• SETI.Germany News RSS-Feed

    von Veröffentlicht: 23.01.2018 13:35
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    2. Projekte

    Wie in der letzten Woche angekündigt, wird es morgen eine weitere kurze Auszeit des gesamten Projektes geben. Bereits heute kann es Ausfälle bei einigen Subprojekten geben. Auch die Probleme beim Hochladen von Dateien sind inzwischen besser verstanden, die Lösung erfordert aber einen Umbau der Systemarchitektur.

    LHC@home-Auszeit aufgrund von Systemaktualisierungen
    Morgen, Mittwoch, den 24.01., werden die LHC@home-Server für kurze Zeit nicht erreichbar sein, während unser Massenspeicher-Unterbau wegen Systemaktualisierungen vom Netz genommen wird.

    Heute, Dienstag, den 23.01., werden einige von den Condor-Servern, welche CMS-, LHCb- und Theory-Aufgaben handhaben, für eine Weile vom Netz genommen. Betreffend die andauernden Probleme mit dem Hochladen von Dateien, siehe bitte diesen Thread (engl.).

    Danke für euer Verständnis und frohes Crunchen!
    23.01.2018, 10:19:32 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://lhcathome.cern.ch/lhcathome/
    LHC@home down-time due to system updates
    Tomorrow Wednesday 24/1, the LHC@home servers will be unavailable for a short period while our storage backend is taken down for a system update.

    Today, Tuesday 23/1, some of the Condor servers that handle CMS, LHCb and Theory tasks will be down for a while. Regarding the on-going issues with upload of files, please refer to this thread.

    Thanks for your understanding and happy crunching!
    23 Jan 2018, 9:19:32 UTC
    von Veröffentlicht: 22.01.2018 20:05
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Rechner, die viele Fehler produzieren, erhalten nun weniger WUs, für erfolgreich teilnehmende Rechner sollte sich nichts geändert haben.

    WUs für unzuverlässige Rechner verringert
    Hallo zusammen,

    ich habe gerade einige Optionen aktiviert, um die Anzahl der WUs zu verringern, die an Rechner geschickt werden, welche viele Fehler zurückmelden. Wenn ihr Probleme beobachtet, lasst es mich bitte wissen.

    Vielen Dank für eure anhaltende Unterstützung.

    Jake
    22.01.2018, 16:37:37 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://milkyway.cs.rpi.edu/milkyway/
    Reducing Workunits to Unreliable Hosts
    Hey Everyone,

    I just tried turning on some options to reduce workunits sent to hosts that return a significant number of errors. If you see any issues, please let me know.

    Thank you all for your continued support.

    Jake
    22 Jan 2018, 15:37:37 UTC
    von Veröffentlicht: 22.01.2018 19:55
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    2. Projekte

    Die Anwendung für das Subprojekt Siever wurde um die Software sr2sieve erweitert, wie üblich wird die neue Anwendung automatisch mit den ersten neu zugeteilten WUs heruntergeladen.

    Aktualisierung von Siever
    In den letzten Tagen wurde die Anwendung Siever aktualisiert. Nach dieser Aktualisierung können wir nun auch sr2sieve-Aufgaben ausführen. Eine erste sr2sieve-Ladung wurde bereits verteilt. Die Namen solcher WUs starten mit sr2. Eine weitere Ladung sr2-WUs wird in den nächsten 7 Tagen verteilt.
    21.01.2018

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.rechenkraft.net/yoyo/
    Siever update
    In the last days the siever app was updated. With this update we can run now also sr2sieve tasks. A first sr2sieve batch was already distributed. The names of such workunits starts with sr2. A next batch of sr2 workunits will be distributed in the next 7 days.
    21 Jan 2018
    von Veröffentlicht: 20.01.2018 07:15
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    ECIU-Report: 41 Extremwetterstudien in 2 Jahren zeigen Zusammenhang mit Klimawandel

    Ein neuer Bericht der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) stellt die Ergebnisse ihrer Analyse aller Forschungsarbeiten vor, die seit dem Pariser Gipfel vor zwei Jahren über die Zuordnung spezifischer Ereignisse zum Klimawandel veröffentlicht wurden. Von 59 Papieren, so der Bericht, kommen 41 zu dem Schluss, dass der Klimawandel die Risiken einer bestimmten Art von Extremwetterereignissen erhöht hat.

