• SETI.Germany News RSS-Feed

    von Veröffentlicht: 02.01.2018 14:15
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Da der Server etwas überlastet war, ist das automatische Auffrischen von Serverstatus und Projektfortschritt zurzeit deaktiviert und die maximale Zahl der gleichzeitig auf dem Rechner befindlichen WUs wurde verringert.

    Kleineres Serverüberlastungsproblem
    In den letzten paar Tagen hatten wir einige Überlastungsprobleme mit dem Server. Um die Serverlast zu verringern, habe ich die Cronjobs für batch_status und server_status temporär deaktiviert. Ich werde diese etwa einmal pro Tag manuell erzeugen. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten. Ich habe auch die maximale Anzahl der in Bearbeitung befindlichen WUs (max_wus_in_progress) von 24 auf 6 reduziert, sodass ihr möglicherweise weniger WUs in eurer Warteschlange habt.

    Für diejenigen, die der Grund für die Überlastung interessiert, es war eine Kombination mehrerer Ereignisse:
    1. Ein Laufwerk in unserem RAID geht kaputt, was zu Problemen mit der Festplattenleistung führt. Wir arbeiten an einer Lösung.
    2. Es haben über 10000 WUs fast gleichzeitig die Rückmeldefrist überschritten. Der Server beginnt dann mit dem Erzeugen neuer Aufgaben für all diese WUs, was zu einem Arbeitsrückstand führt. Das ist der Grund für das Herabsetzen von max_wus_in_progress.
    3. Der Transitioner-Dienst konnte nicht schnell genug auf die Datenbank zugreifen, wodurch er abgestürzt ist, was den Arbeitsrückstand weiter vergrößert hat.
    4. Da ich nicht verstanden hatte, weshalb die WUs nicht vom Transitioner behandelt wurden, habe ich dummerweise das Verwaltungsskript "transition_all" ausgeführt, welches feststeckende Aufgaben lösen soll. Ein großer Fehler - dieses Skript hat den Transitioner-Zeitstempel für alle 600000 WUs in der Datenbank zurückgesetzt, wodurch der Transitioner nun alle WUs erneut bearbeiten musste. Das hat den Arbeitsrückstand nur verschlimmert.

    Die gute Nachricht ist, dass der Server den Arbeitsrückstand fast aufgeholt hat. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
    30.12.2017, 18:55:35 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://numberfields.asu.edu/NumberFields/
    Minor server overload problems
    Over the last couple days we have been having some overload problems on the server. To help reduce the server load I temporarily disabled the batch_status and server_status cron jobs. I will be manually generating those about once a day. Sorry for the inconvenience. I also reduced the "max_wus_in_progress" from 24 to 6, so you may see fewer WUs in your job queues.

    For those who are interested in the cause of the overload, it was a combination of things:
    1. One of the drives in our RAID is failing, causing HD performance issues. We are working to get this fixed.
    2. There were 10k+ WUs that all timed out at about the same time. The server then proceeds to generate new results for all these, causing a backlog. This is the reason for reducing max_wus_in_progress.
    3. The transitioner had a DB timout which caused it to crash, increasing the backlog further.
    4. Not understanding why WUs were not transitioning, I stupidly ran the "transition_all" admin script since it said this would "unstick" jobs. Big mistake - this script changed the transition time of all 600k WUs in the DB, forcing the transitioner to now reprocess every WU. That only made the backlog worse.

    The good news is the server is almost caught up with the backlog. I will keep you posted.
    30 Dec 2017, 17:55:35 UTC
    von Veröffentlicht: 01.01.2018 00:00
    1. Kategorien:
    2. SETI.Germany

    Ein frohes neues Jahr allen Mitcrunchern!

    Mit dem neuen Jahr endet die Zeit von World Community Grid als Teamwork-Projektempfehlung. Als Nachfolger wurde im internen Subforum für alle SETI.Germany-Mitglieder ein weiteres etabliertes Projekt ausgewählt: LHC@home.

