• SETI.Germany News RSS-Feed

    von Veröffentlicht: 12.07.2019 21:17
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    Am 20.07.1969 um 20:17 UTC landete Apollo 11 im Meer der Ruhe auf dem Mond. Die letzten 5 Tage vor dem 50. Jahrestag dieses Ereignisses werden dagegen weniger mit Ruhe zu tun haben, werden die CPU-Lüfter doch viel zu kühlen haben.

    50th Anniversary of the Moon Landing Challenge
    Beginn: 15.07.2019, 20:17 UTC = 21:17 MEZ = 22:17 MESZ
    Ende: 20.07.2019, 20:17 UTC = 21:17 MEZ = 22:17 MESZ
    Subprojekt: Proth Prime Search LLR (PPS)


    Der offizielle Thread zur Challenge im PrimeGrid-Forum ist hier zu finden.

    Es zählen für diese Challenge nur WUs des Subprojekts Proth Prime Search LLR (PPS), die nach dem 15.07. um 22:17 Uhr heruntergeladen und vor dem 20.07. um 22:17 Uhr zurückgemeldet werden! Das gewünschte Subprojekt kann in den PrimeGrid-Einstellungen festgelegt werden.

    Anwendungen gibt es für Windows, Linux und MacOS (Intel), jeweils 32- und 64-Bit. Wer in letzter Zeit keine WUs von einem PrimeGrid-LLR-Subprojekt berechnet hat, sollte dies vielleicht schon vor der Challenge nachholen, um die relativ große Anwendung (~35 MB) bereits auf dem Rechner zu haben.

    Die verwendete LLR-Anwendung belastet die CPU sehr stark und toleriert keinerlei Fehler. Daher bitte nicht zu stark übertakten und auf gute Kühlung achten!

    Moderne CPUs haben durch die automatisch benutzten Optimierungen (AVX, FMA3, AVX-512) einen erheblichen Vorteil. CPUs, die Hyperthreading unterstützen, laufen oft effizienter, wenn Hyperthreading nicht benutzt wird. Da es sich um relativ kurze WUs mit Laufzeiten im Bereich von etwa einer Stunde handelt, wäre es eher von Nachteil, mehrere Kerne pro WU zu verwenden.

    Die Punkte für die Challenge-Statistik sind identisch mit den BOINC-Credits, werden jedoch sofort gutgeschrieben, während die BOINC-Credits erst vergeben werden, wenn das Quorum von 2 übereinstimmenden Ergebnissen erreicht ist.

    Team-Stats bei PrimeGrid
    User-Stats bei PrimeGrid

    Team-Stats bei SETI.Germany
    Detail-Statistik für SETI.Germany
    User-Stats bei SETI.Germany

    Zum Diskussionsthread
    von Veröffentlicht: 02.07.2019 21:25
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    Nachdem seit Ende 2016 nur verallgemeinerte Riesel-Vermutungen bewiesen worden waren, gelang im Juni auch der jeweils letzte Schritt zum Beweis zweier verallgemeinerter Sierpinski-Vermutungen: k=243 ist das kleinste k, für das es keine Primzahl der Form k*780^n+1 gibt, wohingegen k=32 das kleinste k ist, für das es keine Primzahl der Form k*743^n+1 gibt.

    Basis S780 bewiesen
    Am 02. Juni hat CharityEngine2, Mitglied von Gridcoin, die letzte Primzahl zur Basis S780 gefunden.
    Die Primzahl 43*780^205685+1 hat 594863 Dezimalstellen und erreichte die Top 5000 in Chris Caldwells Datenbank der größten bekannten Primzahlen.
    26.06.2019, 16:18:35 MEZ

    Basis S743 bewiesen
    Am 15. Juni hat Doug, Mitglied von Gridcoin, die letzte Primzahl zur Basis S743 gefunden.
    Die Primzahl 10*743^285478+1 hat 819606 Dezimalstellen und erreichte die Top 5000 in Chris Caldwells Datenbank der größten bekannten Primzahlen.
    27.06.2019, 17:42:31 MEZ

