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    von Veröffentlicht: 21.05.2016 23:30
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    ATLAS@Home und die weiteren LHC-Projekte fanden Erwähnung in einer Zeitschrift am CERN:

    ATLAS@Home in CERN Bulletin
    ATLAS@Home wird in der dieswöchigen Ausgabe des CERN Bulletin (eine interne, zweiwöchentliche Zeitschrift des CERN) erwähnt:

    http://cds.cern.ch/journal/CERNBulle.../2151943?ln=en

    Hier könnt ihr über die Erfolge von ATLAS@Home und verwandter LHC@home-Projekte lesen. Viel Spaß dabei!
    18.05.2016, 11:34:54 MEZ


    Der Artikel richtet sich entsprechend eher an die Mitarbeiter am CERN, sei aber nichtsdestotrotz an dieser Stelle übersetzt:

    Wie man dem CERN helfen kann, mehr Simulationen durchzuführen
    Mit LHC@home könnt ihr aktiv zur Rechenleistung des Laboratoriums beitragen!

    Ihr glaubt vielleicht, dass das große Rechenzentrum des CERN und das weltweite LHC Computing Grid genug Rechenleistung für alle Benutzer am Laboratorium bereitstellen. Aufgrund der riesigen Datenmenge aus den LHC-Experimenten und anderen Quellen werden jedoch immer zusätzliche Rechenkapazitäten benötigt, insbesondere für Simulationen von Ereignissen im Beschleuniger oder Verbesserungen des Beschleunigers und der Detektoren.

    In diesem Bereich könnt ihr mithelfen, indem ihr BOINC installiert und Simulationen von LHC@home auf euren Bürorechnern oder Laptops durchführt. Diese Simulationen im Hintergrund werden eure Arbeit nicht stören, da BOINC so konfiguriert werden kann, dass es die Berechnung einstellt, wenn der Rechner in Benutzung ist.

    Wie in früheren Ausgaben des Bulletin erwähnt (siehe hier und hier), hat die Beteiligung der LHC@home-Freiwilligen eine große Rolle bei den Simulationsstudien zum Teilchenstrahl im LHC gespielt. Die von ihnen zur Verfügung gestellte Rechenleistung entspricht ungefähr der Hälfte der Leistung des CERN-Batchsystems! Dank dieser wertvollen Beteiligung wurden detaillierte Studien feiner Wirkungen der nichtlinearen Strahl-Dynamik unter Verwendung des SixTrack-Codes durchgeführt. Diese waren nicht nur äußerst nützlich für den LHC, sondern auch für die verbesserte Version HL-LHC.

    In neuerer Zeit wurde LHC@home dank Virtualisierung auf weitere Anwendungen ausgedehnt. Vollständige Physiksimulationen werden in kleinen virtuellen Maschinen (CernVM) auf allen möglichen Rechnern der Freiwilligen durchgeführt. Als erstes wurden Monte-Carlo-Simulationen für Theoretiker in Form eines Projektes namens Test4Theory aufgenommen. Die Ergebnisse werden an eine Datenbank namens MCPLots weitergegeben, die in der Theorie-Abteilung am CERN beheimatet ist. Seit 2011 wurden etwa 2,7 Billionen Ereignisse simuliert.

    Nach diesem Erfolg wurde ATLAS das erste Experiment, das aufgenommen wurde, und die Zahl der Freiwilligen, die sich an den Simulationen der Ereignisse im ATLAS-Detektor beteiligen, ist in den letzten 18 Monaten stetig gewachsen. Die Leistung ist inzwischen gleichwertig zu einem großen WLCG-Tier-2-Rechenzentrum! Diese Ereignisse werden vollständig in das Datenverwaltungssystem des Experiments aufgenommen und werden bereits für die Auswertung der Physik von Run 2 benutzt. Inzwischen werden auch Anwendungen für die anderen LHC-Experimente auf LHC@home getestet.

    Wir rufen euch dazu auf, weitere Ergebnisse zu produzieren. Es ist wirklich einfach, mitzumachen! Auf einem normalen CERN-NICE-PC könnt ihr BOINC mit CMF installieren und dann wie auf der LHC@home-Website und in der CMF-Anleitung beschrieben mit LHC@home verbinden. Wenn ihr einen Macintosh oder Linux-Desktop nutzt, beachtet bitte die Anleitung für eure Plattform auf der Website, welche auch ein Video-Tutorial enthält.

    Helft unserer Beschleuniger- und Forschungsgemeinschaft und macht mit bei LHC@home!