    Projekt-URL: https://lhcathome.cern.ch/lhcathome/
    SETI.Germany beitreten: https://lhcathome.cern.ch/lhcathome/...form.php?id=42
    Artikel im SG-Wiki: https://www.seti-germany.de/wiki/LHC@home

    Team-Vergleichstats von XSmeagolX: https://sgstats.boinc-userstats.de/i...rtal201801.php

    Anwendungen gibt es für Windows und Linux (jeweils 32 Bit und 64 Bit) sowie macOS und FreeBSD (nur 64 Bit). Für die Subprojekte CMS Simulation, LHCb Simulation, Theory Simulation und ATLAS Simulation wird VirtualBox benötigt, daher ist standardmäßig nur das Subprojekt SixTrack aktiviert. Das gewünschte Subprojekt kann in den Projekteinstellungen festgelegt werden.

    Dieses Projekt soll eine zwanglose Empfehlung für alle sein, die noch etwas für arbeitslose Rechner suchen, oder auch als Backupprojekt während anderer Aktionen dienen.

    Wir laden alle SETI.Germany-Mitglieder ein, für die eine oder andere WU vorbeizuschauen. Happy Vollgascrunching!
    von Veröffentlicht: 30.12.2017 10:15
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Aktuelle Publikationen aus dem Bereich Wissenschaft und Naturwissenschaften. Glückwunsch!

    Zwei Forschungspublikationen wurden letzte Woche in den Magazinen Science und Nature veröffentlicht. Die Science-Publikation beschreibt Arbeiten, die sich auf Berechnungen von Rosetta@home stützten, von denen die meisten von Android-Geräten stammten. Die Nature-Publikation verwendete Rosetta@home aufgrund der Größe der Entwürfe nicht direkt, sondern Rosetta. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Ihre Beiträge!


    Umfassendes rechnerisches Design geordneter Peptidmakrozyklen. Wie im Abstract beschrieben, wurden makrozyklische Peptide, die aus L- und D-Aminosäuren zusammengesetzt sind, durch eine nahezu vollständige Stichprobenziehung des Rückgrats entworfen, gefolgt von Sequenzdesign und Energieberechnungen. Mehr als 200 Designs wurden korrekt vorhergesagt, um sich in einzelne stabile Strukturen zu falten, ein Vielfaches mehr als die Anzahl der derzeit verfügbaren ungebundenen Peptid-Makrozyklus-Strukturen. Kernspinresonanzstrukturen von 9 der 12 entworfenen 7- bis 10-gliedrigen Makrozyklen und drei 11- bis 14-gliedrigen bicyclischen Designs liegen nahe bei den Berechnungsmodellen. Die Ergebnisse liefern eine nahezu vollständige Abdeckung des reichhaltigen Raums an Strukturen, die für kurze Peptidmakrozyklen möglich sind und erhöhen die verfügbaren Ansatzpunkte für rationales Arzneimitteldesign und Datenbankarbeiten erheblich.

    Lesen Sie mehr

    Evolution einer entworfenen Protein-Baugruppe, die ihr eigenes RNA-Genom verkapselt. Wie im Abstract beschrieben, wurden synthetische Nukleokapside, die aus ikosaedrischen Proteingruppen mit positiv geladenen Innenflächen bestehen, rechnerisch konstruiert. Die Fähigkeit dieser Nukleokapside, virenähnliche Eigenschaften zu entwickeln, indem sie diversifizierte Populationen erzeugen und für eine verbesserte Genomverpackung und Eignung gegen Nukleaseanfälligkeit auswählen, wurde ebenfalls untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass es einfache evolutionäre Pfade gibt, über die Protein-Baugruppen virusähnliche Genomverpackungen und -schutz erwerben können. Die Fähigkeit, synthetische Nanomaterialien rechnerisch zu entwerfen und durch Evolution zu optimieren, ermöglicht nun einen komplementären Bottom-up-Ansatz mit erheblichen Vorteilen in der Programmierbarkeit und Kontrolle.