    Originaltexte:
    Zitat Zitat von https://srbase.my-firewall.org/sr5/forum_thread.php?id=1211
    base S780 proven
    On 02th of June, CharityEngine2, a member of the team Gridcoin found the last prime for base S780.
    The prime 43*780^205685+1 has 594863 digits and entered the TOP5000 in Chris Caldwell's The Largest Known Primes Database.
    26 Jun 2019, 15:18:35 UTC
    Zitat Zitat von https://srbase.my-firewall.org/sr5/forum_thread.php?id=1212
    base S743 proven
    On 15th of June, Doug, a member of the team Gridcoin found the last prime for base S743.
    The prime 10*743^285478+1 has 819606 digits and entered the TOP5000 in Chris Caldwell's The Largest Known Primes Database.
    27 Jun 2019, 16:42:31 UTC
    von Veröffentlicht: 02.07.2019 17:10
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    Das derzeit im Testbetrieb befindliche neue yoyo@home-Subprojekt M Queens (nicht zu verwechseln mit dem früheren BOINC-Projekt NQueens@Home, welches sich mit dem gleichen mathematischen Problem auf kleineren Schachbrettern beschäftigte) wird versuchen, die vor drei Jahren vom Q27-Projekt gefundene Anzahl von 234.907.967.154.122.528 Lösungen für ein 27x27-Brett zu bestätigen.

    Neues Subprojekt M Queens
    Wir haben M Queens als neues Subprojekt von yoyo@home gestartet.
    Beim verallgemeinerten Damenproblem geht es darum, M Damen auf einem MxM-Schachbrett derart aufzustellen, dass sich keine zwei Damen schlagen könnten; eine Lösung setzt daher voraus, dass keine Reihe, Spalte oder Diagonale von zwei Damen geteilt wird.

    Derzeit gibt es nur eine Testanwendung für 64-Bit-Linux und wir lassen einige Test-WUs für M=24 laufen. Wir haben bereits M=20 durchgeführt und die Ergebnisse bestätigt. Als nächsten Schritt werden wir die Lösungen für M=27 bestätigen. Wenn alles gut läuft, könnten wir nach Lösungen für M=28 suchen, welche derzeit unbekannt sind.
    30.06.2019

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.rechenkraft.net/yoyo/
    New Project M Queens
    We started M Queens as new project in yoyo@home.
    The M queens puzzle is the problem of placing M chess queens on an M x M chessboard so that no two queens threaten each other; thus, a solution requires that no two queens share the same row, column, or diagonal.

    Curently it is a test application only available for Linux64 and we are running some test workunits for M=24. We did already M=20 and verified the results. As next step we will verfy the number of solutions for M=27. If everything runs well we might go to find solutions for M=28, which is currently unknown.
    30 June 2019
    von Veröffentlicht: 01.07.2019 00:00
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    Liebe Mitcruncher,

    nach einem halben Jahr RakeSearch ist es höchste Zeit für eine neue Teamwork-Projektempfehlung. Im internen Subforum für alle SETI.Germany-Mitglieder wurde dafür ein Projekt ausgewählt, welches sich aktuell mit den Genen der gar seltsamen Tierart Homo sapiens beschäftigt: TN-Grid.

    Projekt-URL: http://gene.disi.unitn.it/test/
    Account erstellen: https://gene.disi.unitn.it/test/create_account_form.php (Invitation Code: science@tn)
    SETI.Germany beitreten: https://gene.disi.unitn.it/test/team...form.php?id=20
    Artikel im SG-Wiki: https://www.seti-germany.de/wiki/TN-Grid

    Stats von XSmeagolX: Team-Vergleich, Mitglieder von SETI.Germany

    Teilnahme über den SG-Booster-Account ist mit dieser XML-Datei möglich: account_gene.disi.unitn.it_test.xml (Anleitung)

    Anwendungen gibt es für Windows (x86 und x86_64), Linux (x86, x86_64 und ARM) und macOS (x86_64).