    ---
    Originaltexte:
    Zitat Zitat von http://atlasathome.cern.ch/
    ATLAS@Home in CERN Bulletin
    ATLAS@Home features in this week's CERN Bulletin (CERN's internal bi-weekly newspaper):

    http://cds.cern.ch/journal/CERNBulle.../2151943?ln=en

    Here you can read about the achievements of ATLAS@Home as well as related LHC@Home projects. Happy reading!
    18 May 2016, 10:34:54 UTC
    How to help CERN to run more simulations
    von Veröffentlicht: 21.05.2016 17:00
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    Wie schon in einem früheren Beitrag erwähnt, hat der Projektleiter von Universe@home, Prof. Krzysztof Belczyński, vor ein paar Jahren korrekt vorhergesagt, dass die ersten nachgewiesenen Gravitationswellen wahrscheinlich von der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher stammen werden. Dies war damals zwar noch kein Ergebnis von Universe@home, allerdings verwendet das heutige Projekt eine weiterentwickelte Version des damals verwendeten StarTrack-Codes zur Simulation von Sternpopulationen. Prof. Belczyński wurde für seine Forschung nun mit zwei Preisen geehrt:

    Würdigung für Entdeckung von Gravitationswellen
    Ich freue mich, euch darüber zu informieren, falls ihr es noch nicht wisst, dass Prof. Krzysztof Belczyński, der Projektleiter von Universe@home, als Würdigung für seine Beteiligung bei der Entdeckung von Gravitationswellen kürzlich die Nikolaus-Kopernikus-Medaille und den "Breakthrough Prize" erhalten hat.

    Erstere ist ein hochangesehener Preis der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Zweiterer ist ein internationaler Preis, der für beachtenswerte wissenschaftliche Ergebnisse verliehen wird. Er wurde an die gesamte Gruppe, die an der Forschung teilgenommen hat, verliehen.

    Die Ergebnisse des Projekts Universe@home werden unser Verständnis von Gravitationswellen und ihrer Rolle im Universum weiter vergrößern.
    17.05.2016, 20:02:49 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://universeathome.pl/universe/
    Recognition for gravitational waves discovery
    I have a pleasure to inform you, unless you already know, that prof. Krzysztof Belczyński, the PI of Universe@Home project, in recognition for his involvement in discovery of gravitational waves, was awarded recently with the Medal of Nicolas Copernicus and the Breakthrough Prize.

    The former is the most prestigious prize awarded by the Polish Academy of Sciences. The latter is an international award bestowed for remarkable scientific outcome. It was awarded for the whole group, which took part in the research.

    The results from the Universe@Home project are still used to increase our understanding of gravitational waves and their role in the Universe.
    17 May 2016, 19:02:49 UTC
    von Veröffentlicht: 19.05.2016 14:18   
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    Ein neues Projekt ist beim WCG gestartet:


    OpenZika

    Hintergrund
    Im Februar 2016 erklärte die Weltgesundheitsorganisation das Zika Virus zu einem weltweiten Gesundheitsnotfall. ...
    von Veröffentlicht: 10.05.2016 17:40
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    PrimeGrid hat gestern zwei Megaprimzahlfunde aus den letzten Wochen bekanntgegeben. Zunächst wurde im April wie schon in ...
    von Veröffentlicht: 10.05.2016 17:10
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    Von letzter Woche sei an dieser Stelle noch die folgende Meldung zum Ende des Planck-Wettbewerbs nachgereicht:

    Planck-Wettbewerb beendet!
    Danke an alle für eure Teilnahme am Planck-Wettbewerb! Wir haben heute die Gewinner ausgewählt, ein großer Dank geht an die Top-Teilnehmer MaDdCow, 25000ghz und Rally1965 sowie das Top-Team BOINC.Italy, welche wir in unserer Publikation erwähnen werden. Ihr habt zusammen mit den ~2500 anderen Teilnehmern und ~300 anderen Teams massenhaft Rechenleistung beigetragen, was uns in den letzten Monaten diese Auswertung ermöglicht hat.

    In den nächsten Tagen/Wochen werden wir weitere Informationen über den Wettbewerb und die Ergebnisse, die wir aus dieser Arbeit erhalten haben, bekanntgeben. Die Publikation selbst ist noch immer ein paar Wochen von der Fertigstellung entfernt und muss noch durch einige interne Überprüfungen der Mitarbeiter, aber wir werden euch darauf verweisen, sobald sie veröffentlich ist. In der Zwischenzeit werden wir, wie schon zuvor erwähnt, weiterhin Planck-Aufgaben verteilen. Während wir das tun, verringern wir aber deren Priorität, sodass sie die gleiche Priorität wie die CAMB-Aufgaben haben. Nochmals Dank an alle.
    06.05.2016, 1:34:09 MEZ