    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://boinc.bakerlab.org/rosetta/
    Recent Science and Nature publications. Congrats!

    Two research publications were released last week in Science and Nature. The Science publication describes work which relied on computations from Rosetta@home most of which were from Android devices. The Nature publication did not directly use Rosetta@home due to the large size of the designs but used Rosetta. Congrats and thank you for your contributions!


    Comprehensive computational design of ordered peptide macrocycles. As described in the abstract, macrocyclic peptides composed of l- and d-amino acids were designed by near-exhaustive backbone sampling followed by sequence design and energy landscape calculations. More than 200 designs were predicted to fold into single stable structures, many times more than the number of currently available unbound peptide macrocycle structures. Nuclear magnetic resonance structures of 9 of 12 designed 7- to 10-residue macrocycles, and three 11- to 14-residue bicyclic designs, are close to the computational models. The results provide a nearly complete coverage of the rich space of structures possible for short peptide macrocycles and vastly increase the available starting scaffolds for both rational drug design and library selection methods.

    Read more from UW Medicine News.

    Evolution of a designed protein assembly encapsulating its own RNA genome
    . As described in the abstract, synthetic nucleocapsids composed of icosahedral protein assemblies with positively charged inner surfaces were computationally designed. The ability of these nucleocapsids to evolve virus-like properties by generating diversified populations and selecting for improved genome packaging and fitness against nuclease challenge was also explored. The results show that there are simple evolutionary paths through which protein assemblies can acquire virus-like genome packaging and protection. Considerable effort has been directed at ‘top-down’ modification of viruses to be safe and effective for drug delivery and vaccine applications; the ability to design synthetic nanomaterials computationally and to optimize them through evolution now enables a complementary ‘bottom-up’ approach with considerable advantages in programmability and control.
    von Veröffentlicht: 29.12.2017 00:00
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Sofort mit Beginn des neuen Jahres beginnt auch die PrimeGrid Challenge Series 2018. Es steht gleich die längste Challenge mit den längsten WUs an:

    Happy New Year Challenge
    Beginn: 01.01.2018, 00:00 UTC = 01:00 MEZ
    Ende: 16.01.2018, 00:00 UTC = 01:00 MEZ
    Subprojekt: Seventeen or Bust LLR (SOB)


    Der offizielle Thread zur Challenge im PrimeGrid-Forum ist hier zu finden.

    Es zählen für diese Challenge nur WUs des Subprojekts Seventeen or Bust LLR (SOB), die nach dem 01.01. um 01:00 Uhr heruntergeladen und vor dem 16.01. um 01:00 Uhr zurückgemeldet werden! Das gewünschte Subprojekt kann in den PrimeGrid-Einstellungen festgelegt werden.

    Anwendungen gibt es für Windows, Linux und MacOS (Intel), jeweils 32- und 64-Bit. Wer in letzter Zeit keine WUs von einem PrimeGrid-LLR-Subprojekt berechnet hat, sollte dies vielleicht schon vor der Challenge mit kleineren WUs wie SGS nachholen, um die relativ große Anwendung (~35 MB) bereits auf dem Rechner zu haben.

    Die verwendete LLR-Anwendung belastet die CPU sehr stark und toleriert keinerlei Fehler. Daher bitte nicht zu stark übertakten und auf gute Kühlung achten!

    Mit Laufzeiten von mehreren Tagen (bei Benutzung einzelner CPU-Kerne) handelt es sich um die längsten LLR-WUs, die PrimeGrid zu bieten hat. Moderne Intel-CPUs haben durch die automatisch benutzten Optimierungen (AVX, FMA3) einen erheblichen Vorteil. CPUs, die Hyperthreading unterstützen, laufen oft effizienter, wenn Hyperthreading nicht benutzt wird. Während standardmäßig jeder CPU-Kern eine WU bearbeitet, ist es oft von Vorteil, eine WU von mehreren CPU-Kernen bearbeiten zu lassen. Das lässt sich mit einer app_config.xml erreichen (im Beispiel für 4 Kerne):
    Code:
    <app_config>
      <app_version>
        <app_name>llrSOB</app_name>
        <cmdline>-t 4</cmdline>
        <avg_ncpus>4</avg_ncpus>
      </app_version>
    </app_config>
    Dieser Text muss als app_config.xml im Unterverzeichnis projects\www.primegrid.com des BOINC-Datenverzeichnisses (unter Windows standardmäßig C:\ProgramData\BOINC) gespeichert werden. Die Einstellung wird durch Konfigurationsdatei einlesen oder Neustart für neue WUs übernommen.