    Dieses Projekt soll eine zwanglose Empfehlung für alle sein, die noch etwas für arbeitslose Rechner suchen, oder auch als Backupprojekt während anderer Aktionen dienen.

    Wir laden alle SETI.Germany-Mitglieder ein, für die eine oder andere WU vorbeizuschauen. Happy Vollgascrunching!
    von Veröffentlicht: 25.06.2019 19:45
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    Die Anwendung für die nach Fertigstellung der Suche nach orthogonalen diagonalen lateinischen Quadraten neunter Ordnung begonnene Suche nach solchen Quadraten zehnter Ordnung enthält einen Fehler, weshalb derzeit keine neuen WUs verschickt werden.

    R10-Suche zeitweise gestoppt!
    Liebe Teilnehmer!

    Wir haben die Verteilung von R10-RakeSearch-WUs gestoppt, da Daniel auf einen fehlerhaften Abschnitt im Quellcode der neuen Anwendung hingewiesen hat. Wir untersuchen das Problem derzeit und werden danach (vermutlich) eine neue Anwendung erstellen.
    25.06.2019, 13:53:05 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://rake.boincfast.ru/rakesearch/forum_thread.php?id=186
    R10 search temporary stopped!
    Dear participants!

    We stoped the sending of tasks for R10 RakeSearch due signal from Daniel about incorrect fragment of code of new application. Now we investigate the problem and after this - (presumably) will build a new application.
    25 Jun 2019, 12:53:05 UTC
    von Veröffentlicht: 25.06.2019 19:40
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    Wegen einer anstehenden Aktualisierung der Serversoftware werden derzeit keine neuen WUs verteilt.

    Server-Aktualisierung
    In den nächsten Tagen werde ich keine weiteren Aufgaben erzeugen, da ich eine Aktualisierung der Serversoftware vorbereite.
    Die Software wird einige Neustarts erfordern und ist für später in dieser Woche geplant - ich werde ich informieren, wann genau das geschehen wird.
    24.06.2019, 21:39:25 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://universeathome.pl/universe/forum_thread.php?id=425
    Server upgrade
    For next few days I will not generate more tasks as I'm preparing to server software update.
    The software will require few restarts and is planned later in this week - I will inform you when it happens exactly.
    24 Jun 2019, 20:39:25 UTC
    von Veröffentlicht: 25.06.2019 19:30
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    Derzeit werden einige extrem kurze WUs für die frisch begonnene Basis R448 verteilt, weitere ähnlich kurze WUs für S448 und S575 befinden sich in Vorbereitung. Subprojekte mit längeren WUs laufen parallel weiter, um den Server etwas zu entlasten.

    Vorbereitung neuer Basen
    Wie einige von euch mitbekommen haben, sind die Laufzeiten beim Subprojekt Riesel Base - short sehr kurz. Diese Anwendung hat eine höhere Priorität, um genug WUs für alle zu verteilen. Ich bereite immer mehr neue, noch nicht begonnene Basen im Bereich 1 < n < 2500 vor, welche Lokal mit PFGW unter Win64 und einem neuen Skript laufen. Der Bereich 2500 < n < 10000 wird ebenfalls auf dem Server durchgesiebt werden. Es dauert auf einem einzelnen Kern zu lange (etwa 3-4 Monate), sodass ich das unter BOINC laufen lasse. Um die Serverlast zu verringern, laufen alle anderen Basen gleichzeitig.
    24.06.2019, 19:05:14 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://srbase.my-firewall.org/sr5/forum_thread.php?id=1210
    preparing new bases
    As some of you noticed there is a very short runtime on the Riesel Base -short app. This app has a higher priority to spread out enough work for all. Iam preparing more and more new unstarted bases from 1-2.5k range which are running locally with Win64PFGW and the new base script. The range from 2.5k-10k will also be sieved on the server. Its taking too long to run it on a single core (around 3-4 month) so I let it run on BOINC. To reduce the server load all other bases are running at the same time.
    24 Jun 2019, 18:05:14 UTC
    von Veröffentlicht: 21.06.2019 16:55
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    Mit 142 Primzahlen war der Mai der bisher zweitbeste Monat dieses Jahres, wobei sich vor allem die kurzen GFN-15-WUs offensichtlich großer Beliebtheit erfreuten und für zahlreiche Funde sorgten. Mitglieder von SETI.Germany waren insgesamt fünfmal als Erstfinder und neunmal als Doublechecker erfolgreich.

