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    #1

    Standard Raspberry Pi Arch

    Hi,

    laut dem Wiki von Rechenkraft sollten Asteorids@Home und Einstein@home auf einem Raspberry Pi lauffähig sein.

    Bei mir kommt jedoch, dass meine Architektur nicht unterstützt würde.

    Geht BOINC auf dem Pi also doch nicht?

    Leo

  2. Avatar von pschoefer
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    #2

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    Asteroids@home lief bei mir schon auf Raspberry Pi mit Raspbian und dem BOINC-Client aus den Standard-Paketquellen (Version 7.0.27). Allerdings brauchte ich dazu folgende cc_config.xml im BOINC-Datenverzeichnis:
    Code:
    <cc_config>
     <options>
      <alt_platform>armv6l-unknown-linux-gnueabihf</alt_platform>
     </options>
    </cc_config
    Bei Asteroids hatte ich zuletzt dann allerdings Probleme, die Deadline einzuhalten, weiß nicht, ob sich das inzwischen gebessert hat. Zu Einstein kann ich nichts sagen.
    Gruß
    Patrick

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    #3

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    wo finde ich diese Datei?

  4. Avatar von pschoefer
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    #4

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    Zitat Zitat von Leo Beitrag anzeigen
    wo finde ich diese Datei?
    Ist standardmäßig nicht vorhanden, kann aber mit einem beliebigen Editor erstellt werden. Der korrekte Dateiname ist cc_config.xml, das richtige Verzeichnis steht in einer der ersten Zeilen im BOINC-Log nach dem Start (standardmäßig meines Wissens /var/lib/boinc).
    Gruß
    Patrick

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  5. Avatar von Grubix
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    #5

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    Zitat Zitat von pschoefer Beitrag anzeigen
    ... (standardmäßig meines Wissens /var/lib/boinc).
    Als symbolischer Link in: /var/lib/boinc-client
    Oder direkt in: /etc/boinc-client

    Da habe ich es bisher immer gesehen, Grubix.


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    #6

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    komisch, er findet sie nicht
    Code:
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] cc_config.xml not found - using defaults
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Starting BOINC client version 7.2.42 for armv6l-unknown-linux-gnueabihf
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] log flags: file_xfer, sched_ops, task
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Libraries: libcurl/7.37.0 OpenSSL/1.0.1h zlib/1.2.8 libssh2/1.4.3
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Data directory: /root
    execv: No such file or directory
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] GPU detection failed. error code 512
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] No usable GPUs found
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Host name: Leos-Pi
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Processor: 1 ARM
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Processor features: swp half thumb fastmult vfp edsp java tls
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] OS: Linux: 3.12.23-1-ARCH
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Memory: 482.43 MB physical, 0 bytes virtual
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Disk: 1.60 GB total, 960.49 MB free
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Local time is UTC -7 hours
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] No general preferences found - using defaults
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Preferences:
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    max memory usage when active: 241.21MB
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    max memory usage when idle: 434.18MB
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    max disk usage: 0.84GB
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    don't use GPU while active
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    suspend work if non-BOINC CPU load exceeds 25%
    31-Dec-1969 17:04:38 [---]    (to change preferences, visit a project web site or select Preferences in the Manager)
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Not using a proxy
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] This computer is not attached to any projects
    31-Dec-1969 17:04:38 [---] Visit http://boinc.berkeley.edu for instructions
    31-Dec-1969 17:04:38 Initialization completed

  7. Avatar von Roadranner
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    #7

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    Das sieht mir aber eher so aus, als ob Du dem Raspi keine Project zugeordnet hast.
    Schau mal in der Rechnerliste nach und aktiviere die entsprechenden Projekte.
    Btw., ich fahre auf meinem Raspi ganz gut mit Enigma und hab' dazu noch einen Beitrag ausgegraben:
    http://www.seti-germany.de/forum/boi...pberry-pi.html


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    #8

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    Hi,

    bin seit längerem nicht mehr dazu gekommen

    habs nun soweit, dass ich boinc starten kann. Füge ich nun Einstein oder Asteorids hinzu, bleiben sie im Satus "Projektinitialisierung" hängen.

    Hängt das evtl mit Arch als Os zusammen?