    Originaltexte:
    Zitat Zitat von http://www.cosmologyathome.org/
    Planck contest finished!
    Thanks everyone for participating in the Planck contest! Today we picked the winners, big thanks to the top users MaDdCow, 25000ghz, and Rally1965, and the top team BOINC Italy, who we will mention in our paper. You, along with the ~2500 other users and ~300 other teams contributed a ton of computing power to allow us to do this analysis over the last several months.
    6 May 2016, 0:34:09 UTC
    Zitat Zitat von http://www.cosmologyathome.org/forum_thread.php?id=7398&postid=21057#21057
    Over the next few days / weeks we'll post more info about the contest and the results we've obtained from these jobs. The paper itself is still a few weeks away from being ready and needs to pass various internal reviews by the collaboration, but we'll point you to it as soon as its out. In the meantime, as mentioned before, we will keep the Planck jobs running. While we do this, we will lower the priority so they are on even priority with the CAMB jobs. Thanks again, everyone.
    von Veröffentlicht: 21.04.2016 19:15
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    Der Projektwissenschaftler Grzegorz Wiktorowicz hat einen weiteren Text zur Entwicklung von Doppelsternen verfasst, diesmal ...
    von Veröffentlicht: 21.04.2016 16:35
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    Der nächste signifikante Fund liegt zwar unterhalb einer Million Dezimalstellen, beweist jedoch, dass k=1854 die kleinste verallgemeinerte Sierpinski-Zahl zur Basis b=33 ist:

    Basis S33 gelöst
    Am 13. April hat nenym, Mitglied des Czech National Team, die letzte Primzahl für die Basis S33 gefunden.
    Die Primzahl 766*33^610412+1 hat 926923 Dezimalstellen und erreicht die Top5000 in Chris Caldwells Datenbank der größten bekannten Primzahlen.

    Glückwunsch!
    19 Apr 2016, 18:53:59 UTC

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://srbase.myfirewall.org/sr5/
    base S33 solved
    On 13th of April, nenym, a member of Czech National Team found the last prime for base S33.
    The prime 766*33^610412+1 has 926923 digits and entered the TOP5000 in Chris Caldwell's The Largest Known Primes Database.

    Congrats!
    19 Apr 2016, 18:53:59 UTC
    von Veröffentlicht: 16.04.2016 20:00
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    Am 19. April 1867 wurde der irische Mathematiker, Theologe und Philosoph James Cullen geboren. Passenderweise ist 149 eine Primzahl, daher wird anlässlich seines 149. Geburtstags eine PrimeGrid-Challenge veranstaltet, um möglicherweise eine Cullen-Primzahl oder auch eine Woodall-Primzahl (auch: Cullen-Primzahl zweiter Art) zu finden.

    Cullen Birthday Challenge
    Beginn: 19.04.2016, 18:00 UTC = 19:00 MEZ = 20:00 MESZ
    Ende: 28.04.2016, 18:00 UTC = 19:00 MEZ = 20:00 MESZ
    Subprojekte:
    - Cullen Prime Search LLR (CUL)
    - Woodall Prime Search LLR (WOO)


    Der offizielle Thread zur Challenge im PrimeGrid-Forum ist hier zu finden.

    Es zählen für diese Challenge nur WUs der Subprojekte Cullen Prime Search LLR (CUL) und Woodall Prime Search LLR (WOO), die nach dem 19.04. um 20:00 Uhr heruntergeladen und vor dem 28.04. um 20:00 Uhr zurückgemeldet werden! Das gewünschte Subprojekt kann in den PrimeGrid-Einstellungen festgelegt werden.

    Anwendungen gibt es für Windows, Linux und MacOS (Intel), jeweils 32- und 64-Bit. Da die Anwendung relativ groß ist (~35 MB) bietet es sich an, bereits vor der Challenge wenigstens eine beliebige PrimeGrid-LLR-WU zu crunchen, falls noch nicht geschehen.

    Die verwendete LLR-Anwendung belastet die CPU sehr stark und toleriert keinerlei Fehler. Daher bitte nicht zu stark übertakten und auf gute Kühlung achten!

    Zu erwarten sind WU-Laufzeiten von über einem Tag auf den schnellsten CPUs, mehreren Tagen auf langsameren und älteren CPUs. Wie üblich haben moderne Intel-CPUs durch die automatisch benutzten Optimierungen (AVX, FMA3) einen erheblichen Vorteil. Die meisten Rechner mit i7-CPU laufen effizienter, wenn Hyperthreading nicht benutzt wird.