    Es sind fünf Megaprimzahlen zu vermelden:

    • Die 1092002-stellige Proth-Primzahl 1175*2^3627541+1 wurde am 03.05.2019 um 18:00:08 MEZ von Kai Ylijoki aus Kanada mit einem Intel Xeon E5-1680 v2 gefunden, wobei für den Primalitätstest mit LLR etwa 3 Stunden 16 Minuten benötigt wurden. Die Bestätigung erfolgte am 06.05.2019 um 04:15:11 MEZ durch PixelSmasher8 (Team: SEACOAST -- SouthEAst COalition of Alien Signal Trackers) aus den Vereinigten Staaten mit einem Intel Core i7-8700K, wobei für den Primalitätstest mit LLR etwa 1 Stunden 32 Minuten benötigt wurden.

    • Die 1092502-stellige Proth-Primzahl 1121*2^3629201+1 wurde am 10.05.2019 um 08:12:05 MEZ von Jordan Romaidis (San Francisco) aus den Vereinigten Staaten mit einem Intel Core i7-6920HQ gefunden, wobei für den Primalitätstest mit LLR etwa 1 Stunden 5 Minuten benötigt wurden. Die Bestätigung erfolgte am 10.05.2019 um 09:04:25 MEZ durch Spear (Storm) aus Irland mit einem Intel Core i9-7900X, wobei für den Primalitätstest mit LLR etwa 2 Stunden 39 Minuten benötigt wurden.

    • Die 1019624-stellige verallgemeinerte Fermat-Primzahl 60133106^131072+1 wurde am 17.05.2019 um 14:22:54 MEZ von darkclown (Aggie The Pew) aus den Vereinigten Staaten mit einer NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti in Verbund mit einem Intel Core i5-9600K gefunden, wobei für den PRP-Test mit Genefer 7 Minuten 57 Sekunden benötigt wurden. Die Bestätigung erfolgte am 17.05.2019 um 18:32:37 MEZ durch rolfo aus Deutschland mit einer NVIDIA GeForce GTX 1080 in Verbund mit einem Intel Core i7-4790K, wobei für den PRP-Test mit Genefer 8 Minuten 26 Sekunden benötigt wurden.

    • Die 1093185-stellige Proth-Primzahl 753*2^3631472+1 wurde am 21.05.2019 um 21:14:11 MEZ von 288larsson (Sicituradastra.) aus Schweden mit einem Intel Core i7-7820X gefunden, wobei für den Primalitätstest mit LLR etwa 32 Minuten benötigt wurden. Die Bestätigung erfolgte am 23.05.2019 um 11:04:58 MEZ durch sentient_life (AMD Users) aus den Vereinigten Staaten mit einem AMD Ryzen 7 1700, wobei für den Primalitätstest mit LLR auf 8 Threads etwa 37 Minuten benötigt wurden.

    • Die 1019929-stellige verallgemeinerte Fermat-Primzahl 60455792^131072+1 wurde am 31.05.2019 um 02:03:31 MEZ von k4m1k4z3 (Overclock.net) aus den Vereinigten Staaten mit einer NVIDIA GeForce RTX 2080 Ti in Verbund mit einem AMD Ryzen 5 2600 gefunden, wobei für den PRP-Test mit Genefer 2 Minuten 58 Sekunden benötigt wurden. Die Bestätigung erfolgte am 31.05.2019 um 02:22:03 MEZ durch Patrick Schmeer (SETI.Germany) aus Deutschland mit einer NVIDIA GeForce GTX 1060 3GB in Verbund mit einem Intel Core i7-7700, wobei für den PRP-Test mit Genefer 11 Minuten 31 Sekunden benötigt wurden.