    Die in diesen Studien analysierten Ereignisse umfassen extreme Hitze, Dürre, Überschwemmungen und Ausbrüche von Waldbränden und betreffen alle Kontinente außer der Antarktis. Sie umfassen 32 Einzelereignisse, bei denen die Risiken aufgrund des Klimawandels zugenommen haben, während sich andere Studien auf den langfristigen Trend zur Erhöhung der Risiken konzentrieren.

    Einige stellen eine Zunahme der Häufigkeit, andere eine Zunahme der Intensität oder Dauer fest und/oder verknüpfen eine bestimmte Auswirkung mit dem Klimawandel. Nur vier Beiträge kamen zu dem Schluss, dass der Klimawandel das Risiko besonderer Extremereignisse verringert hat. Der prozentuale Anstieg des durch den Klimawandel verursachten Risikos über die verschiedenen Ereignisse hinweg reicht von einstelligen Prozentsätzen bis zum 330-fachen.

    Dr. Friederike Otto, stellvertretende Direktorin des Environmental Change Institute und leitende Wissenschaftlerin für World Weather Attribution und Transition Into The Anthropocene (TITAN), kommentierte diesen Bericht wie folgt: "Wir stellen jetzt fest, dass wir für viele Arten von extremen Wetterereignissen, insbesondere Hitzewellen und extreme Niederschläge, ziemlich sicher sein können, was die Auswirkungen des Klimawandels betrifft.

    Ob Entscheidungsträger lokale Themen wie den Hochwasserschutz betrachten oder an den globalen Klimaverhandlungen beteiligt sind - je mehr Informationen sie über die Auswirkungen des Klimawandels heute und in Zukunft haben, desto besser können sie Entscheidungen treffen. Dieser ECIU-Bericht zeigt, wie schnell sich Wissen anhäuft, und ich denke, es wird sich nur beschleunigen."

    Lesen Sie den vollständigen ECIU-Bericht, Heavy Weather.

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.climateprediction.net/eciu-report-41-extreme-event-studies-in-2-years-show-climate-change-link/
    ECIU Report: 41 extreme event studies in 2 years show climate change link

    A new report by the Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU) presents the findings of their analysis of all research papers published since the Paris summit two years ago on the attribution of specific events to climate change. Of 59 papers, the report says, 41 conclude that climate change has increased the risks of a given type of extreme weather event.

    The events analysed in these studies include extreme heat, drought, flooding and wildfire outbreaks, and concern every continent except Antarctica, spanning 32 individual events for which the risks have increased due to climate change, with other studies focusing on the long-term trend for increasing risks.

    Some detect an increase in frequency, others an increase in intensity or duration, and/or link a particular impact to climate change. Only four papers concluded that climate change has decreased the risk of particular extreme events. The proportional increase in risk generated by climate change across the various events ranges from single-digit percentages to 330-fold.

    Commenting on this report, Dr Friederike Otto, deputy director of the Environmental Change Institute and lead scientist for World Weather Attribution and Transition Into The Anthropocene (TITAN), said, “We’re now finding that for many kinds of extreme weather event, especially heatwaves and extreme rainfall, we can be quite confident about the effect of climate change,” she said.

    “Whether policymakers are looking at local issues such as flood protection or involved in the global climate change negotiations, the more information they have about climate change impacts now and in the future, the better decisions they’re able to make. This ECIU report shows just how quickly knowledge is accumulating, and I think it’s only going to accelerate.”

    Read the full ECIU report, Heavy Weather.
    von Veröffentlicht: 18.01.2018 21:35
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    2. Projekte

    Wegen umfangreicher Arbeiten an den Servern wird das Projekt am kommenden Dienstag (23.01.2018) für einige Zeit komplett abgeschaltet.

