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AnsichtenTThrottle:Temperaturbegrenzung für BOINCAus SETI.Germany Wiki
[bearbeiten] EinleitungMit dem Programm TThrottle kann die CPU und GPU Temperatur auf einen selbst definierten Wert begrenzt werden. Dafür wird die Rechenzeit, die die BOINC-Clients erhalten, von TThrottle begrenzt. Das Programm ist für Windows XP, Vista und Windows 7 in 32/64 Bit Versionen erhältlich. Es unterstützt fast alle modernen Intel und AMD CPUs. Ältere CPUs (z.B. Pentium 4, Pentium M, Duron) werden nicht unterstützt, da keine Core-Temperatur ausgelesen werden kann. Grafikkarten von AMD/ATI werden als Single und Dual-Core Versionen (z.B. GTX 295) unterstützt. [bearbeiten] MotivationMan hat eine schöne Dachgeschosswohnung, Südseite, es ist Sommer, aber keine Klimaanlage vorhanden. So ein Standort ist außerordentlich BOINC unfreundlich. Denn wenn das Thermometer an der Wand 40°C anzeigt, kann selbst der beste Luftkühler die CPU/GPU unter Volllast irgendwann nicht mehr ausreichend kühlen. Besonders Tagsüber erreichen die Kerntemperaturen unter Umständen die maximalen Herstellerangaben. Was soll man in so einem Fall machen? BOINC beenden? Kommt nicht in Frage. Den Rechner nur Nachts laufen lassen oder per Hand die maximale Nutzung ändern? Auch keine Lösung. Es muss eine automatische Temperaturregelung her, bei der BONIC genau so schnell läuft, dass der Kühler die maximale Kerntemperatur noch halten kann. Auf diese Weise holt man das Maximum aus dem Rechner raus. [bearbeiten] InstallationDie Installation ist denkbar einfach: Am besten zuerst BOINC runterfahren und dann TThrottle installieren. Nach einem Neustart des Rechners kann man TThrottle das erste Mal starten und ein paar Konfigurationen vornehmen. Für Puristen reicht es, die maximale CPU/GPU Temperatur einzutragen, das Häkchen bei „Automatisch Aktiv“ zu setzen und den Start von TThrottle beim Systemstart einzuschalten. Nach einem kurzen Moment erkennt TThrottle dann automatisch alle aktuellen BOINC-Projekte. Sollte ein Projekt nicht erkannt werden, kann es per Hand hinzugefügt werden. Auf diese Weise könnte man auch jedes andere Programm von TThrottle begrenzen lassen. [bearbeiten] FunktionsweiseAb jetzt wird TThrottle dafür sorgen, dass die eingestellte Temperatur nicht mehr überschritten wird. Im Normalfall laufen die Clients also auf 100% CPU-Nutzung. Erreicht die Temperatur den eingestellten Wert, geht die Nutzung z.B. auf 95% zurück. Wird mit diesem Wert die Temperatur gehalten, bleibt er so. Steigt die Temperatur weiter an, reduziert TThrottle erneut die Zeit, die die Clients rechnen dürfen. Auf diese Weise würden die BOINC-Clients bis zu einer Nutzung von minimal 5% begrenzt werden. Weniger ist nicht möglich, weil sonst die Clients u.U. hängen bleiben. Wenn das nicht reicht, dürfte der Rechner grundsätzlich nicht für BOINC geeignet sein. Sobald die Temperatur fällt, erhöht TThrottle die CPU-Nutzung wieder. Dadurch erreichen die Clients wieder 100%, wenn die Kühlung von CPU/GPU ausreichend ist. Im Gegensatz zu den Schutzfunktionen (Intel: Thermal Throtteling, AMD: Thermal Protection), die erst bei sehr hohen Temperaturen aktiv werden, kann man bei TThrottle eine „Wohlfühl-Temperatur“ eintragen. Was man hier einstellt, ist jedem selbst überlassen. Ein Wert von 2–3°C unterhalb der Maximaltemperatur dürfte aber durchaus sinnvoll sein. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit eine Abschalttemperatur anzugeben, bei der der Rechner von TThrottle runtergefahren wird. [bearbeiten] TemperaturverlaufAm Anfang ist es recht interessant, sich die Temperaturentwicklung anhand der integrierten (abschaltbaren) Grafik anzeigen zu lassen. Hier sind ein paar Screenshots:
[bearbeiten] Weitere FunktionenTThrottle bietet noch weitere interessante Funktionen: So kann man sich bei bestimmten Ereignissen eine E-Mail zusenden lassen (wenn z.B. eine bestimmte Temperatur überschritten oder unterschritten wurde). Letzteres könnte ja bedeuten, dass BOINC nicht mehr läuft oder keine WUs vorhanden sind. [bearbeiten] FazitTThrottle ist eine empfehlenswerte Ergänzung für BOINC, insbesondere wenn man Probleme mit zu hohen CPU/GPU Temperaturen hat. Das Programm ist aber kein Ersatz für zu kleine CPU-Kühler oder schlecht belüftete Gehäuse. Man sollte es mehr als Notbremse betrachten, damit man nicht selbst ständig auf die Temperaturen achten muss. [bearbeiten] Weblinks |