    Die Verteilung der 137 weiteren Primzahlfunde:

    • Proth Prime Search (PPS): 3 Funde im Bereich 2727928 ≤ n ≤ 2728537 (821192-821375 Dezimalstellen)
    • Proth Prime Search Extended (PPSE): 24 Funde im Bereich 1537398 ≤ n ≤ 1539922 (462807-463567 Dezimalstellen)
    • Sophie Germain Prime Search (SGS): 43 Funde im Bereich 4414432914675 ≤ k ≤ 4468936958115 (388342 Dezimalstellen), darunter zwei Erstfunde und sechs Doublechecks von DeleteNull, je ein Erstfund von Patrick Schmeer und trebotuet sowie ein Doublecheck von pan2000
    • Generalized Fermat Prime Search (n=15): 48 Funde im Bereich 122792010 ≤ b ≤ 127176348 (265066-265566 Dezimalstellen), darunter ein Erstfund von C. Ketelsen
    • Generalized Fermat Prime Search (n=16): 17 Funde im Bereich 61754924 ≤ b ≤ 62702572 (510570-511003 Dezimalstellen), darunter ein Doublecheck von Daniel Beer (Unity of Man)
    • Generalized Fermat Prime Search (n=17 low): 2 Funde: 15237960^131072+1 (941481 Dezimalstellen), 15342502^131072+1 (941870 Dezimalstellen)


    von Veröffentlicht: 19.06.2019 19:25
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    OpenIFShome vereint zwei leistungsstarke Tools: OpenIFS, eine einfach zu bedienende, unterstützte Version des Integrierten Prognosesystems (IFS) des ECMWF, das in Forschung und Lehre weit verbreitet ist, und Climateprediction.net (CPDN) an der University of Oxford, einem sehr erfolgreichen Freiwilligen-Computerprojekt, das seit 2003 läuft.

    "CPDN hat in den letzten 15 Jahren von der Leistung von mehr als 600.000 Heimcomputern profitiert und hat derzeit etwa 32.000 aktive Freiwillige an Bord", sagt Professor David Wallom, der die Innovation am Oxford e-Research Centre (Department of Engineering Science) überwacht.

    "Durch die Nutzung der verteilten Rechenleistung von Zehntausenden von Freiwilligen kann CPDN Wetter- und Klimaexperimente durchführen, die selbst für Supercomputer zu rechenintensiv wären", betont er.

    David erklärt, dass eine solche Rechenleistung erforderlich ist, wenn Wissenschaftler Tausende von leicht veränderten Versionen eines Modells für dasselbe Ereignis ausführen wollen.

    "Sehr große Ensembles von Wetter- und Klimasimulationen sind unerlässlich, um die Vorhersagbarkeit von Extremereignissen zu untersuchen", sagt Antje Weisheimer, eine Wissenschaftlerin des ECMWF, die auch an der University of Oxford arbeitet.

    Antje nennt das Beispiel von Karl, einem tropischen Sturm, der sich im September 2016 im Atlantik entwickelte. Die NAWDEX-Feldkampagne beobachtete den Sturm im Zusammenspiel mit dem Jetstream.

    "Dieser Sturm hat bei Forschern großes Interesse geweckt, die die Gründe für die Abweichungen der Wettervorhersage in Europa untersuchen", sagt Antje.

    "Um die Vorhersagbarkeit solcher Stürme und ihre Auswirkungen auf das nachfolgende Wetter in Europa zu untersuchen, müssen wir Tausende von leicht veränderten Simulationen durchführen, und genau hier setzt CPDN an."

    Der OpenIFS-Workshop vom 17. bis 21. Juni widmet sich den Auswirkungen von Verdunstungsprozessen auf die Wettervorhersage und wird Arbeiten an Karl beinhalten.

    Am 18. Juni eröffnete David ein OpenIFS-Experiment auf Karl für etwa 8.000 CPDN-Freiwillige, die Linux-Betriebssysteme auf ihren Computern haben.

    Am Ende der Woche werden die Ergebnisse mit den Ergebnissen eines ähnlichen Experiments auf der Hochleistungsrechenanlage des EZMW verglichen.