    Projekt-Auszeit am Dienstag, den 23. Januar
    Hallo zusammen,

    wir werden das Projekt am kommenden Dienstag, den 23. Januar, gegen 11 Uhr MEZ für eine Aufrüstung unseres Datenbank-Unterbaus abschalten, um es für die kommenden Jahre vorzubereiten. Wir werden Teile der Hardware, die Betriebssysteme und auch die Datenbanken selbst aktualisieren, weshalb wir das komplette Projekt inklusive des BOINC-Unterbaus und der Website abschalten müssen.

    Auf eurer Seite ist im Allgemeinen nichts zu tun. Euer BOINC-Client wird zeitweise keine neuen Aufgaben abholen und automatisch die fertigen Aufgaben hochladen, sobald das Projekt wieder läuft.

    Wir gehen davon aus, dass die Aktualisierungen am gleichen Tag beendet werden, und werden das hier entsprechend bekanntgeben.

    Gruß,
    Oliver
    17.01.2018 10:30:01 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://einsteinathome.org/content/project-downtime-tue-jan-23rd
    Project downtime on Tue Jan 23rd
    Hi everyone,

    We are going to shut down the project next Tuesday, Jan 23rd at around 10 AM CET for an upgrade of our database backend systems to make them ready for the years to come. We're going to upgrade hardware parts, operating systems as well the databases themselves, which is why we need to shut down the entire project, including the BOINC backend and this very website.

    Generally you don't have to do anything at your end. Your BOINC client will temporarily pause fetching new tasks and automatically upload your finished ones as soon as the project is up and running again.

    We expect the upgrades to be finished the same day and will announce it here accordingly.

    Cheers,
    Oliver
    17 Jan 2018 9:30:01 UTC
    von Veröffentlicht: 18.01.2018 20:50
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    Einige Ergebnisse des Projektes sind nun graphisch aufbereitet verfügbar:

    Aktuelle Ergebnisse von RakeSearch in Graphenform
    Liebe Projektteilnehmer,

    wir stellen die aktuellen Ergebnisse ab jetzt in Graphenform vor. Wie bereits geschrieben, ist das wissenschaftliche Ziel des Projektes, Strukturen von Untergruppen von orthogonalen diagonalen lateinischen Quadraten der Ordnung 9 zu finden. Eine gute Form der Darstellung solcher Untergruppen ist ein Graph. Jeder Knoten darin ist ein einzelnes Quadrat und eine Kante zwischen zwei Knoten bedeutet, dass diese beiden Quadrate orthogonal zueinander sind. Die betrachteten Graphen sind von großem Interesse beim Untersuchen von ODLS mit grundlegenden oder angewandten Zielen.

    Mit Hilfe des RakeSearch-Algorithmus finden wir einzelne Knoten solcher Graphen. Der RakeSearch-Algorithmus impliziert, dass nicht jedes mögliche ODLS-Paar gefunden werden kann, sondern nur solche, die durch Vertauschen von Zeilen erhalten werden können. Solche Quadrate sind wie Juwelen im welken Gras "gefangen". Und dann rekonstruieren wir den ganzen Graphen im Rahmen der Ergebnisaufbereitung.

    Bisher haben wir 18 Arten solcher Graphen gefunden. Die erste ist die "Halskette". Es gibt mehrere Beispiele jeder Graphenart. Die häufigste Art ist das einfache Paar. Unser besonderer Dank gebührt Stepan Kochemazov und Eduard Vatutin (evatutin) für ihre Ideen und Mitarbeit bei der Umsetzung der Aufbereitungsprogramme! Die Visualisierung wurde mit der Software Gephi umgesetzt.

    Wir hoffen, dass die Graphenform der Ergebnisse für euch interessant ist!
    Viel Glück und frohes Crunchen!
    15.01.2018, 23:08:08 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://rake.boincfast.ru/rakesearch/
    Current results of RakeSearch in graph form
    Dear participants of the project,

    we start to present the current results in graph form. As we already wrote, the scientific goal of the project is to reveal subsets structures of orthogonal diagonal Latin squares of rank 9. A good form to represent such subsets is a graph. Each its vertice is a single square, and an edge between two vertices means that these two squares are orthogonal. The considered graphs are of great interest when one studies ODLSs with fundamental or applied goals.

