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    von Veröffentlicht: 07.04.2020 06:50
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    Geplante Wartung am Mittwoch, 8. April 2020

    Zusammenfassung

    Wir aktualisieren das Betriebssystem auf unseren Servern am Mittwoch, den 8. April, ab 15:00 MESZ.
    ---
    Wir werden am Mittwoch, den 8. April, ab 15:00 MESZ eine wichtige Aktualisierung des Betriebssystems auf unseren Servern installieren. Wir gehen davon aus, dass diese Arbeit ungefähr vier Stunden dauern wird.

    Während dieser Zeit können Teilnehmer zeitweise keine neuen Arbeiten hochladen oder herunterladen und die Website ist nicht zugänglich.

    Die Freiwilligen müssen keine besonderen Maßnahmen ergreifen, da ihre Geräte nach Abschluss der Wartungsarbeiten automatisch erneut versuchen, Verbindung aufzunehmen.

    Wir bedanken uns für Ihre Geduld und Teilnahme.
    06.04.2020

    Zitat Zitat von https://www.worldcommunitygrid.org/about_us/viewNewsArticle.do?articleId=621
    Planned Maintenance on Wednesday, April 8, 2020

    Summary
    We are updating the operating system on our servers on Wednesday, April 8, beginning at 13:00 UTC.
    ---
    We will be applying an important operating system update to our servers on Wednesday, April 8 beginning at 13:00 UTC. We anticipate that the work will take approximately four hours.

    During some of this time, volunteers will not be able to upload or download new work, and the website will not be accessible.

    Volunteers will not need to take any particular action, as your devices will automatically retry their connections after the maintenance work is completed.

    We appreciate your patience and participation.
    6 Apr 2020
    von Veröffentlicht: 05.04.2020 20:35
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    Ralph@home benötigt Unterstützung beim Testen der nächsten Anwendungsversion. Da das Hauptprojekt momentan wenig WUs hat, gibt es hier eine weitere Möglichkeit zu helfen.


    Rosetta 4.13 und 4.14

    Die COVID-19-bezogenen Aktualisierungen für die Rosetta-Versionen 4.13 und 4.14 (Linux) enthalten neue Zielenergie- und Faltungsoptionen zur Verbesserung des Interface-Design-Protokolls. Sie ermöglicht die Durchführung von Messungen mit dem ACE2-Bindungshelix-Motiv, das zusammen mit dem Faltungsziel festgelegt wird, sowie eine schnelle Prüfung des Energiezustands. Erfolgreiche Proteinbinder, die dieses Protokoll verwenden, werden bereits im Nasslabor getestet und optimiert, aber dies wird es uns ermöglichen, viel mehr Kandidaten zu entwerfen, um unsere Chancen zu erhöhen, erfolgreiche Proteinbinder mit den vielversprechendsten Eigenschaften zu entwerfen.

    Bitte teilt diese Informationen, um unsere Ralph@home-Tests für diese Anwendung zu unterstützen. Eine breite Vielfalt von verschiedenen Plattformen ist erwünscht. Danke!


    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://ralph.bakerlab.org/forum_thread.php?id=839&postid=6672#6672
    The COVID-19 related updates to the 4.13 rosetta and rosetta_for_devices and 4.14 rosetta linux versions include a new target clash energy and fold-tree options to improve the interface design protocol. It will allow sampling with the ACE2 binding helix motif fixed along with the target and a fast target clash energy check. Successful binders using this protocol are already being tested and optimized in the wet lab but this will allow us to design many more candidates to increase our chances of designing successful binders with the most promising binder properties.

    Please spread to word to help our Ralph@home testing efforts for this app. A broad range of platforms is desired. Thanks!
    von Veröffentlicht: 05.04.2020 10:25
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    Mehr als acht Monate lagen die letzten beiden Funde bei SR5-LLR zurück, als in der Woche vor der Year of the Rat Challenge endlich der nächste Schritt zum Beweis der Vermutung, dass k=346802 das kleinste k ist, sodass k*5^n-1 niemals prim ist. Drei weitere Schritte gelangen in den folgenden elf Tagen, doch der Reihe nach:

    SR5-Megaprimzahl!
    Am 5. März 2020 um 15:40:22 MEZ hat PrimeGrids Subprojekt Sierpinski/Riesel Base 5 Problem k=35816 durch Finden einer Megaprimzahl eliminiert:

    35816*5^2945294-1

    Die Primzahl hat 2058677 Dezimalstellen, erreicht Chris Caldwells "Datenbank der größten bekannten Primzahlen" auf Platz 73 insgesamt und ist die größte bekannte Primzahl mit Basis 5. 66 ks verbleiben zum Beweis der verallgemeinerten Riesel-Vermutung zur Basis 5.

    Die Entdeckung gelang Pavel Atnashev (Pavel Atnashev) aus Russland mit einem Intel Xeon E5-2660 v2 @ 2,20 GHz mit 8 GB RAM unter Linux. Dieser Rechner brauchte etwa 3 Stunden 56 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. Pavel Atnashev ist Mitglied des Teams Ural Federal University.

    Die Primzahl wurde am 6. März 2020 um 22:41:36 MEZ von John Hall (JH30895) aus den Vereinigten Staaten mit einem Intel Xeon W-3245 @ 3,20 GHz mit 385 GB RAM unter macOS bestätigt. Dieser Rechner brauchte etwa 1 Tag 7 Stunden 33 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. John Hall ist Mitglied des Teams Antarctic Crunchers.

    Für weitere Einzelheiten siehe bitte die offizielle Bekanntgabe.
    11.03.2020 | 02:13:15 MEZ


    Ebenfalls im Vorfeld der Challenge konnte ein Mitglied von SETI.Germany ein k eliminieren:

    SR5-Megaprimzahl!
    Am 9. März 2020 um 22:32:46 MEZ hat PrimeGrids Subprojekt Sierpinski/Riesel Base 5 Problem k=146264 durch Finden einer Megaprimzahl eliminiert:

    146264*5^2953282-1

    Die Primzahl hat 2064261 Dezimalstellen, erreicht Chris Caldwells "Datenbank der größten bekannten Primzahlen" auf Platz 74 insgesamt und ist die größte bekannte Primzahl mit Basis 5. 65 ks verbleiben zum Beweis der verallgemeinerten Riesel-Vermutung zur Basis 5.

    Die Entdeckung gelang Wolfgang Schwieger (DeleteNull) aus Deutschland mit einem Intel Core i5-8600K @ 3,60 GHz mit 8 GB RAM unter Windows 10. Dieser Rechner brauchte etwa 6 Stunden 25 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. Wolfgang Schwieger ist Mitglied des Teams SETI.Germany.

