Virtuelle Maschine

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[bearbeiten] Erklärung

Als Virtuelle Maschine (VM) bezeichnet man in der Regel ein virtuelles Betriebssystem, das abgeschottet innerhalb eines Host (=Hauptbetriebssystem) läuft. Beispielsweise ein Linux-Betriebssystem (BS), das innerhalb eines Fensters auf dem Haupt-BS (z.B. Windows 7) läuft. Für weitere Informationen verweise ich auf Wikipedia, da die näheren Details für BOINC nicht ganz so wichtig sind.

[bearbeiten] Nutzen

Nützlich ist eine VM für BOINC-Nutzer vor allem dann, wenn man an einem Projekt teilnehmen will, das vom Haupt-BS nicht unterstützt wird, z.B. WEP-M+2, das nur unter Linux läuft.

Unterschieden wird dabei noch in Software- und in Hardware-Virtualisierung. Software-Virtualisierung funktioniert auf nahezu jedem Rechner, ist aber extrem langsam und für CPU-Anwendungen nicht zu empfehlen. Unterstützt der Prozessor allerdings Hardware-Virtualisierung, ist diese nahezu verlustfrei und damit ideal geeignet für BOINC. Bei AMD heißt diese Funktion AMD-V, bei Intel Intel-VT.

[bearbeiten] VM Software (Auszug)

Open Source und somit kostenlos. Gut konfigurierbar und auch für Experten interessant. Der Guide wird sich darauf beziehen.
  • VMware
    • Einfache Versionen mit gewissen Einschränkungen sind nach einer Registrierung kostenlos verfügbar.
    • Große Serverversionen (ESX-Server, Cloud-Lösungen usw.) sind recht kostenintensiv, können aber als 60-Tage-Trials heruntergeladen werden.
    • Download VMware-Server 2.0.x unter https://www.vmware.com/tryvmware/index.php
    • Verwaltung über verbuggte Weboberfläche (starke Probleme mit FiFo, leichte Probleme mit IE) oder VMware-Infrastructurclient (in älteren Server-Versionen und aktuellen größeren Varianten enthalten); Zugriff auf Oberfläche der VMs z.B. mit Java-Tool "vmware-vmrc-win32-x86.exe" möglich.
  • Microsoft Virtual PC
Kostenlos; einfach zu bedienen; keine Unterstützung für BS, die nicht von Microsoft stammen; für Experten nur bedingt geeignet.
  • Parallels
Kostenpflichtig, für MAC-User.

[bearbeiten] Einrichtung

VirtualBox downloaden: http://dlc.sun.com/virtualbox/vboxdownload.html und installieren. Das UAC wird dabei nachfragen, ob Treiber installiert werden sollen: das bitte bestätigen. Dabei handelt es sich um Brückentreiber, die zwischen den angeschlossenen Geräten und dem Client-BS die Kommunikation ermöglichen, um beispielsweise aus dem Client heraus drucken zu können.

Als nächstes wird nach der Registrierung gefragt. Wahlweise benutzt man eine Spam-Mailaddy oder auch eine richtige. (Erfahrungswert: Ich hab bisher noch keinen Spam von Sun bekommen, außer einigen mehr oder weniger interessanten Infos etwa 1-2 mal im Monat). Es geht aber auch ganz ohne Registrierung.

Im folgenden Fenster klicken wir oben links auf Neu und beginnen mit der Einrichtung.


Willkommen zu Virtual Box


Der Assistent ist auf Deutsch und selbsterklärend. Es wird empfohlen, einen dynamischen Datenträger zu wählen.

Erfahrungswerte für die Minimalgröße der Festplatte:

  • 10 GB bei Windows 7,
  • 8 GB bei Windows XP bzw.
  • 4 GB bei Ubuntu.

Außerdem sollte das Standardverzeichnis auf eine andere Partition als C: verweisen. Dies ist hilfreich, wenn man z.B. das Haupt-BS auf C: neu aufspielen muss und seine VMs nicht verlieren will. (Wer ganz sicher gehen will, lagert die VMs gleich auf eine andere Festplatte aus).

Das Ergebnis sollte etwa so aussehen:


virtuelle Maschine ausgeschaltet


Mit Ändern kann man die Eigenschaften des Virtuellen PCs ändern: mehr RAM, Anzahl der Kerne, Grafikkarteneinstellungen usw.

Wählt man Starten, wird man mit dem nächsten Assistenten verwöhnt, der einen bei der Installation des BS unterstützt.

Ist das geschehen, erblickt man zum ersten mal sein virtuelles BS.


virtuelle Maschine gestartet


Die Installation von BOINC erfolgt dann wie bei jedem anderen fest installiertem BS üblich.

[bearbeiten] Einrichtung unter Windows 7

Unter http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/ bekommt man alle Infos zum Einrichten einer Virtuellen Maschine unter Windows 7 (ab Professional aufwärts). Das Einrichten ist sehr einfach und es wird sogar ein virtuelles Windows XP zur Verfügung gestellt. Benutzen kann man Virtual PC unter jedem Windows, aber erst ab Pro bekommt man ein XP dazu geschenkt.


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:20 Uhr.


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