    Die Punkte für die Challenge-Statistik sind identisch mit den BOINC-Credits, werden jedoch sofort gutgeschrieben, während die BOINC-Credits erst vergeben werden, wenn das Quorum von 2 übereinstimmenden Ergebnissen erreicht ist. Da es sich um einen Doublecheck handelt, liegt für die meisten WUs bereits ein Ergebnis vor.

    Team-Stats bei PrimeGrid
    User-Stats bei PrimeGrid

    Team-Stats bei SETI.Germany
    Detail-Statistik für SETI.Germany
    User-Stats bei SETI.Germany

    Zum Diskussionsthread
    von Veröffentlicht: 25.12.2017 21:45
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Der Projektadministrator verabschiedet sich in die Weihnachtspause, nicht ohne für das neue Jahr größere WUs und damit eine stabilere Versorgung in Aussicht zu stellen:

    Frohe Weihnachten / Frohe Festtage 2017
    Hallo zusammen!

    Ich möchte euch allen frohe Weihnachten wünschen oder frohe Festtage, falls ihr nicht Weihnachten feiert.
    Ich hoffe, dass ihr alle eine sehr gute Zeit an diesen Feiertagen habt, ich weiß, dass es mir so gehen wird.

    Ich werde in den nächsten 2 Wochen eine Pause einlegen, aber werde noch versuchen, die verbleibenden WUs des aktuellen Satzes herauszugeben, wenn ich die Zeit dafür finden kann.
    Wenn ich zurückkehre, werden wir mit dem Crunchen der größeren 100MB-WUs beginnen, die hoffentlich zu einer stabileren WU-Versorgung führen anstatt der gewohnt stockenden Versorgung.

    Nochmals frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr an alle und danke für ein weiteres Sourcefinder-Jahr!

    Sam.
    25.12.2017, 9:51:20 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://sourcefinder.theskynet.org/duchamp/
    Merry Christmas / Happy Holidays 2017
    Hello everyone!

    I just want to wish you all a Merry Christmas, or Happy Holidays if you don't celebrate Christmas.
    I hope everyone has an excellent time during this holiday period, because I know I certainly will.

    I'm on break for the next 2 weeks, but I'll still be trying to release the remaining workunits for the current set, when I can find the time.
    When I return, we'll get started crunching the larger 100mb workunits, which will hopefully see a more stable workunit supply rather than an on/off situation that we're used to.

    Once again, Merry Christmas and a happy new year to everyone, and thanks for another year of Sourcefinder!

    Sam.
    25 Dec 2017, 8:51:20 UTC
    von Veröffentlicht: 25.12.2017 18:40
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    RakeSearch hat kürzlich einen Satz von sechs paarweise orthogonalen diagonalen lateinischen Quadraten (engl. mutually orthogonal diagonal Latin squares, MODLS) gefunden und teilt dazu ein hübschen Schaubild:

    "Schatz gefunden! Eine 'Halsketten'-Untermenge der orthogonalen diagonalen lateinischen Quadrate wurde gefunden!"
    Am frühen Morgen des 15. Dezember 2017 hat der Projektserver im Abstand von 2 Stunden und 22 Minuten zwei Ergebnisse für die WU R9_000478253 erhalten - von den Benutzern damotbe (L'Alliance Francophone) und Bryan (SETI.USA). Beide Dateien sind identisch (wie es bei richtigen Ergebnissen der Fall sein muss) und enthalten 8 Quadrate. Viele Berechnungsergebnisse enthalten 8 oder noch mehr Quadrate, aber in diesem Fall entsprechen nur die ersten beiden davon dem üblichen Paar von ODLS, wohingegen die anderen 6 Quadrate... paarweise orthogonal sind! (Und natürlich wurden all diese Quadrate durch Zeilenpermutation konstruiert!)