    Die Primzahl wurde intern mit einem Intel Core i7-7700K @ 4,20 GHz mit 32 GB RAM unter Linux bestätigt.

    Für weitere Einzelheiten siehe bitte die offizielle Bekanntgabe.
    31.03.2020 | 15:40:54 MEZ


    Die beiden weiteren Funde kamen schließlich während der Challenge hinzu:

    Noch eine SR5-Megaprimzahl!
    Am 12. März 2020 um 20:16:51 MEZ hat PrimeGrids Subprojekt Sierpinski/Riesel Base 5 Problem k=238694 durch Finden einer Megaprimzahl eliminiert:

    238694*5^2979422-1

    Die Primzahl hat 2082532 Dezimalstellen, erreicht Chris Caldwells "Datenbank der größten bekannten Primzahlen" auf Platz 76 insgesamt und ist die größte bekannte Primzahl mit Basis 5. 64 ks verbleiben zum Beweis der verallgemeinerten Riesel-Vermutung zur Basis 5.

    Die Entdeckung gelang Chris Howell (Khali) aus den Vereinigten Staaten mit einem Intel Core i9-9900K @ 3,60 GHz mit 32 GB RAM unter Windows 10. Dieser Rechner brauchte etwa 5 Stunden 56 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. Chris Howell ist Mitglied des Teams Crunching@EVGA.

    Die Primzahl wurde am 13. März 2020 um 22:25:52 MEZ von Yuki Yoshigoe (SAKAGE@AMD@jisaku) aus Japan mit einem AMD Ryzen Threadripper 3970X mit 128 GB RAM unter Windows 10 bestätigt. Dieser Rechner brauchte etwa 1 Tag 5 Stunden 24 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. Yuki Yoshigoe ist Mitglied von Team 2ch.

    Für weitere Einzelheiten siehe bitte die offizielle Bekanntgabe.
    31.03.2020 | 15:49:08 MEZ


    Und noch eine SR5-Megaprimzahl!
    Am 16. März 2020 um 09:21:46 MEZ hat PrimeGrids Subprojekt Sierpinski/Riesel Base 5 Problem k=207494 durch Finden einer Megaprimzahl eliminiert:

    207494*5^3017502-1

    Die Primzahl hat 2109149 Dezimalstellen, erreicht Chris Caldwells "Datenbank der größten bekannten Primzahlen" auf Platz 75 insgesamt und ist die größte bekannte Primzahl mit Basis 5. 63 ks verbleiben zum Beweis der verallgemeinerten Riesel-Vermutung zur Basis 5.

    Die Entdeckung gelang Todd Pickering (EXT64) aus den Vereinigten Staaten mit einem AMD EPYC 7601 mit 126 GB RAM unter Linux. Dieser Rechner brauchte etwa 1 Tag 17 Stunden 59 Minuten für den Primalitätstest mit LLR. Todd Pickering ist Mitglied des Teams [H]ard|OCP.

    Die Primzahl wurde intern mit einem Intel Core i7-7700K @ 4,20 GHz mit 32 GB RAM unter Linux bestätigt.

    Für weitere Einzelheiten siehe bitte die offizielle Bekanntgabe.
    31.03.2020 | 15:55:09 MEZ


    Originaltexte:
    Zitat Zitat von https://www.primegrid.com/forum_thread.php?id=9078
    SR5 Mega Prime!
    On 5 March 2020, 14:40:22 UTC, PrimeGrid’s Sierpinski/Riesel Base 5 Problem project eliminated k=35816 by finding the mega prime:

    35816*5^2945294-1

    The prime is 2,058,677 digits long and enters Chris Caldwell's “The Largest Known Primes Database” ranked 73rd overall and is the largest known base 5 prime. 66 k’s now remain in the Riesel Base 5 problem.

    The discovery was made by Pavel Atnashev (Pavel Atnashev) of Russia using an Intel(R) Xeon(R) E5-2660 v2 CPU @ 2.20GHz with 8GB RAM running Linux. This computer took about 3 hours 56 minutes to complete the primality test using LLR. Pavel Atnashev is a member of the Ural Federal University team.

    The prime was verified on 6 March 2020, 21:41:36 UTC by John Hall (JH30895) of the United States using an Intel(R) Xeon(R) W-3245 CPU @ 3.20GHz with 385GB RAM, running Darwin 19.3.0. This computer took about 1 day, 7 hours 33 minutes to complete the primality test using LLR. John Hall is a member of the Antarctic Crunchers team.

    For more details, please see the official announcement.
    11 Mar 2020 | 1:13:15 UTC
    Zitat Zitat von https://www.primegrid.com/forum_thread.php?id=9098
    SR5 Mega Prime!
    On 9 March 2020, 21:32:46, PrimeGrid’s Sierpinski/Riesel Base 5 Problem project eliminated k=146264 by finding the mega prime:

    146264*5^2953282-1

    The prime is 2,064,261 digits long and enters Chris Caldwell's “The Largest Known Primes Database” ranked 74th overall and is the largest known base 5 prime. 65 k’s now remain in the Riesel Base 5 problem.

    The discovery was made by Wolfgang Schwieger (DeleteNull) of Germany using an Intel(R) Core(TM) i5-8600K CPU @ 3.60GHz with 8GB RAM, running Microsoft Windows 10 Professional x64 Edition. This computer took about 6 hours, 25 minutes to complete the primality test using LLR. Wolfgang Schwieger is a member of the SETI.Germany team.

    The prime was verified internally using an Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz with 32GB RAM, running Linux Debian.

    For more details, please see the official announcement.
    31 Mar 2020 | 14:40:54 UTC
    Zitat Zitat von https://www.primegrid.com/forum_thread.php?id=9099
    Another SR5 Mega Prime!
    On 12 March 2020, 19:16:51 UTC, PrimeGrid’s Sierpinski/Riesel Base 5 Problem project eliminated k=238694 by finding the mega prime:

    238694*5^2979422-1

    The prime is 2,082,532 digits long and enters Chris Caldwell's “The Largest Known Primes Database” ranked 76th overall and is the largest known base 5 prime. 64 k’s now remain in the Riesel Base 5 problem.

    The discovery was made by Chris Howell (Khali) of the United States using an Intel(R) Core(TM) i9-9900K CPU @ 3.60GHz with 32GB RAM, running Microsoft Windows 10 Professional x64 Edition. This computer took about 5 hours, 56 minutes to complete the primality test using LLR. Chris Howell is a member of the Crunching@EVGA team.

    The prime was verified on 13 March 2020, 21:25:52 UTC by Yuki Yoshigoe (SAKAGE@AMD@jisaku) of Japan using an AMD Ryzen Threadripper 3970X 32-Core Processor with 128GB RAM, running Microsoft Windows 10 Professional x64 Edition. This computer took about 1 day, 5 hours, 24 minutes to complete the primality test using LLR. Yuki Yoshigoe is a member of the Team 2ch team.