    Die Punkte für die Challenge-Statistik sind identisch mit den BOINC-Credits, werden jedoch sofort gutgeschrieben, während die BOINC-Credits erst vergeben werden, wenn das Quorum von 2 übereinstimmenden Ergebnissen erreicht ist. Sollte sich ein Ergebnis als falsch erweisen, werden die Punkte natürlich wieder abgezogen.

    Team-Stats bei PrimeGrid
    User-Stats bei PrimeGrid

    Zum Diskussionsthread
    von Veröffentlicht: 16.04.2016 19:20
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    Da es gerade unsere Teamwork-Projektempfehlung ist und wir ja erst kürzlich einen Megaprimzahl-Finder in unseren Reihen hatten, sei an dieser Stelle erwähnt, dass SRBase mit Primzahl-Funden, die hinreichend groß für die Datenbank der größten bekannten Primzahlen sind, anders umgeht, als es vielleicht einige von PrimeGrid gewohnt sind. Die Finder werden nur per Privatnachricht auf der Projektseite informiert. In den Communityeinstellungen kann man festlegen, dass man unverzüglich oder einmal täglich per E-Mail über neue Privatnachrichten informiert werden möchte.

    Der Projektadministrator weist darauf noch einmal ausdrücklich hin, da offenbar nur wenige Primzahlfinder auf die Privatnachrichten reagieren, es aber zukünftig mehr entsprechende Funde geben dürfte:


    TOP5000-Primzahl-Benachrichtigungen
    Aufgrund weniger Rückmeldungen der Teilnehmer möchte ich euch darauf hinweisen, eure Privatnachrichten oder, falls ihr E-Mail-Benachrichtigungen aktiviert habt, eure E-Mails überprüft, falls ihr eine Top5000-Primzahl gefunden habt. In der Vergangenheit habe ich die meisten Primzahlen selbst gemeldet, da ich innerhalb von 1-2 Wochen keine Antwort erhielt. Bitte erinnert eure Teammitglieder über diese Situation. Zukünftig werden mehr und mehr Top5000-Primzahlen gefunden werden wegen der höheren n-Bereiche.

    Danke für euer Verständnis!
    16.04.2016, 10:14:00 MEZ

    Originaltext:
    Zitat Zitat von http://srbase.myfirewall.org/sr5/
    TOP5000 prime notification
    Due to lack of responds from users I will keep you informed to check your PMs or if you have enabled the email notification your emails if you have found a TOP5000 prime. In the past I have reported most of the primes by myself because there was no reply within 1-2 weeks. Please keep your teammembers informed for the current situation. In the future the TOP5000 primes will be more and more because of the higher n ranges.

    Thx for understanding!
    16 Apr 2016, 9:14:00 UTC
    von Veröffentlicht: 16.04.2016 11:39
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    Uncovering Genome Mysteries hofft, Licht ins Dunkel von Zika und andere Viren zu bringen
    Von: Wim Degrave, Ph.D.
    Laboratório de Genomica Funcional e Bioinformatik Instituto Oswaldo Cruz - Fiocruz
    12. April 2016

    Zusammenfassung
    Uncovering Genome Mysteries untersucht Proteinsequenzen des Zika- und verwandten Viren, um Wissenschaftlern dabei zu helfen, diese besser zu verstehen. Dr. Wim Degrave, der stark an der brasilianischen Arbeit bezüglich der Zika-Krise beteiligt ist, hat in seinem Update beschrieben, wie diese Analysen in das Projekt von Uncovering Genome Mysteries passen, und wie das Projekt dazu beitragen könnte, Wissenschaftler beim Entwickeln neue Methoden zur Diagnose und Bekämpfung des Zika-Virus und ähnliche Krankheiten unterstützen kann.


    In diesem Video von 2014, gibt Dr. Wim Degrave einen Überblick über das Projekt Uncovering Genome Mysteries.

    Link zum Video: https://youtu.be/3QfRtpZsE4c


    Hintergrund
    Uncovering Genome Mysteries untersucht ca. 200 Millionen Proteinsequenzen unterschiedlichster Lebensformen, um ein besseres Verständnis zu erhalten, wie ihre natürlichen Fähigkeiten dabei helfen, medizinische Probleme oder Umweltprobleme zu lösen. Diese große Anzahl von Proteinen enthält auch Sequenzen von Genomen der Arboviren, die durch Insekten wie Zecken und Mücken transportiert werden, sowie Proteine, die von Moskitos selbst sind. Arboviren beinhalten einige der verheerendsten Krankheiten der Welt, wie West-Nil-Virus und Dengue-Fieber, und viele von ihnen stellen eine erhöhte Gefahre für die Gesundheit von Menschen auf der ganzen Welt dar.