    Wir nehmen ein erstes Quadrat aus diesem Satz von MODLS und suchen alle (nicht nur permutierte) orthogonalen diagonalen lateinischen Quadrate dazu, dann wiederholen wir diesen Prozess für alle ODLS zum ursprünglichen Quadrat und den im vorherigen Schritt gefundenen Quadraten, solange wir neue Quadrate erhalten. Die Ergebnisse dieser Suche könnt ihr in dieser Abbildung sehen:



    Die Quadrate, welche in diesem Graphen als Knotenpunkte dargestellt sind, während die Kanten orthogonale Beziehungen zwischen Quadraten darstellen, sind in einer erstaunlich symmetrischen Figur ausgerichtet! Der Kern davon wird von sechs MODLS gehalten, welche in drei Gruppen aufgeteilt werden. Jede Gruppe ist (ausgehend von zwei Quadraten) die Basis für einen aus 14 Quadraten konstruierten vierstufigen Zweig.

    Wenn es euch interessiert, könnt ihr diesen Satz von 48 Quadraten herunterladen.
    22.12.2017, 21:57:05 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://rake.boincfast.ru/rakesearch/
    "A treasure captured! The "Necklace" subset of orthogonal diagonal Latin squares has been found!"
    Early morning of 15 December 2017 with 2 hours and 22 minutes difference, project server received two results for workunit R9_000478253 - from damotbe (L'Alliance Francophone) and Bryan (SETI.USA). Both files are identical (as it must be for correct results) and contain an 8 squares. Many of computation results contain 8 and even more squares, but is this case only first two of them corresponds to usual pair of ODLS, but other 6 squares... were mutually orthogonal! (And, of course, all of this squares were constructed by rows permutation!)

    We get a first of squares from this MODLS set and found all (not only "permutation") orthogonal diagonal Latin squares for it, then - all ODLS for "root square" and the squares, found on the previous step, and repeat this process until while we were given a new squares. The results of this search you can see in figure below.

    [Fig. 1]

    Squares, presented in this graph as nodes and edges denote an orthogonal relationship between squares, lined up into astonishing, symmetrical figure! The core of it is fastened by six MODLS, which are broken into three groups. Each group (originating from two squares) is the basis for four-level branch constructed from 14 squares.

    If you are interested in this, you can download this set of 48 squares.
    22 Dec 2017, 20:57:05 UTC
    von Veröffentlicht: 25.12.2017 09:40
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Mit der kleinsten bekannten verallgemeinerten Riesel-Zahl k=187258666 ist die verallgemeinerte Riesel-Vermutung zur Basis b=63 eine der umfangreichsten von SRBase behandelten Vermutungen. Inzwischen wurden für alle kleineren Faktoren k bis zum Exponenten n=25000 getestet, ob k*63^n-1 prim ist. Es verbleiben 177330 ks, für die keine Primzahl bekannt ist.

    Neuer Meilenstein für R63 erreicht
    Alle Bereiche für die riesige Basis R63 wurden nun bis n=25k getestet. Danke an alle, die das ermöglicht haben!
    24.12.2017, 13:38:00 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://srbase.my-firewall.org/sr5/
    new milestone reached for R63
    All ranges of the huge base R63 were tested now up to n=25k. Thx to everyone who made this possible!
    24 Dec 2017, 12:38:00 UTC
    von Veröffentlicht: 19.12.2017 16:30
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Über drei Jahre nach den letzten beiden Funden ist der Beweis der Riesel-Vermutung durch einen Megaprimzahlfund eines SETI.Germany-Mitglieds wieder einen Schritt näher gerückt.