    For more details, please see the official announcement.
    31 Mar 2020 | 14:49:08 UTC
    Zitat Zitat von https://www.primegrid.com/forum_thread.php?id=9100
    And Another SR5 Mega Prime!
    On 16 March 2020, 08:21:46, PrimeGrid’s Sierpinski/Riesel Base 5 Problem project eliminated k=207494 by finding the mega prime:

    207494*5^3017502-1

    The prime is 2,109,149 digits long and enters Chris Caldwell's “The Largest Known Primes Database” ranked 75th overall and is the largest known base 5 prime. 63 k’s now remain in the Riesel Base 5 problem.

    The discovery was made by Todd Pickering (EXT64) of Germany using an the United States using an AMD EPYC 7601 32-Core Processor with 126GB RAM, running Linux Ubuntu. This computer took about 1 day, 17 hours, 59 minutes to complete the primality test using LLR. Todd Pickering is a member of the [H]ard|OCP team.

    The prime was verified internally using an Intel(R) Core(TM) i7-7700K CPU @ 4.20GHz with 32GB RAM, running Linux Debian.

    For more details, please see the official announcement.
    31 Mar 2020 | 14:55:09 UTC
    von Veröffentlicht: 03.04.2020 06:40
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    Über Nacht sind nicht nur zehntausende WUs aufgetaucht, sondern auch ein neuer Beitrag, der die Arbeiten im Kampf gegen COVID-19 beschreibt und hier übersetzt wurde.


    Hilfe im Kampf gegen COVID-19

    Seit dem jüngsten Ausbruch von COVID-19 wurde R@h zur Vorhersage der Struktur von Proteinen verwendet, die für die Krankheit wichtig sind, sowie zur Herstellung neuer, stabiler Mini-Proteine, die als potenzielle Therapeutika und Diagnostika eingesetzt werden können, wie das hier abgebildete Protein, das an einen Teil des COVID-19-Spike-Proteins gebunden ist.

    Um unsere Forschung zu unterstützen, freuen wir uns, ein neues Anwendungs-Update bekannt zu geben, und dank der Hilfe der ARM-Entwicklungsgemeinschaft, einschließlich Rex St. John, Dmitry Moskalchuk, David Tischler, Lloyd Watts und Sahaj Sarup, freuen wir uns, auch die Linux-ARM-Plattform mit aufzunehmen. Mit diesem Update werden wir weiterhin Proteinbinder für COVID-19 und verwandte Ziele unter Verwendung der neuesten Rosetta-Source entwickeln.

    Vielen Dank an die freiwilligen Helfer von R@h für eure anhaltende Unterstützung dieses Projekts. Eure Rechenzeit wird nicht nur für die genaue Modellierung der Strukturen wichtiger Proteine, sondern auch für das Design neuer Proteine verwendet. Schließen wir uns zusammen und kämpfen wir gegen COVID-19!

    Die primäre Art und Weise, wie Proteine miteinander interagieren, ist das Binden aneinander. Wie ihr vielleicht in der Grafikanwendung gesehen habt, gibt es Proteine in allen Formen und Größen. Aus diesem Grund binden die meisten Proteine nicht willkürlich aneinander, sondern nur sehr spezifisch an eine Handvoll anderer Proteine. Zum Beispiel bindet das virale Spike-Protein von COVID-19 an das menschliche ACE2-Protein, wodurch das Virus in die Zelle gelangt.

    Das IPD hat hart daran gearbeitet, die Fähigkeit zur Gestaltung solcher Bindungsinteraktionen zu verbessern. Dieser Prozess beginnt mit der Schaffung eines Satzes von Gitternetzproteinen, die keinen anderen Zweck haben, als sich genau zu einer atomaren Struktur zu falten. Diese Gitter werden dann an ein Zielprotein von Interesse angedockt und ihre Oberflächen so gestaltet, dass sie das Ziel perfekt ergänzen. Abschließend werden die Designs analysiert, gefiltert und im Labor getestet.

    Wir werden nun den Schritt des Oberflächendesigns mit R@h durchführen. Das Andocken und Filtern geht schnell, aber das eigentliche Proteindesign ist langsam. Wir werden die enorme Rechenleistung von R@h nutzen, um jede Aminosäure an jeder Stelle der Oberfläche zu testen. Dann werden wir die besten Kombinationen von Aminosäuren mit Hilfe von Abkühlungs- und Monte-Carlo-Simulationen auswählen. Eine große Anzahl von Simulationen ist der entscheidende Faktor für diesen Vorgang, und deshalb verwenden wir R@h.

    Begleitet uns also in den kommenden Wochen bei der Herstellung von Proteinbindern für COVID-19 und verwandte Proteine. Wir werden immer noch Strukturvorhersagen und das Design von Strukturen durchführen, da diese auch für die Proteinforschung absolut entscheidend sind. Aber haltet Ausschau nach den Anwendungen für das Oberflächendesign, denn jemand könnte die nächste Therapie für COVID-19 entwickeln.

    Und hoffentlich bleibt ihr dabei, wenn die Pandemie vorbei ist. Wir können nur deshalb solche Proteinbinder entwerfen, weil wir seit Jahren hart an diesem Problem arbeiten. Aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Weiterentwicklung der Wissenschaft erfordert Zeit und Rechenleistung, deshalb hoffen wir, dass ihr uns auf dieser aufregenden Reise begleiten werdet.


    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://boinc.bakerlab.org/rosetta/forum_thread.php?id=13702#93153

    With the recent COVID-19 outbreak, R@h has been used to predict the structure of proteins important to the disease as well as to produce new, stable mini-proteins to be used as potential therapeutics and diagnostics, like the one displayed above which is bound to part of the COVID-19 spike protein.

    To help our research, we are happy to announce a new application update, and thanks to the help from the Arm development community, including Rex St. John, Dmitry Moskalchuk, David Tischler, Lloyd Watts, and Sahaj Sarup, we are excited to also include the Linux-ARM platform. With this update we will continue to make protein binders to COVID-19 and related targets using the latest Rosetta source.

    Thank you R@h volunteers for your continued support to this project. Your CPU hours are used not only to accurately model the structures of important proteins, but to design new ones as well. Let's band together and fight COVID-19!

    The primary way proteins interact with each other is by sticking to one another. As you may have seen from the R@h graphics application, proteins come in all shapes and sizes. For this reason, most proteins do not stick randomly to each other, but rather stick very specifically to a handful of other proteins. For instance, the viral spike protein of COVID-19 sticks to the human ACE2 protein which is how the virus gains entry to the cell.