    OpenIFShome stellt einen neuen Ansatz für OpenIFS und CPDN dar.

    "Das Projekt bietet beispiellose Möglichkeiten für Anwender von OpenIFS", sagt Glenn Carver, der das OpenIFS-Projekt am ECMWF leitet.

    "Wenn sie nur begrenzten Zugang zu Supercomputern haben oder Experimente mit sehr großen Ensembles durchführen wollen, könnte OpenIFShome für sie geeignet sein", sagt er.

    Marcus Köhler vom OpenIFS-Team stellt fest, dass die OpenIFShome-Experimente derzeit auf einen Rasterabstand von etwa 125 km beschränkt sind.

    Er fügt jedoch hinzu, dass die maximale horizontale Auflösung in Zukunft zunehmen wird. "Mit zunehmender Rechenleistung von Heimcomputern sollte es möglich werden, mit OpenIFShome hochauflösende Experimente durchzuführen", sagt er.

    Dr. Sarah Sparrow, die Programmkoordinatorin für das CPDN-Projekt, stellt fest, dass OpenIFShome eine bedeutende Erweiterung des Programms darstellt.

    "Wir hatten einige Diskussionen über die Notwendigkeit, auf eine Multi-Modell-Fähigkeit umzustellen, und OpenIFS schien eine gute Wahl zu sein, um das CPDN-Modellportfolio zu erweitern."

    Sie fügt hinzu, dass es einen Zusammenhang mit dem traditionellen Fokus des CPDN auf das Klima gibt, da es in Zukunft möglich sein wird, OpenIFS für Extremereignis-Attributionsstudien zu nutzen. Solche Studien zielen darauf ab, zu ermitteln, wie die Wahrscheinlichkeit des Auftretens bestimmter Wetterereignisse durch den Klimawandel beeinflusst wird.

    "Der Kontakt zum OpenIFS-Team des ECMWF erfolgte über Antje, die am Physikalischen Institut der Universität Oxford und am ECMWF tätig ist. Die Zusammenarbeit mit dem ECMWF war hervorragend und wir freuen uns darauf, dass OpenIFShome zum Wohle der modernen Wetter- und Klimaforschung eingesetzt wird."

    Florian Pappenberger, Direktor für Prognosen des ECMWF, begrüßte die Verfügbarkeit von OpenIFS auf CPDN: "Ich möchte allen Beteiligten für die Arbeit danken, die sie in dieses Projekt gesteckt haben. OpenIFShome wird wichtige Forschungsarbeiten über die Vorhersagbarkeit von Extremwetter erleichtern, was letztendlich zu besseren Wettervorhersagen für unsere Mitgliedstaaten und kooperierenden Staaten führen wird."

    Wissenschaftler, die an der Verwendung von OpenIFS auf CPDN interessiert sind, sollten das neue OpenIFShome Anfrageformular für die Zusammenarbeit auf der CPDN-Website ausfüllen.



    Link zum Originalbeitrag: Link
    von Veröffentlicht: 19.06.2019 19:15
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    Am morgigen Donnerstag, den 20. Juni, wird der Server kurzzeitig für Wartungsarbeiten vom Netz genommen:

    Geplante Serverwartung
    Hallo zusammen,

    der MilkyWay@home-Server wird morgen (20. Juni) Abend abgeschaltet. Wir planen, ihn kurze Zeit später wieder ans Netz zu bringen. Falls es Probleme gibt, werden wir das über unsere Social-Media-Kanäle bekanntgeben.

    Danke für eure Unterstützung!

    Tom
    19.06.2019, 15:40:19 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://milkyway.cs.rpi.edu/milkyway/forum_thread.php?id=4476
    Planned Server Maintenance
    Hi Everyone,

    The MilkyWay@home server will be shut down at noon tomorrow (6/20). We plan on bringing it back online shortly after. If there are any problems, we will post to our social media accounts.

    Thank you for your support!

    Tom
    19 Jun 2019, 14:40:19 UTC

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