  9. Avatar von IBM
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    #9

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    Bisschen OT:
    Wie ist denn die Rechenleistung des Raspberry Pi unter BOINC? Ich hatte mal ein paar verregnete Sonntage mit dem Teil gespielt, aber dann aufgegeben weil mir die Leistung für selbst einfachste Aufgaben nicht mehr zeitgemäß vorkam. In Zeiten von DualCore und SSD für kleines Geld wartet man halt nicht mehr so gerne ;-)

    http://www.rechenkraft.net/wiki/inde...e=Raspberry_Pi

  10. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #10

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    In grober Näherung ist sie "minimalst"

    MrS
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  11. Avatar von IBM
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    #11

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    Naja der Wille zählt und man lernt mehr dabei dem Raspberry BOINC beizubringen, als auf seinem Android Smartphone zu crunchen.
    Wobei wenn ich so überlege, dürften die Smartphones einiges mehr wegrechnen ;-)

  12. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #12

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    Die aktuellen Smartphone Chips sind deutlich leistungsfähiger als der inzwischen recht betagte Pi. Normalerweise rechnen sie trotzdem nicht allzu viel, schon weil sie meistens als Smartphone herhalten müssen

    MrS
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  13. Avatar von Christoph D.
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    #13

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    Hallo

    Ich möchte auch noch was zu dem Thema beitragen und zwar: Ich habe auch so ein RaspberrPi da. Da es seid längere Zeit nur in der Schublade rumliegen tut, habe mir gedacht nehmst du es halt für Boinc. Als ich Boinc installiert habe habe ich auch gemerkt das nicht alle Projekte für denn Prozessor laufen aber macht ja nichts es sind viele da die ich mit normalem PC rechne hehe.

    Und nun kommen wir zum Technischem wenn es jemanden interessiert.
    Ich habe mein PI getaktet auf 800MHZ und seid Monaten lasse ich da zum Test Boinc rechnen und muss ssagen das alles stabil laufen tu. Natürlich lasse ich Boinc nicht auf 100% laufen aber meistens 70% oder wenn WUs nicht lange dauern dann auf 80%.

    ich hab mal ein Bild gemacht wo ihr sehen könnt welche Projekte bei mir da laufen!!!


    Und nun kommen wir mal zu denn Zeiten:
    Yoyo@Home hat bei mir 200 Std
    Asteroids@Home hat bei mir zwischen 150 und ab und an 160Std
    Einstein@Home kann ich leider nicht sagen da ich bis Heute keine einzige WU auf dem PI bekommen habe.
    CollazConjekture@Home hat bei mir 160Std bringt auch aber viel Credits hehe
    Enigma@Home ist bei mir unterschiedlich das minimum was ich mal hatte waren nur 6Std hatte aber auch schon WUs die dauerten 8Std und ne andere schon mal 12Std warum nicht alle bei 6Std bleiben versteh ich nicht aber egal es ist alles verkraftbar.

    Da es mir nicht umbedingt um Credits geht sondern dabei zu sein um zu helfen der Wissenschaft, rechne ich auch mit dem PI :-) der läuft bei mir 24/7 dafür mein PC nicht meistens am WE oder unter der Woche ab und an lasse Rechnen.

    Ich hoffe ich konnte bischen aus meiner Sicht hier berichten wie das so mit dem PI läuft, um neugierige die auf der Suche sind und sich Fragen wie das so mit Boinc und PI ist sich einen Bild machen können ob Sie überhaupt ihr PI zum Crunchen lassen oder ob die lange Zeiten sie abschrecken.
    Kostenlos dem Regenwald helfen? Wie ist das denn möglich? Hier können Sie jede Stunde dem Regenwald helfen - ohne selbst spenden zu müssen! www.blog2help.com
    Meine Boincstats http://boincstats.com/signature/-1/user/361553/sig.png
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  14. Avatar von stevenluet
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    #14
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    Gruss Steven
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  15. Avatar von Roadranner
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    #15

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    Danke für die Info, stevenluet!
    Ich wollte mich gerade über mein Problem mit wuprop auf dem Raspi ausmären; stattdessen gehe ich nun zu meinem Stamm-Dealer, hole mir den Raspi 2 und schaue dann, ob ich mein Problem mit dem Ubuntu Snappy erschlagen kann.


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    #16

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    ich hab bisher vergeblich versucht herrauszubekommen, was sich hinter BCM2836 konktret versteckt.

    ARM-V7 quad ist ein ziemlich weites feld der möglichkeiten.


    weiss da jemand was?

  17. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #17

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    Broadcom SoC, A7 Kerne auf je 900 MHz stand bei Anandtech, glaub ich. Ob mit 0 / 1 / 4 Neon oder was-auch-immer weiß ich nicht.. reine Rechenleistung wird aber wohl auch bei dieser Generation nicht der Fokus sein.

    MrS
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  18. Avatar von Roadranner
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    #18

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    Ich habe schon mal 'nen kurzen Test mit dem Ubuntu Core durchgeführt, musste aber nach einiger Zeit die Versuche einstellen. Zum Ersten ist Ubuntu Core noch voller Fehler und dann laufen dort nur Apps - jedoch war der App-Store leer.
    Unter der Woche werde ich mal ein paar Versuche mit dem Raspbian machen...