    With help of the RakeSearch algorithm, we discover separate vertices of such graphs. The RakeSearch algorithm implies that not every possible pair of ODLSs can be found, but only those that can be obtained by rows permutations. Such squares are being "hooked" like jewels among the withered grass. And then, using post-processing, we restore the whole graph.

    So far, we have discovered 18 types of such graphs. The first one is the "Necklace". There are multiple instances of each graph type. The most common type is the simple pair. Our special thanks go to Stepan Kochemazov and Eduard Vatutin (evatutin) for their ideas and work used for implementing post-processing programs! Visualization was implemented with Gephi software.

    We hope that graph form of results will be interesting to you!
    Good luck and happy crunching!
    15 Jan 2018, 22:08:08 UTC
    von Veröffentlicht: 18.01.2018 18:10
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    Ein erster Satz der angekündigten größeren WUs wurde testweise bereitgestellt und ist bereits vergriffen, zu beachten ist auch für die folgenden WUs ein deutlich gestiegener Speicherbedarf.

    Neuigkeiten zum SoFiA-Produktivbetrieb, Teil 6
    Hallo zusammen,

    für diese Woche plane ich, als allgemeinen Test einen kleinen Satz der 100-MB-WUs mit SoFiA laufen zu lassen. Es gibt nur 705 WUs, aber jede WU sollte deutlich länger laufen als die bisherigen WUs. In diesen Test-WUs rechnen wir mit allen ~400 Parametern in jeder WU, statt die Parameter in verschiedene Durchläufe aufzuteilen. Das wird nur die Test-WUs betreffen, die produktiven WUs werden genau wie die 10-MB-WUs aufgeteilte Parametersätze verwenden.

    Die SoFiA-VM wurde mit der neuesten SoFiA-Version ausgerüstet. Hoffentlich trägt das dazu bei, die allgemeine Stabilität zu verbessern und einige der aufgetretenen Probleme zu verringern.

    Jede VM-Instanz wird jetzt bis zu 3072 MB Arbeitsspeicher belegen, eine große Steigerung gegenüber den bisherigen 256 MB. Ich bitte dies zu entschuldigen, leider scheint SoFiA keine besonders gut optimierte Speichernutzung zu haben und meine lokalen Tests gerieten mit weniger als 3 GB Arbeitsspeicher in Probleme wegen zu wenig Arbeitsspeichers. Wenn Leistungsprobleme auftreten, solltet ihr die Zahl der gleichzeitig auf euren Rechnern ausgeführten SoFiA-Instanzen begrenzen. Ich habe den recht hohen Speicherbedarf auch den Entwicklern gemeldet, damit sie das in zukünftigen Versionen vielleicht verbessern können.

    Ich werde versuchen, die Foren täglich zu besuchen, um ein Auge auf eventuell auftretende Probleme zu werfen, sodass ich kleinere Probleme hoffentlich in meiner Freizeit lösen kann statt alles auf nächsten Mittwoch zu verschieben.

    Ich hoffe, dass alles reibungslos verläuft.

    Sam.
    17.01.2018, 8:01:25 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://sourcefinder.theskynet.org/duchamp/
    SoFiA Production Update 6
    Hello everyone,

    For this week, I'm planning on running a small set of 100MB workunits through SoFiA, just as a general test. There's only 705 workunits, but each workunit should take substantially longer to process than the ones we've been doing so far. For these test workunits, we're running all ~400 parameters on each workunit, rather than splitting the parameters up in to different runs. This is only going to be the case for the test workunits, the production ones will use split parameter sets just like the 10MB workunits did.

    The SoFiA VM has been updated to use the latest version of SoFiA. Hopefully, this will help increase general stability and decrease some of the problems we've been encountering.

    Each VM instance will now use up to 3072MB of memory, a huge increase from the previous 256MB. I'm sorry about this, but SoFiA doesn't seem to have particularly optimal memory usage, and my local tests were running into out of memory problems at anything less than 3GB of memory. You may want to limit the number of SoFiA instances your machines run if you begin to get performance issues. I've also reported the rather large memory usage to the developers, as it may be something they can improve on in future versions.