    The IPD has been working hard at improving the ability to design such binding interactions. This process starts by creating a set of scaffold proteins that do not have a purpose other than to fold precisely to an atomic structure. These scaffolds are then docked onto a target protein of interest and their surfaces designed to perfectly complement the target. Finally, the designs are scored, filtered, and tested for binding in the lab.

    We will now be using R@h to do the surface design step. Docking and filtering are fast, but actually doing protein design is slow. We will be using the massive amounts of compute power available on R@h to sample every amino acid at every position at the interface. We will then pick the best combinations of amino acids using simulated annealing and Monte-Carlo. Sampling is key for this process and this is why we turn to R@h.

    So, join us in the coming weeks as we make binders to COVID-19 and related proteins. We'll still be doing structure prediction and scaffold design as these are absolutely critical to protein science as well. But look out for the interface design cases, because someone might be designing the next COVID-19 cure.

    And hopefully you'll stick around once the pandemic is over. We can only design binders like this because we've been working hard at the problem for years. There's still a long way to go, though. Improving the science takes time and computing, so we hope you'll join us on this exciting ride.
    von Veröffentlicht: 29.03.2020 13:00
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    Bevor es in eine längere Pentathlon-Pause geht, macht die PrimeGrid Challenge Series erstmals seit drei Jahren wieder Station beim LLR-Subprojekt mit den kürzesten WUs. Anlass ist der 244. Geburtstag der Namensgeberin:

    Sophie Germain's Birthday Challenge
    Beginn: 01.04.2020, 12:00 UTC = 13:00 MEZ = 14:00 MESZ
    Ende: 04.04.2020, 12:00 UTC = 13:00 MEZ = 14:00 MESZ
    Subprojekt: Sophie Germain Prime Search LLR (SGS)


    Der offizielle Thread zur Challenge im PrimeGrid-Forum ist hier zu finden.

    Es zählen für diese Challenge nur WUs des Subprojekts Sophie Germain Prime Search LLR (SGS), die nach dem 01.04. um 14:00 Uhr heruntergeladen und vor dem 04.04. um 14:00 Uhr zurückgemeldet werden! Das gewünschte Subprojekt kann in den PrimeGrid-Einstellungen festgelegt werden.

    Anwendungen gibt es für Windows und Linux (32- und 64-Bit) sowie macOS (64-Bit). Wer in den letzten Monaten keine WUs von einem PrimeGrid-LLR-Subprojekt berechnet hat, sollte dies vielleicht schon vor der Challenge mit kleineren WUs wie SGS nachholen, um die relativ große Anwendung (~35 MB) bereits auf dem Rechner zu haben.

    Die verwendete LLR-Anwendung belastet die CPU sehr stark und toleriert keinerlei Fehler. Daher bitte nicht zu stark übertakten und auf gute Kühlung achten!

    Die Laufzeiten liegen bei wenigen Minuten auf den schnellsten CPUs, moderne CPUs profitieren von den automatisch verwendeten Befehlssatzerweiterungen wie AVX, FMA3 und AVX-512. Anders als bei LLR-Subprojekten mit längeren WUs erreichen die meisten Rechner den größten Durchsatz mit einer WU pro CPU-Kern (in den Projekteinstellungen sollte Multi-threading: Max # of threads for each task also auf 1 stehen).

    Die Punkte für die Challenge-Statistik sind identisch mit den BOINC-Credits, werden jedoch sofort gutgeschrieben, während die BOINC-Credits erst vergeben werden, wenn das Quorum von 2 übereinstimmenden Ergebnissen erreicht ist.

    Team-Stats bei PrimeGrid
    User-Stats bei PrimeGrid

    Team-Stats bei SETI.Germany
    Detail-Statistik für SETI.Germany
    User-Stats bei SETI.Germany

    Zum Diskussionsthread
    von Veröffentlicht: 27.03.2020 16:35
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    Während Schulen, Museen, Büros und Geschäfte geschlossen werden, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen, sitzen nun Millionen von Menschen zu Hause fest. Glücklicherweise gibt es selbst in diesen schwierigen Zeiten kleine Schritte, die jeder machen kann, um bei der Bekämpfung von COVID-19 zu helfen.

    Eine Möglichkeit ist die Spende für die biomedizinische Forschung - aber dazu muss man nicht unbedingt seine Brieftasche öffnen.

    Rosetta@Home ist ein verteiltes Computerprojekt, das sich auf ein Netzwerk von Computern von Freiwilligen stützt. Ziel des Projekts ist es, mehr über wichtige Biomoleküle zu erfahren, einschließlich der Proteine, aus denen das neue Coronavirus besteht. Auf diese Weise können die Wissenschaftler entdecken, wie man Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickeln kann. Rosetta@Home arbeitet auf der seit 2002 bestehenden offenen Infrastruktur für Netzwerk-Computing (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing, BOINC). BOINC ist quelloffen und wird hauptsächlich von der National Science Foundation finanziert.

    In den letzten Tagen hat Rosetta@Home eine Welle neuer Freiwilliger erlebt, die großzügig die Nutzung ihrer ungenutzten Desktop-, Laptop- und Smartphone-Prozessoren spenden. Die Zahl der aktiven Benutzer hat sich verdoppelt, und vier der zehn outputstärksten Tage des Projekts sind erst in der letzten Woche entstanden. Diese Unterstützung treibt die Forschung über das neue Coronavirus am UW-Institut für Proteindesign und an anderen Universitäten voran.

    Neue Freiwillige treten in den Dienst des Projekts

    Um die Öffentlichkeit vor dem neuen Coronavirus zu schützen, musste das Phillip and Patricia Frost Museum of Science in Miami vorübergehend geschlossen werden. Das Museum beherbergt ein hochmodernes Planetarium, das von den Dell PowerEdge 7910-Servern des Frost-Planetariums, bestehend aus 168 Prozessoren, betrieben wird. Das Frost-Museum hat gerade kommuniziert, dass es seine freigewordene Rechenkraft großzügig für das Rosetta@Home-Projekt einsetzt.

    "Als eine führende wissenschaftliche Einrichtung wollten wir einen Weg finden, die leistungsstarke Computertechnologie, die wir mit unserer Schließung ungenutzt gelassen hatten, wieder zu nutzen. Jetzt unterstützen wir aktiv bahnbrechende Forschung, die uns helfen wird, einige der größten Herausforderungen der Welt zu lösen, wie z.B. COVID-19. Jetzt müssen wir mehr denn je zusammenarbeiten und Wissenschaft und hochwertige Forschung an der Spitze unseres Denkens halten. Wir ermutigen andere, sich unserem Frost Science BOINC-Team anzuschließen und direkt von zu Hause aus zu helfen, etwas zu verändern", sagte Frank Steslow, Präsident und CEO von Frost Science.