    TRP-Megaprimzahl!
    Am 13. Dezember 2017 um 08:13:55 MEZ hat PrimeGrids Subprojekt The Riesel Problem k=273809 durch Finden einer Megaprimzahl eliminiert:

    273809*2^8932416-1

    Die Primzahl hat 2688931 Dezimalstellen und erreicht Chris Caldwells Datenbank der größten bekannten Primzahlen auf Platz 29 insgesamt. Dies ist PrimeGrids 15. Eliminierung. 49 ks verbleiben noch.

    Die Entdeckung gelang Wolfgang Schwieger (DeleteNull) aus Deutschland mit einem Intel Core i7-6700K @ 4,00 GHz mit 32 GB RAM unter Linux. Dieser Rechner brauchte etwa 2 Stunden 14 Minuten für den Primalitätstest mit LLR im Multithread-Betrieb. Wolfgang ist Mitglied des Teams SETI.Germany.

    Die Primzahl wurde am 15. Dezember 2017 um 12:39:55 MEZ von Christian Geffcken (CGe0963) aus der Schweiz mit einem Intel Core i5-3437U @ 1,90 GHz mit 8 GB RAM unter Windows 7 bestätigt. Dieser Rechner brauchte etwa 41 Stunden 47 Minuten für den Primalitätstest mit LLR.

    Für weitere Einzelheiten siehe bitte die offizielle Bekanntgabe.
    15.12.2017 | 16:03:49 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.primegrid.com/
    TRP Mega Prime!
    On 13 December 2017, 07:13:55 UTC, PrimeGrid’s The Riesel Problem project eliminated k=273809 by finding the mega prime:

    273809*2^8932416-1

    The prime is 2,688,931 digits long and will enter Chris Caldwell's The Largest Known Primes Database ranked 29th overall. This is PrimeGrid's 15th elimination. 49 k's now remain.

    The discovery was made by Wolfgang Schwieger (DeleteNull) of Germany using an Intel(R) Core(TM) i7-6700K CPU @ 4.00GHz with 32 GB RAM running Linux. This computer took about 2 hours and 14 minutes to complete the primality test using multithreaded LLR. Wolfgang is a member of the SETI.Germany team.

    The prime was verified on 15 December 2017, 11:39:55 UTC, by Christian Geffcken (CGe0963) of Switzerland using an Intel(R) Core(TM) i5-3437U CPU @ 1.90GHz with 8 GB RAM running Microsoft Windows 7 Professional. This computer took about 41 hours and 47 minutes to complete the primality test using LLR.

    For more details, please see the official announcement.
    15 Dec 2017 | 15:03:49 UTC
    von Veröffentlicht: 17.12.2017 08:00
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Glückwunsch und Danke! "Chemical and Engineering News" hat unsere Arbeit als Forschungsbeitrag des Jahres gewürdigt. Eure Unterstützung sorgte für einen Großteil der Rechenkraft, die nötig war um das möglich zu machen. Danke!

    Computerbasierte Forschung erreicht neuen Meilenstein

    Computer sind schon seit Dekaden an wissenschaftlichen Entdeckungen beteiligt. Dieses Jahr jedoch haben einige Entwicklungen in den Bereichen Machine Learning und Quantencomputing für Durchbrüche gesorgt.

    Während Forscher diese Fortschritte nutzen um Probleme der Grundlagenforschung zu lösen, formen Chemiekonzerne wie BASF und Dow Chemical Allianzen mit Computerriesen wie IBM und Hewlett Packard Enterprise um diese Entwicklungen zur kommerziellen Marktreife zu führen.

    Das Machine Learning setzt auf Algorithmen, die es Computern erlauben über das Abarbeiten von Befehlen hinauszugehen, Entscheidungen zu treffen, von diesen zu "lernen" und Vorhersagen auf Basis großer Datensätze zu treffen. Programme zur Sprach- und Gesichtserkennung, Spamfiltrierung und Wettervorhersage nutzen diese Algorithmen bereits.