    Der Zika-Virus ist ein Arbovirus oder eine durch Moskitos übertragene Krankheit, welche von der Weltgesundheitsorganisation aufgrund der jüngsten Ausbreitung des Virus als globaler Notstand erklärt wurde. Es wird angenommen, dass dieser Virus ähnlich wie Dengue-Fieber, Gelbfieber, Japanischer Enzephalitis und West-Nil ist. (Diese Krankheiten sind alle Teil einer Untergruppe von Viren, die als Flaviviren bekannt sind.) Es gibt eine Verbindung zwischen dem Zika Virus bei Schwangeren und Mikrozephalie und mehrere angeborene neurologische Syndrome bei Neugeborenen. Es gibt wohl auch eine Verbindung zwischen Zika und neurologischen Erkrankungen in infizierten Erwachsenen, wie beispielsweise dem Guillain-Barré Syndrom. Aber zu diesem Zeitpunkt sind kaum weitergehende Erkenntnisse über Zika oder seiner molekularen Struktur bekannt

    Analyse Zika-verwandten Genomen
    Uncovering Genome Mysteries untersucht sowohl das Genom des Zika-Virus selbst als auch die Genome der Mücken, die die Krankheit zu verbreiten. Durch die Unterstützung des Projekts können Sie den Wissenschaftler dabei helfen, die molekulare Struktur des Virus zu verstehen, die für die Gestaltung von Medikamenten wesentlich ist, um sie zu behandeln.

    Als wir das Projekt Uncovering Genome Mysteries vor gerade erst mal 18 Monaten startete, war das Zika-Virus in den meisten Teilen der Welt noch unbekannt. Doch im Rahmen unserer Studie von Arboviren, hatten wir bereits das Genom des Zika Virus in unserer Studie enthalten, und in Reaktion auf die jüngsten dringenden gesundheitlichen Bedürfnisse, haben wir zusätzliche Arbeitseinheiten, die auch Zika und verwandte virale Genome umfassen, von denen die meisten in den letzten paar Monaten verfügbar wurden. Zusätzlich wurde eine kleine Gruppe von Arbeitseinheiten hinzugefügt, die Proteinsequenzen der Moskitos enthalten, die Zika und verwandte Krankheiten verbreiten. Insbesondere wollen wir die Moskitos in ihrer natürlichen Varianten untersuchen, um mehr über ihre vielfältigen Fähigkeit zu lernen, wie verschiedene Viren auf den Menschen übertragen und wie sie sich an verschiedene Umgebungen anpassen oder Resistenz gegen Insektizide entwickeln, um somit Schwächen zu finden, die neue Wege aufzeigen, die Verbreitung von Stechmücken in städtischen und ländlichen Umgebungen zu kontrollieren. Wir hoffen, dass die zusätzlichen Arbeitseinheiten bei der Suche nach neuen Bio-Insektizide helfen können, die Insekten zu bekämpfen, die diese Krankheiten in sich tragen und verbreiten.

    Andere Arbeiten an Zika
    Brasilien identifizierte seine ersten Fälle von Zika im Jahr 2015, wodurch die Behörden diese Krankheit rasch als Epidemie einstuften. Unsere Forschungsgruppe hier bei Fiocruz ist in mehreren Zika-Forschungen integriert, die im Rahmen der brasilianischen Bekämpfung auf diese Krise beteiligt sind. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, für die Wissenschaftler die Unterschiede zwischen den Stämmen von Zika zu verstehen, die in verschiedenen Teilen der Welt erschienen sind, da diese Übertragungsmuster aussagen können, wie sich der Virus verbreitet und wie er sich auf den Menschen auswirkt. Die Daten aus den World Community Grid-Analysen helfen dabei diese Unterschiede aufzudecken; derzeit gibt es 38 Voll-Sequenzen von Zika-Varianten in den Datensätzen des World Community Grid, und wir erwarten dass in den kommenden Monaten noch mehr hinzugefügt werden. Durch das Verstehen der Genome, die die Bausteine ​​unserer Welt und ihre Bewohner sind, finden wir bessere Möglichkeiten zur Diagnose, Behandlung und schließlich auch der Verhinderung von Viren wie Zika.

    Wir danken allen World-Community-Grid-Freiwilligen für ihre Teilnahme an diesem Projekt, und wir werden auch weiterhin Updates zur Verfügung zu stellen, sobald weitere Informationen verfügbar werden.

    Anmerkung des Autors:
    Dieser Beitrag ist eine Übersetzung der Projekt-News des World Community Grid. Der Originalbeitrag ist hier zu finden: https://secure.worldcommunitygrid.or...?articleId=475
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