    Modus Create, eine multinationale Beratungsfirma, hat ebenfalls angekündigt, dass sie alle Computer-Ersatzteile an ihrem Hauptsitz in Reston, Virginia, sowohl für Rosetta@Home als auch für Folding@Home, ein ähnliches Projekt, spenden wird. "Der Einfallsreichtum der Menschheit zeigt sich oft am besten in Zeiten der Krise", schreiben sie. Wie viele Freiwillige hat auch Modus ein Team bei BOINC gebildet, das ihre Spenden organisiert. Es wurden über 11.000 solcher Teams gebildet, darunter viele aus Universitäten, Unternehmen und anderen Institutionen.

    Es ist einfach, Rosetta@Home beizutreten

    Der Beitritt zu Rosetta@Home ist einfach. Laden Sie zunächst die BOINC-Anwendung auf ein kompatibles Gerät (Windows, Mac, Linux oder Android) herunter. Wählen Sie dann Rosetta@Home als Ihr bevorzugtes Projekt aus. Das war's schon! Rosetta@Home ist nicht gewinnorientiert, wird von Akademikern betrieben und sammelt keine Ihrer persönlichen Daten. Folgen Sie dem Projekt auf Twitter für Updates: @RosettaAtHome

    Wenn Rosetta@Home auf Ihren Geräten läuft, können Sie selbst im Schlaf einen Beitrag zur Wissenschaft leisten.


    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.ipd.uw.edu/2020/03/volunteers-rally-to-rosettahome-to-stop-covid-19/
    As schools, museums, offices and stores shutter to slow the spread of the new coronavirus, millions of people are now finding themselves stuck at home. Fortunately, even in these trying times, there are are small steps that anyone can be take to help combat COVID-19.

    One option is to donate to biomedical research — but doing so doesn’t necessarily require opening your wallet.

    Rosetta@Home is a distributed computing project that relies on a network of volunteer computers. The goal of the project is to learn more about important biomolecules, including the proteins that comprise the new coronavirus. In doing so, scientists may discover how to create medicines and vaccines to stop it. Rosetta@Home operates on the Berkeley Open Infrastructure for Network Computing, or BOINC, which has existed since 2002. BOINC is open-source and funded primarily by the National Science Foundation.

    In recent days, Rosetta@Home has seen a surge of new volunteers who are generously donating the use of their idle desktop, laptop and smartphone processors. The number of active users has doubled, and four of the project’s ten best compute days have occurred just in the last week. This giving is powering research on the new coronavirus at the UW Institute for Protein Design and at other universities.

    New volunteers stepping up

    To keep the public safe from the new coronavirus, the Phillip and Patricia Frost Museum of Science in Miami, Floria has had to temporarily close. The museum is home to a state-of-the-art planetarium, powered by the Frost Planetarium’s Dell PowerEdge 7910 servers, consisting of 168 processors. The Frost Museum just announced that it is generously donating its computer downtime to the Rosetta@Home project.

    “As a leading scientific institution, we wanted to find a way to repurpose the powerful computing technology we had idle with our closure. We are now actively supporting groundbreaking research that will help us solve some of the world’s biggest challenges, such as COVID-19. Now more than ever, we need to work together and keep science and high quality research at the forefront of our thinking. We encourage others to join our Frost Science BOINC team and help make a difference, right from their homes” said Frank Steslow, Frost Science President & CEO.

    Modus Create, a multi-national consulting firm, has also announced that it is donating all spare computer parts at its headquarters in Reston, Virginia to both Rosetta@Home and Folding@Home, a similar project. “Humanity’s ingenuity is often best demonstrated at times of crisis,” they write. Like many volunteers, Modus has also created a team on BOINC to organize their giving. Over 11,000 such teams have been formed, including many from universities, business and other institutions.

    It is easy to join Rosetta@Home

    Joining Rosetta@Home is simple. First, download the BOINC app on a compatible device (Windows, Mac, Linux or Android). Then, select Rosetta@Home as your preferred project. That’s it! Rosetta@Home is not for profit, operated by academics and will not collect any of your personal information. Follow the project on Twitter for updates: @RosettaAtHome

    With Rosetta@Home running on your devices, you can contribute to science even as you sleep.
    von Veröffentlicht: 23.03.2020 16:55
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Die Anwendung für NVIDIA-Grafikkarten wurde aktualisiert, sodass jetzt auch aktuelle Grafikkarten unterstützt werden.

    Neue CUDA-Anwendung für Windows x64
    Wir freuen uns, euch die neue CUDA-Anwendung vorzustellen, die unser Team gestern herausgegeben hat.

    Was wurde verbessert?
    • Wir haben Unterstützung für die neuesten Befehlssätze (Compute Capabilities, CC) hinzugefügt. Die Anwendung wurde mit dem neuesten CUDA SDK v10.2 erstellt, um NVIDIA-Grafikkarten mit den neuesten Befehlssätzen zu unterstützen. Diese Version unterstützt CC 3.0, 3.5, 3.7, 5.0, 5.2, 6.0, 6.1, 7.0, und 7.5 der Architekturen Kepler, Maxwell, Pascal, Volta und Turing und der entsprechenden GeForce-, Quadro-, NVS- und Tesla-Serien, aber KEINE Tegra- oder Jetson-SoC-Geräte (CC 3.2, 5.3, 6.2 und 7.2), welche für dieses Projekt nicht interessant sind.
    • Problem mit besonderen Lichtkurven mit mehr als 1000 Datenpunkten behoben.


    Es gibt keine x86-Version (32 Bit). CUDA 10.2 unterstützt nur x64-Betriebssysteme (64 Bit).

    Die Aktualisierung könnte zu Nebenwirkungen führen.
    Falls euer BOINC-Client für die WUs eine ungewöhnliche Restzeit anzeigt, könnt ihr wie folgt vorgehen:
    1. Im Reiter "Projekte" für Asteroids@Home "keine neuen Aufgaben" einstellen.
    2. Alle bereits heruntergelandenen Aufgaben zu Ende laufen lassen.
    3. Wenn alle fertig berechnet und an den Server gemeldet sind, das Projekt mit dem "Projekt zurücksetzen"-Knopf im Reiter Projekte zurücksetzen.


    Wir empfehlen außerdem, die neueste stabile Version des BOINC-Clients (7.14) zu verwenden.