    I'll be trying to visit the forums daily to keep an eye on any issues that might crop up, so hopefully I'll be able to resolve small problems in my spare time instead of having to postpone everything until next Wednesday.

    I hope this goes smoothly.

    Sam.
    17 Jan 2018, 7:01:25 UTC
    von Veröffentlicht: 16.01.2018 23:35
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    Als Erklärung für kurze Aussetzer heute und Ankündigung ähnlicher Aussetzer in der nächsten Woche sei die folgende Meldung nachgereicht:

    Kurze Unterbrechungen am Dienstag
    Es wird am heutigen Dienstag, den 16. Januar, einige kurze Serverausfälle geben, wenn die BOINC-Dienste auf Ersatzsysteme zurückgreifen. Ähnliche Unterbrechungen wird es in der nächsten Woche geben, wenn wir Sicherheitsupdates auf unserer Rechnerinfrastruktur installieren.
    16.01.2018, 8:05:48 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://lhcathome.cern.ch/lhcathome/
    Short interruptions Tuesday
    There will be a couple of short server outages while our BOINC service pass to fail-over nodes today, Tuesday 16th of January. Similar interruptions will happen next week, as we carry out security updates on our computing infrastructure.
    16 Jan 2018, 7:05:48 UTC
    von Veröffentlicht: 14.01.2018 22:45
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    Artikel in E&E News erkundet die Entwicklung der Klima-Attributionswissenschaft in den letzten 15 Jahren
    Ein kürzlich in Environment and Energy News (engl.) erschienener Artikel erkundet, wie sich die Wissenschaft von der Zuschreibung der Effekte des Klimawandels zu einzelnen extremen Wetterereignissen in den letzten 15 Jahren entwickelt hat.

    Im Jahr 2003 herrschte in der wissenschaftlichen Gemeinschaft die Ansicht vor, dass es, obwohl signifikante Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter offensichtlich waren, unmöglich sei, ein bestimmtes Ereignis den früheren Emissionen von Treibhausgasen zuzuschreiben.

    Aber Professor Myles Allen, der Projektleiter von climateprediction.net, war überzeugt, dass das in Zukunft möglich werden würde.

    Im Mai 2004 haben er, sein Kollege Daithi Stone aus Oxford und Peter Stott vom Met Office gemeinsam einen Bericht verfasst [1], der laut E&E News heute weithin als die weltweit erste Studie zur Zuschreibung von Extremereignissen betrachtet wird. Diese Veröffentlichung untersucht den Beitrag des Klimawandels zur Hitzewelle in Europa 2003, welche auf dem gesamten Kontinent tausende Todesopfer forderte und zu dem Schluss kommt, dass es "wahrscheinlich ist, dass der menschliche Einfluss in der Vergangenheit das Risiko von so hohen mittleren Sommertemperaturen in Europa wie im Jahr 2003 mehr als verdoppelt hat".



    Diese bahnbrechende Veröffentlichung hat die Wissenschaft ein Stück vorangebracht, indem realistische Klimawandelsimulationen mit Szenarien ohne vom Menschen verursachtem Klimawandel verglichen werden. Der Schlüssel zur Zuschreibung eines einzelnen Ereignisses liegt darin, die richtige Frage zu stellen - nicht ob das Ereignis vom Klimawandel verursacht wurde, sondern ob und wie stark dadurch die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis erhöht wurde.

    Die Zuschreibung von Extremereignissen ist jetzt nicht nur möglich, sondern mit neuen Veröffentlichungen fast im Wochenrhythmus einer der am schnellsten wachsenden Teilbereiche der Klimaforschung. Es haben sich hauptsächlich zwei Herangehensweisen entwickelt - die Betrachtung der Wahrscheinlichkeit, dass ein Extremereignis auftritt, und die Betrachtung der Komponenten, die das Ereignis verursachen, und wie diese durch Veränderungen des Klimasystems beeinflusst werden.

    Dr. Friederike Otto, die das Projekt World Weather Attribution (engl.) für climateprediction.net leitet, führt den jüngsten Anstieg auf technologischen Fortschritt zurück - insbesondere verbesserte Klimamodelle.