    Im Bereich der chemischen Forschung berichtet die Arbeitsgruppe von David Baker an der University of Washington den Einsatz solcher Algorithmen zur Vorhersage der dreidimensionalen Struktur von 600 bisher unbekannten Proteinfamilien (Science 2017, DOI: 10.1126/science.aah4043). Ein internationales Forschungsteam nutze diese Methode um den Geruch einer chemischen Verbindung auf Basis seiner molekularen Struktur vorherzusagen. Diese Fortschritte vergrößern unser Wissen über den Geruchssinn und könnten eines Tages in der Parfumindustrie zur Anwendung kommen (Science 2017, DOI: 10.1126/science.aal2014). Das Machine Learning brachte auch Fortschritte in der Berechnung molekularer Elektronenstrukturen auf eine Art und Weise, die große Teile aufwändiger Computerberechnung einspart (Nat. Commun. 2017, DOI: 10.1038/s41467-017-00839-3).

    Während einige Forscher die Vorhersagefähigkeiten mit Hilfe traditioneller Computer voranbringen, forschen Wissenschaftler bei IBM, Microsoft und Google an Quantencomputern. Im Gegensatz zu traditionellen Computern, die Transistoren und Speicherzellen zur Darstellung von Rechenoperationen verwenden, verwenden Quatencomputer sogenannte Qubits, um Ladungszustände kleinster Elementarteilchen zu kontrollieren und damit für gezielte Rechenoperationen verwendbar zu machen.

    Diese Strategie sollte es Quantencomputern ermöglichen, Eigenschaften komplexer Moleküle zu berechnen, für die konventionelle Computer bisher zu wenig Rechenkraft besitzen. Bisher ist es jedoch noch zu keiner Anwendung gekommen. Einen Meilenstein erreichten Forscher von IBM jedoch dieses Jahr, als sie erstmal einen 7-Qubit-Quantencomputer für die Berechnung der Struktur von Lithiumhydrid und Berylliumhydrid nutzen. Das waren die ersten Berechnungen von Molekülen, die Atome größer als die von Wasserstoff und Helium enthalten - auf einem Quantencomputer (Nature 2017, DOI: 10.1038/nature23879).


    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://cen.acs.org/articles/95/i49/chemistry-research-of-the-year-2017.html

    Congrats and thank you! Chemical and Engineering News has highlighted our work for research of the year. Your contributions provided much of the computing to make this possible. Thank you!

    Computer-driven research reached new milestones

    Computers have been powering scientific discovery for decades. But this year, several developments in machine learning and quantum computing raised the bar substantially.

    As academic researchers exploited the advances to tackle problems in basic science, chemical companies including BASF and Dow Chemical formed alliances with computer giants such as IBM and Hewlett Packard Enterprise to capitalize on the advances for commercial applications.

    Machine learning refers to algorithms that enable computers to go beyond rigid programming instructions and “learn” from and implement decisions and make predictions on the basis of large sets of data. Programs for voice and face recognition, spam email filtration, and weather forecasting use such algorithms.

    On the chemistry front, David Baker of the University of Washington and coworkers reported using this technique to determine the three-dimensional conformations of 600 families of proteins for which structures had been unknown (Science 2017, DOI: 10.1126/science.aah4043). And an international team used the method to enable computers to predict a compound’s scent on the basis of its molecular structure. That advance broadens understanding of olfaction and one day may benefit the fragrance industry (Science 2017, DOI: 10.1126/science.aal2014). Machine-learning strategies also made headway in calculating molecular electronic structures in a manner that bypasses the most computationally intense aspects of density functional theory (Nat. Commun. 2017, DOI: 10.1038/s41467-017-00839-3).

    As some researchers pushed the chemistry-predicting capabilities of traditional computers, scientists at IBM, Microsoft, and Google pushed forward with quantum computers. Unlike conventional machines, which use transistors and memory cells to process ones and zeros that approximate electron wave functions, quantum computers use magnetic elements or other types of two-state quantum systems, known as qubits, to represent wave functions as superpositions of electron energies and states.