    Zu guter Letzt empfehlen wir Teilnehmern mit CUDA-Grafikkarten dringend, ihre Treiber auf die aktuelle Version zu aktualisieren. Derzeit ist das 445.75 (WHQL). Ihr könnt diese hier finden: https://www.nvidia.de/Download/drive...aspx/159223/de
    Treiber für ältere Grafikkarten sind hier zu finden: https://www.nvidia.de/Download/Find.aspx?lang=de

    Trotz Herausgabe der neuen CUDA-Anwendung werden wir weiterhin ältere Grafikkarten mit älteren Treibern mit der bisherigen CUDA55-Anwendung unterstützen.

    Ich möchte außerdem Georgi Vidinski danken, der die Version ermöglicht hat.


    Radim Vančo (FoxKyong)
    23.03.2020, 9:55:20 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://asteroidsathome.net/boinc/forum_thread.php?id=791
    New CUDA application for Windows x64 Release
    We are proud to present you the new CUDA application that was released by our team yesterday.

    What's improved?
    - We've Added support for latest Compute Capabilities (CC). Application was built with latest CUDA SDK v10.2 adding support for latest NVIDIA devices with Compute Capabilities (CC). This build supports CC 3.0, 3.5, 3.7, 5.0, 5.2, 6.0, 6.1, 7.0, & 7.5 from Kepler, Maxwell, Pascal, Volta & Turing architectures and their GeForce, Quadro, NVS and Tesla series, but does NOT supports Tegra and Jetson SoC Series devices (CC 3.2, 5.3, 6.2 & 7.2) which are not subject of interest for this project.
    - Fixed issue with special Light curves which has more than 1000 points.

    There is no x86 (32bit) version. CUDA 10.2 supports x64 (64bits) operating systems only.

    Side effects that could be observed because of the update.
    If your client shows unusual "Remaining time" for the tasks you can follow these steps:
    1) Set "No new tasks" from "Project" tab for "Asteroids@Home" project.
    2) Then you need to finish your recently downloaded tasks.
    3) When all are done and reported to the server please reset the project with 'Reset project' button at Project tab.

    We also suggest to use the latest stable version 7.14.0 of BOINC client.

    And last but not least we strongly suggest users, who has CUDA enabled devices to upgrade their drivers to the latest one. For today it is 442.74 - WHQL. You will find it here: https://www.nvidia.com/Download/driv...x/158759/en-us
    For legacy drivers you will find drivers here: https://www.geforce.com/drivers/beta-legacy

    Despite new CUDA application is release we will continue to support older devices with older drivers by the previous CUDA55 application.

    I would also like to thank Georgi Vidinski who made this release possible.


    Radim Vančo (FoxKyong)
    23 Mar 2020, 8:55:20 UTC
    von Veröffentlicht: 20.03.2020 16:35
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Im Rosetta@home-Forum wird über eine spannende Publikation berichtet, die an dieser Stelle übersetzt sei.

    Das Designen formverändernder Proteine

    Heute berichten wir über das Design von Proteinsequenzen, die mehr als eine gut gefaltete Struktur annehmen, was an virale Fusionsproteine erinnert. Diese Forschung bringt uns der Schaffung künstlicher Proteinsysteme mit zuverlässigen beweglichen Teilen näher.

    In der Natur verändern viele Proteine ihre Form als Reaktion auf ihre Umgebung. Diese Plastizität ist oft mit der biologischen Funktion verbunden. Während das rechnergestützte Proteindesign dazu verwendet wurde, Moleküle zu schaffen, die sich in einen einzigen stabilen Zustand falten, und natürliche Proteine umzugestalten, um ihre Dynamik oder Faltung zu verändern, ist das Design von Grund auf eng verwandter Sequenzen, die gut definierte, aber divergierende Strukturen annehmen, eine herausragende Herausforderung geblieben.

    Um formverändernde Proteine zu erzeugen, begann ein Team unter der Leitung der kürzlich im Baker-Labor promovierten Kathy Wei damit, Sätze von Aminosäuresequenzen zu identifizieren, von denen vorhergesagt wurde, dass sie sich in sehr unterschiedliche Strukturen falten - in diesem Fall Paare zylindrischer Helixbündel mit unterschiedlichen Längen.

    "Wir wussten von Anfang an, dass wir eine Sequenz zwischen einem kurzen Zustand mit spiralförmigen "Armen", die "nach unten" zeigen, und einem langen Zustand mit spiralförmigen "Armen", die "nach oben" zeigen, umwandeln wollten. Der Plan war, mit Hilfe etablierter Protokolle zunächst verschiedene Proteine zu entwerfen, die sich in jedem der beiden Zustände befinden, und dann die Sequenzen dieser beiden Ausgangspunkte zueinander zu mutieren, bis wir eine Sequenz gefunden haben, die sich in beide Zustände falten lässt", sagt Wei.

    Nach den Designrunden am Computer und Tests im Labor gelang es dem Team, ein einziges Molekül zu schaffen, das in beiden Zuständen zu sehen ist.

    "Eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt war es, einen Weg zu finden, um zu erkennen, ob die Proteine die Form annehmen, für die sie entworfen wurden. Hochdurchsatz-Screeningmethoden neigen dazu, sich auf eine enzymatische Eigenschaft eines Proteins zu verlassen. Da sich diese entworfenen Proteine nur in ihrer Form unterschieden, mussten wir ihre Faltung mittels Kristallographie und NMR überprüfen, was ein langsamer Prozess ist und nicht garantiert zu Ergebnissen führt."

    "Wir haben zwar eine wirklich vielversprechende Proteinsequenz gefunden, die wir in beiden geplanten Zuständen messen können, aber sie ist überraschend viel weniger dynamisch, als wir erwartet hätten. Als Nächstes wollen wir verstehen, wie wir die Konformationsänderungen dynamischer machen und wie wir sie kontrolliert auslösen können."

    Dem Team gehörten Wissenschaftler der Universität von Washington, der UC Berkeley, der UC Santa Cruz und der Stanford University an. Ihre Arbeit wurde von NIH, DOE, HHMI und dem Chan Zuckerberg Biohub unterstützt.

    Originaltext:
    Zitat Zitat von https://www.ipd.uw.edu/2020/03/designing-shape-shifting-proteins/
    Today we report the design of protein sequences that adopt more than one well-folded structure, reminiscent of viral fusion proteins. This research moves us closer to creating artificial protein systems with reliable moving parts.

    In nature, many proteins change shape in response to their environment. This plasticity is often linked to biological function. While computational protein design has been used to create molecules that fold to a single stable state and to re-engineer natural proteins to alter their dynamics or fold, the design from scratch of closely related sequences that adopt well-defined but divergent structures has remained an outstanding challenge.
    Kathy Wei, Ph.D.

    To create shape-shifting proteins, a team led by recent Baker lab postdoc Kathy Wei, Ph.D., began by identifying sets of amino acid sequences predicted to fold into very different structures — in this case, pairs of cylindrical helical bundles with different lengths.