    "Extreme sind definitionsgemäß selten", erzählte sie E&E News. Die Entwicklung und Verbesserung von Klimaensembles - großer Gruppen von leicht verschiedenen Klimamodellen -, wie sie von climateprediction.net-Teilnehmern berechnet werden, haben die Fähigkeit der Wissenschaftler verbessert, Wetterereignisse unter verschiedenen Bedingungen zu simulieren. Der Wahrscheinlichkeitsansatz zur Zuschreibung von Ereignissen hilft auch zu erkennen, welche Arten von Ereignissen in Zukunft wo häufiger auftreten könnten.

    Der Artikel legt nahe, dass Klima-Attributionsstudien in Zukunft die Schuld an Extremereignissen den verursachenden Treibhausgasemissionen zumessen könnten und sogar Beweise liefern in Prozessen gegen Regierungen oder private Unternehmen wegen des Versäumnisses, Eigentum oder Infrastruktur vor extremem Wetter zu schützen.



    Im Jahr 2014 haben Wissenschaftler von mehreren verschiedenen Einrichtungen, darunter Myles Allen, Friederike Otto, William Ingram, Karsten Haustein und Sarah Sparrow an der University of Oxford, eine Attributionsstudie zum Winterhochwasser in Südengland in jenem Jahr, das Schäden in Höhe von 451 Millionen Pfund verursachte, durchgeführt [2]. Das war die erste Attributionsstudie, welche anthropogene Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre durch ein meteorologisches Extremereignis und seine hydrologisches Auswirkungen bis hin zu einer Abschätzung der Kosten dieser Auswirkungen in Form von Hochwasserschäden verfolgt hat.

    "Mittlerweile wird jedoch erwartet, dass weitere Einzelstudien veröffentlicht werden", schließt E&E News. "Allein im letzten Sommer hat eine Welle von ungewöhnlichen Ereignissen in der ganzen Welt - von Hurrikan Harvey in den Vereinigten Staaten bis zu verheerenden Überschwemmungen in Südostasien - erneutes Interesse an der Verbindung zwischen extremem Wetter und dem Klimawandel ausgelöst.”

    Zum vollständigen Artikel: https://www.eenews.net/climatewire/s...0069847/search (engl.)

    [1] Peter A. Stott, D.A. Stone, M.R. Allen, Human contribution to the European heatwave of 2003 (engl., Menschlicher Beitrag zur Hitzewelle in Europa 2003)
    [2] Schaller et al., Human Influence on climate in the 2014 southern England winter floods and their impacts (engl., Menschlicher Einfluss auf das Klima bezüglich des Winterhochwassers in Südengland 2014 und dessen Auswirkungen)
    Veröffentlicht am 8. Januar 2018

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.climateprediction.net/ee-news-article-explores-how-climate-attribution-science-has-developed/
    E&E News article explores how climate attribution science has developed in last 15 years
    A recent article in Environment and Energy News explores how the science of attributing the effects of climate change to individual extreme weather events has developed over the last 15 years.

    The predominant view in the scientific community in 2003 was that, while it was evident that climate change had a significant event on the weather, it was impossible to attribute a particular event to past emissions of greenhouse gases.

    But Professor Myles Allen, Principal Investigator of climateprediction.net, was convinced it would become possible in the future.

    In May 2004, he, Oxford colleague Daithi Stone and Peter Stott of the Met Office co-authored a report [1] which, E&E News claims, is now widely regarded as the world’s first extreme event attribution study. The paper examines the contribution of climate change to the European heatwave of 2003, which caused thousands of deaths across the continent and concludes that “it seems likely that past human influence has more than doubled the risk of European mean summer temperatures as hot as 2003”.

    [img]

    This breakthrough paper took existing science a little further, comparing real-world climate change simulations with scenarios with no human-induced climate change. The key to attribution of an individual event is in posing the right question – not whether climate change caused the event, but whether and by how much it increased the chances of it happening at all.

    Extreme event attribution is not only possible now, but is one of the most rapidly expanding subfields of climate science, with a new paper published almost weekly. Two main approaches have emerged – those looking at the probability of an extreme event occurring, and those looking at the components that cause the events, and how changes to the climate system may affect them.