    That strategy should enable quantum computers to calculate properties of complex molecules that conventional computers are not powerful enough to address. This feat has not yet been demonstrated. Nonetheless, researchers at IBM reached a milestone this year by using a 7-qubit quantum computer to calculate the ground-state energies of lithium hydride and beryllium hydride. These were the first calculations of molecules containing atoms larger than hydrogen and helium using quantum computing (Nature 2017, DOI: 10.1038/nature23879).
    von Veröffentlicht: 15.12.2017 16:28
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Die zehnte Ausgabe der PrimeGrid Challenge Series geht zu Ende, nicht ohne abschließendes Feuerwerk. Traditionell müssen noch einmal die Grafikkarten glühen, bis der Winter beginnt.

    Winter Solstice Challenge
    Beginn: 18.12.2017, 16:28 UTC = 17:28 MEZ
    Ende: 21.12.2017, 16:28 UTC = 17:28 MEZ
    Subprojekt: Proth Prime Search Sieve (PPS-Sieve)


    Der offizielle Thread zur Challenge im PrimeGrid-Forum ist hier zu finden.

    Es zählen für diese Challenge nur WUs vom Subprojekt Proth Prime Search (Sieve), die nach dem 18.12. um 17:28 Uhr heruntergeladen und vor dem 21.12. um 17:28 Uhr zurückgemeldet werden. Das passende Subprojekt kann in den PrimeGrid-Einstellungen festgelegt werden.

    Folgende Anwendungen sind verfügbar:
    CPUs: Windows (32bit/64bit), Linux (32/64), MacOS (Intel32/64)
    NVIDIA-GPUs: Windows, Linux, MacOS
    ATI/AMD-GPUs: Windows, Linux, MacOS

    Es werden alle CUDA-fähigen NVIDIA-Grafikkarten unterstützt, sofern ein nicht völlig veralteter Treiber installiert ist.

    Bei den ATI/AMD-Karten wird der OpenCL-fähige APP-Treiber benötigt (bei aktuellen Treiberpaketen standardmäßig dabei, aber Vorsicht bei automatischen Updates für Windows). Natürlich muss die Grafikkarte auch OpenCL unterstützen, also ist mindestens eine HD4xxx erforderlich.

    Die schnellsten NVIDIA-Grafikkarten (Fermi, Kepler, Maxwell, Pascal) brauchen unter 10 Minuten pro WU, ATI/AMD-Karten sind ein Stück langsamer, CPUs werden einige Stunden brauchen. Bei schlechter Auslastung der Grafikkarte kann es sich lohnen, mittels app_config.xml mehrere WUs parallel auszuführen (im Beispiel 2 WUs parallel):
    Code:
    <app_config>
      <app>
        <name>pps_sr2sieve</name>
        <gpu_versions>
          <gpu_usage>0.50</gpu_usage>
          <cpu_usage>0.1</cpu_usage>
        </gpu_versions>
      </app>
    </app_config>
    Dieser Text muss als app_config.xml im Unterverzeichnis projects\www.primegrid.com des BOINC-Datenverzeichnisses (unter Windows standardmäßig C:\ProgramData\BOINC) gespeichert werden. Die Einstellung wird durch Konfigurationsdatei einlesen oder Neustart für neue WUs übernommen.

    Es gibt feste 3371 Credits pro WU, entsprechend werden für die Statistik einfach nur die Credits gezählt. In der Statistik werden auch die Punkte für abgelieferte, aber noch nicht validierte WUs gezählt. Sollte sich ein Ergebnis später als falsch herausstellen, werden diese Punkte wieder abgezogen.

    Team-Stats bei PrimeGrid
    User-Stats bei PrimeGrid

    Zum Diskussionsthread

    Seite 51 von 120 Erste ... 41 49 50 51 52 53 61 101 ... Letzte
Single Sign On provided by vBSSO