun wurde wieder der alte Wert für die Begrenzung eingestellt und nach ein paar Sekunden läuft BOINC auf 100%.

Weitere Funktionen

TThrottle bietet noch weitere interessante Funktionen: So kann man sich bei bestimmten Ereignissen eine E-Mail zusenden lassen (wenn z.B. eine bestimmte Temperatur überschritten oder unterschritten wurde). Letzteres könnte ja bedeuten, dass BOINC nicht mehr läuft oder keine WUs vorhanden sind.

Fazit

TThrottle ist eine empfehlenswerte Ergänzung für BOINC, insbesondere wenn man Probleme mit zu hohen CPU/GPU Temperaturen hat. Das Programm ist aber kein Ersatz für zu kleine CPU-Kühler oder schlecht belüftete Gehäuse. Man sollte es mehr als Notbremse betrachten, damit man nicht selbst ständig auf die Temperaturen achten muss.


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