    Dr Friederike Otto, who leads the World Weather Attribution project for climateprediction.net, attributes the recent surge to the progression of technology — specifically, the improvement of climate models.

    “Extremes are, by definition, rare,” she told E&E News. The development and improvement of climate ensembles — large groups of slightly different climate models — such as those carried out by climateprediction.net volunteers, have improved scientists’ ability to simulate weather events under different conditions. The probability approach to event attribution also helps to identify the types of events that might become more common in the future, and where they may occur.

    In future, the article suggests, climate attribution studies could apportion blame for extreme events caused by greenhouse gas emissions, and even provide evidence in cases against governments or private companies for failing to protect property or infrastructure against extreme weather.

    [img]

    In 2014, scientists from a number of different institutions including Myles Allen, Friederike Otto, William Ingram, Karsten Haustein and Sarah Sparrow at the University of Oxford, carried out an attribution study on the southern England winter floods of that year [2], which caused in the region of £451 million insured losses. This was the first attribution study following anthropogenic changes in atmospheric composition, through a meteorological extreme event and its hydrological impacts to an estimate of the value of those impacts in terms of flood damages.

    “In the meantime, though”, concludes E&E News, “individual studies are expected to keep rolling out. This last summer alone, a wave of unusual events across the world — from Hurricane Harvey in the United States to devastating floods in Southeast Asia — sparked renewed interest in the link between extreme weather and climate change.”

    Read the full article: https://www.eenews.net/climatewire/s...0069847/search

    [1] Peter A. Stott, D.A. Stone, M.R. Allen, Human contribution to the European heatwave of 2003 https://www.nature.com/articles/nature03089
    [2] Schaller et al, Human Influence on climate in the 2014 southern England winter floods and their impacts https://www.nature.com/articles/nclimate2927
    Posted on 8th January 2018
    von Veröffentlicht: 13.01.2018 16:25
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Nachdem die zum Jahresbeginn aufgetretenen Serverprobleme ausgestanden sind, nun ein inhaltlicher Rückblick auf das letzte und ein Ausblick auf das neue Jahr:

    Das Jahr 2017 im Rückblick
    Obwohl die Liste nicht beeindruckend aussieht, wurde im Jahr 2017 viel erreicht. Die fertiggestellten Suchabschnitte gehörten zu den bisher längsten. Zusammengefasst:
    1. In der Suche über ℚ(√2) (Unterkörper 3 von 7) wurden einige weitere Stufen abgeschlossen. Es verbleiben noch etwa 9 Stufen.
    2. Die Suche über ℚ(√-2) (Unterkörper 4 von 7) hat einige weitere Zeilen gefüllt. Bei dieser Suche verbleiben noch 7 Stufen.

    Das sind die Ziele für das neue Jahr:
    1. Entwickeln einer GPU-Anwendung. Ich habe dafür die Hilfe eines Teilnehmers angeworben. Das ist ein hehres Ziel und es könnte viele Monate dauern, bis die GPU-Anwendung verfügbar ist. Diese Anwendung wird wichtig sein, um die Suche über ℚ(√2) abzuschließen.
    2. Abschließen der Suche über ℚ(√-2).
    3. Die Suche über ℚ(√-5) beginnen (Unterkörper 5 von 7).
    13.01.2018, 1:14:21 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://numberfields.asu.edu/NumberFields/
    2017 year in review
    Although the list does not look impressive, much was accomplished in 2017. The sub-searches that were completed were some of the longest so far. In summary:
    1. The search over Q(sqrt(2)) (subfield 3 of 7) completed several more tiers of the search. There are about 9 tiers left to go.
    2. The search over Q(sqrt(-2)) (subfield 4 of 7) filled in a bunch more rows. This one has 7 tiers left to go.

    Here are the goals for the new year:
    1. Develop a GPU app. I have enlisted the help of a fellow user for this. This is a lofty goal and it could be many months before the GPU app is available. This app will be critical in completing the search over Q(sqrt(2)).
    2. Complete the search over Q(sqrt(-2)).
    3. Start the search over Q(sqrt(-5)) (subfield 5 of 7).
    13 Jan 2018, 0:14:21 UTC

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