    “We knew from the beginning that we wanted a sequence to transform between a short state with helical “arms” pointed “down” and a long state with helical “arms” pointed “up”. The plan was to use established protocols to first design different proteins that are in each of the two states and then mutate the sequences of these two starting points toward each other until we found a sequence that could fold into both states,” said Wei.

    After rounds of design on the computer and testing in the lab, the team succeeded in creating a single molecule that could be seen in both states.

    “One of the main challenges for this project was finding a way to tell if the proteins took on the shape they were designed to be in. High-throughput screening methods tend to rely on an enzymatic property of a protein. Since these designed proteins only differed in their shapes, we had to use crystallography and NMR to check their folding, which is a slow process and not guaranteed to yield results.”

    “While we found a really promising protein sequence that we can measure in both of the designed states, it’s surprisingly much less dynamic than we would’ve expected. Next, we want to understand how to make the conformational changes more dynamic and how to trigger them in a controlled manner.“

    The team included scientists from the University of Washington, UC Berkeley, UC Santa Cruz, and Stanford. Their work was supported by the NIH, DOE, HHMI and the Chan Zuckerberg Biohub.
    von Veröffentlicht: 19.03.2020 16:50
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Das Subprojekt Universe ULX, welches sich mit der Sternentwicklung zu ultraleuchtkräftigen Röntgenquellen (engl. ultraluminous X-ray sources, ULX) befasst, ist seit gestern mit neuer Anwendung wieder aktiv:

    Neue ULX-WUs
    Neue Serien von ULX-WUs sind auf dem Server.

    Die WUs sind nicht so lang und sollten weniger als zwei Stunden auf Mittelklasse-Rechnern laufen.

    Die Anwendung wurde auf Debian 9.1 mit Kernel 4.9 kompiliert.
    Auf älteren Kernels wird die Anwendung Fehler erzeugen...
    18.03.2020, 17:30:57 MEZ

    Zitat Zitat von https://universeathome.pl/universe/forum_thread.php?id=507
    New ULX's
    New batch of ULX WU's are on server.

    The work units are not so long and should finish in less then two ours on medium specs computer.

    The application is compiled on 4.9 kernel in Debian 9.1.
    On older kernels application will generate errors...
    18 Mar 2020, 16:30:57 UTC
    von Veröffentlicht: 18.03.2020 16:05
    1. Kategorien:
    2. Projekte

    Aus gegebenem Anlass zunächst eine allgemeine Mitteilung der Projektadministration:

    Originaltext - Diskussion

    Hallo zusammen,

    als Mitglieder des World Community Grid Teams sind wir alle zutiefst besorgt über die aktuellen und möglichen Auswirkungen von COVID-19. Wie ihr euch vorstellen könnt, stellen wir uns die Frage, wie schnell wir ein Projekt zur Bekämpfung des Virus auf den Weg bringen können. Hier ist der Stand der Dinge im Moment:

    • Wir haben vor einigen Wochen damit begonnen, unsere Partner in der Forschung zu erreichen, als klar war, dass es eine potenzielle Epidemie gibt, für die keine Behandlung, Heilung oder ein Impfstoff bekannt ist.
    • In den vergangenen Wochen haben wir mit Virologie-Experten gesprochen, mit denen wir in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben.
    • Wir wollen nicht nur die aktuelle Pandemie (COVID-19) angehen, sondern auch ein Modell entwickeln, mit dessen Hilfe künftige Pandemien, die von Experten vorhergesagt werden, schneller bekämpft werden können.
    • Alle potenziellen Projekte unterliegen noch unseren wissenschaftlichen und technischen Überprüfungsverfahren. Wir werden alle wissen lassen, wenn ein Projekt durchgeführt werden kann.

    Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung.

    (Und da das World Community Grid Team in der Regel ohnehin über Fernverwaltung arbeitet, werden wir unsere Arbeit auch weiterhin fortführen können)

    Vielen Dank,
    Juan
    ---

    Weiterhin ist zu vermelden, dass das Subprojekt Smash Childhood Cancer nun wieder aktiv ist:

    Originaltext - Diskussion
    Hallo allerseits,

    wir freuen uns, bekannt zu geben, dass die Arbeit am Projekt Smash Childhood Cancer wieder aufgenommen wird. Alle, die sich derzeit zur Unterstützung des Projekts angemeldet haben, sollten ab heute wieder Arbeitseinheiten erhalten.

    Außerdem ist Dr. Akira Nakagawara als Projektleiter zurückgetreten. Wir sind ihm sehr dankbar für seine jahrelange Leitung dieses Projekts sowie des Projekts Help Fight Childhood Cancer. Er wird sich weiterhin als Teil des Forschungsteams an Smash Childhood Cancer beteiligen.

    Dr. Godfrey Chan, eines der ursprünglichen Mitglieder des Forschungsteams für das Projekt, übernimmt die Rolle des Projektleiters. Wir freuen uns auf die Arbeit, die er und der Rest des Teams in den kommenden Wochen und Monaten leisten werden.

    Weitere Einzelheiten finden Sie hier (engl.) in der neuesten Projektaktualisierung.

    Vielen Dank an alle, die Smash Childhood Cancer unterstützen.
    ---

    Im Folgenden nun die gewohnten monatlichen Neuigkeiten der Subprojekte:

    Africa Rainfall Project - Originaltext - Diskussion

    Wir haben gerade unser monatliches Telefongespräch mit den Forschern geführt.

    1. Das Forschungsteam hat mehr Speicherplatz erhalten. Dadurch können wir die Geschwindigkeit des Projekts wieder erhöhen, so dass Uplinger heute eine Verdoppelung der Geschwindigkeit plant.
    2. Der Hauptforscher wird in den nächsten Wochen bei einem IBM-Treffen in den Niederlanden einen Vortrag über das Projekt halten. (Im Moment soll das Treffen persönlich stattfinden, aber es kann aufgrund von Einschränkungen bezüglich des Coronavirus virtuell sein).

    Neueste Projekt-Statistiken:

    Gesamtlaufzeit: ~ 881 Jahre
    Abgeschlossene Arbeitseinheiten: ~ 306,234
    Durchschnittliche Laufzeit pro Arbeitseinheit: ~ 25 Stunden


    FightAIDS@Home - Phase 2 - Originaltext - Diskussion

    Wir haben gerade unseren Anruf mit den Forschern im März abgeschlossen.

    1. Das Team von Temple hatte geplant, das Projekt auf einer großen Konferenz in Philadelphia Ende dieses Monats vorzustellen, aber sie wurde wegen COVID-19 abgesagt.
    2. Das Scripps-Team arbeitet an einem Forschungsbericht und hofft, noch diesen Monat einen Entwurf fertig zu haben.
    3. Das Scripps-Team hat mit der Arbeit an einer aktualisierten Version von Autodock/Vina begonnen. Im Laufe dieser Arbeit werden wir weitere Einzelheiten von den Forschern erhalten. Im Moment ist geplant, dass diese neue Version noch in diesem Jahr einsatzbereit sein wird, sofern sich keine anderen Prioritäten ergeben.

    In Arbeit: 4.991 Arbeitseinheiten*
    Abgeschlossen: 307.913 Arbeitseinheiten in den letzten 30 Tagen - durchschnittlich 10.263 Arbeitseinheiten pro Tag

    *Dieses Projekt verwendet keine Batches wie einige andere Projekte. Auch aufgrund der Verwendung der AsyncRe-Analysemethode hat dieses Projekt keinen Arbeitspuffer beim World Community Grid wie viele andere. Siehe die letzten beiden Projekt-Updates für Details.


    Help Stop Tuberculosis - Originaltext - Diskussion

    Sehr kurzes Gespräch heute mit dem Forschungsteam.

    1. Sie sind fast fertig mit einem Projekt-Update, das wir veröffentlichen werden, sobald wir es haben.
    2. Athina (ehemaliges Mitglied des Forschungsteams) hat eine neue Aufgabe, die sie weit von dem Projekt entfernt hat, was ihre Analyse und die Erstellung eines Forschungsberichts verlangsamt.
    3. Ihr neues Teammitglied (das demnächst vorgestellt wird, aber noch nicht bei unseren Anrufen) wird auf den neuesten Stand des Projekts gebracht, was ihre Datenanalyse beschleunigen wird.

    Der aktuelle Status der Arbeitseinheiten war heute Morgen noch nicht verfügbar - ich werde diesen Beitrag aktualisieren, sobald mir die neuesten Zahlen vorliegen.


    Mapping Cancer Markers - Originaltext - Diskussion

    Hier sind die Details unseres Gesprächs mit den Forschern vom März.

    1. Wir haben gestern Sarkom-Einheiten (für Computer und Android) gestartet. Das technische Team und die Forscher diskutierten die sehr frühen Daten über die Laufzeiten und mögliche kleine Änderungen an den Arbeitseinheiten, die den Sarkomforschern helfen werden, sich auf bestimmte wissenschaftliche Fragen zu konzentrieren.
    2. Wir haben einen ausreichenden Vorrat an Arbeitseinheiten, und die Forscher haben einen stabilen Prozess auf ihrer Seite, um die Arbeit am Laufen zu halten. Es gibt derzeit keine Schätzung, wie lange die Sarkom-Einheiten bei WCG berechnet werden.
    3. Jetzt, wo fast alle Arbeitseinheiten für Eierstockkrebs wieder bei den Forschern sind, bereiten sie sich darauf vor, die Daten mit ähnlichen Techniken wie beim Lungenkrebs zu analysieren. Sie arbeiten auch noch an der Analyse von Lungenkrebsdaten.
    4. Der Forschungsleiter warb für das Projekt bei einem kürzlich in Vancouver abgehaltenen Treffen, bei dem es um Big Data und die Veränderung der klinischen Praxis ging. Er sollte zu einem ähnlichen Treffen nach Boston reisen, aber er wird jetzt virtuell teilnehmen. (Dies geschieht in letzter Zeit bei vielen Forschern, da Konferenzen aufgrund von COVID-19 abgesagt werden oder ausschließlich virtuell stattfinden).

    Status der Arbeitseinheiten:

    Zum Herunterladen verfügbar: 720 Batches
    In Bearbeitung: 1.030 Batches (8.482.542 Arbeitseinheiten)
    Abgeschlossen: 59.479 Batches - 1.238 Batches in den letzten 30 Tagen - durchschnittlich 41,3 Batches pro Tag
    Geschätzter Arbeitspuffer: 17,4 Tage


    Microbiome Immunity Project - Originaltext - Diskussion

    Wir hatten gerade unseren monatlichen Anruf mit dem Forschungsteam.

    1. Wir haben jetzt viel Arbeit im Puffer (siehe unten), und weitere Arbeit steht uns noch bevor.
    2. Sie reichen ihre erste Arbeit bei verschiedenen akademischen Zeitschriften ein. Wir werden es allen mitteilen, sobald sie angenommen ist.
    3. Mehrere der Forscher haben im vergangenen Monat bei einigen akademischen Treffen in London anderen Wissenschaftlern Präsentationen über das Projekt gehalten. Einige dieser anderen Wissenschaftler waren daran interessiert, Zugang zu den Ergebnissen zu erhalten, die das MIP-Team gemäß unserer Open-Data-Richtlinie weitergeben wird.
    4. Sie setzen die Arbeit an ihrer neuen Analysemethode fort, die bisher vielversprechend aussieht. Sie müssen noch herausfinden, wie genau die neue Methode bei neuartigen Proteinstrukturen sein wird (was sehr schwierig zu testen ist).

    Aktueller Status der Arbeitseinheiten:

    Zum Herunterladen verfügbar: 6.976 Batches
    In Bearbeitung: 9.430 Batches (17.375.990 Arbeitseinheiten)
    Abgeschlossen: 274.361 insgesamt - 9.047 in den letzten 30 Tagen - durchschnittlich 301 pro Tag
    Geschätzter Arbeitspuffer: 23 Tage


    Smash Childhood Cancer - Originaltext - Diskussion

    Jetzt, da das Projekt wieder angelaufen ist, haben wir unsere monatlichen Gespräche mit dem Forschungsteam wieder aufgenommen. (Während der Projektpause standen wir mit ihnen informell in Kontakt).

    1. Wie viele von euch bereits in der letzten Projektaktualisierung gesehen haben, hat das SCC gestern wieder begonnen und hat einen neuen Forschungsleiter. Der bisherige Forschungsleiter, Dr. Nakagawara, wird Teil des Teams bleiben.
    2. Das Forschungsteam sucht weiterhin nach Testpartnern für die Ziele, welche die WCG-Analyse als vielversprechend identifiziert hat.
    3. Die WCG Entwickler glauben, dass die Arbeit an den beiden Proteinen, welche die Freiwilligen jetzt crunchen, mindestens einige Monate, vielleicht sogar länger dauern wird. Die Forscher glauben im Moment, dass sie danach weitere Ziele untersuchen können. Wir wissen nicht, ob es eine Pause zwischen der aktuellen Arbeit und der zukünftigen Arbeit geben wird.

    Wir werden bei der nächsten Aktualisierung Daten über den Status der Arbeitseinheit haben.
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