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    #19

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    Zitat Zitat von [ETA]MrSpadge Beitrag anzeigen
    Broadcom SoC, A7 Kerne auf je 900 MHz stand bei Anandtech, glaub ich. Ob mit 0 / 1 / 4 Neon oder was-auch-immer weiß ich nicht.. reine Rechenleistung wird aber wohl auch bei dieser Generation nicht der Fokus sein.
    keine angabe zu den cache-grössen, nix zur speicheranbindung.

    alles bewusst (?) nebulös...


    immerhin hat sich c't das ding mal zu spielen hingestellt: http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-2543588.html


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    #20

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    Ich teste gerade einen Banana Pi M1 mit Allwinner A20 CPU ( Dualcore 2x 1GHZ ARM ). Ich habe Raspian for Banana Pro von Lemaker als Betriebssystem. Einstein@Home läuft auf dem Singleboard einwandfrei.
    Ich habe auch noch einen Banana Pro ( selbe CPU, wie Banana Pi) und einen Raspberry Pi 2 B mit dem neuen Broadcom-Quadcore-Chip ( 4x 900 MHZ ARM ). Die Leistung des neuen RasPi soll mit dem Allwinner A20 auf dem Banana Pi entsprechen.

    Bald kommt der Banana Pi M2 mit der Allwinner A31 Quadcore CPU ( 4x 1GHZ), der leistet noch mehr. Ebenso sind das Cubieboard A8 und PCduino A8 mit dem Allwinner A80 Octacore-Chip ( 8x 1GHZ ARM) bereits angekündigt.
    Wenn man mehrere Singleboards als Cluster betreibt könnten das bald leistungsfähige Plattformen zum Crunchen sein.

  21. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #21

    Standard

    Im Einstein-Forum optimieren sie gerade den ARM code für verschiedene Architekturen. Dazu gibt's auch eine interessante Aussage von Bikeman (Entwickler):
    A PC with a reasonably fast GPU can easily generate ca 100 times more credits per day at no more than 50 times the power consumption, so there still is at least a factor of 2 in efficiency that the RPi2 is behind even moderately efficient GPUs. Comparing to standard desktop PCs without GPUs, the RPi2 and similar boards should now be quite comparable in efficiency, tho, if not superior, depending on the CPU you compare it to.
    Noch lohnt das Cluster aus diesen Mini-Boards also nicht.

    MrS
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    #22

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    Also, so darf man das nicht sehen. Der Raspberry Pi 2 B schafft bei Einstein@Home 4 Tasks in ca. 13 Stunden bei voller Auslatung und ein Banana Pi / Pro schafft 2 Tasks in 11 Stunden. Die Singleboards verbrauchen weniger Strom als eine Grafikkarte im PC!

    Es geht also dabei nicht um den Zeitfaktor, sondern das solche Singleboards eigentlich für ihre Leistung weniger Strom brauchen. Deshalb könnte sich ein Cluster auszahlen, gegenüber einen normalen PC mit Grafikkarte zum "Crunchen".

    Die kommenden Octacore-Singleboards mit der Allwinner A80 CPU schaffen bereits bei Einstein@Home acht Tasks in ca. 11 Stunden.
    Wie gesagt, ich bin nur am testen. Aber einige, die oft noch alte Hardware zum "Crunchen" nutzen, verbrauchen zum Teil wesentlich mehr Strom bei einer vergleichbaren Leistung. Und der Raspberry Pi verbraucht weniger Strom, als die meisten hochgepimpten PC's mit GraKa im Standby-Modus. Der RasPi verbraucht 3,5 Watt maximal. Eine Grafikkarte mit Cuda eines PC verbraucht drei viertel dessen Stroms und liegt bei 25-75 Watt.

    Auch gibt es bereits Singleboards im Bereich Supercomputer. Beispiel: https://www.parallella.org/board/

    Dieses Board besitzt die Leistung damaliger Supercomputer der Jahre 2002-2004 und kostet zwischen 99-125 Euro.

    Hier mal das Board in der Praxis: https://www.youtube.com/watch?v=hFWIC3RF0f8
    Geändert von Friesen (24.02.2015 um 19:27 Uhr)


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    Zitat Zitat von Friesen Beitrag anzeigen
    Auch gibt es bereits Singleboards im Bereich Supercomputer. Beispiel: https://www.parallella.org/board/

    Dieses Board besitzt die Leistung damaliger Supercomputer der Jahre 2002-2004 und kostet zwischen 99-125 Euro.
    wird gerne behauptet, ist aber höchstens die halbe wahrheit.

    arm-desgins sind allesammt risc-konzepte. d.h. sehr einfacher befehlssatz unter verzicht auf genau das, was "normale" chips gerade ausmacht.

    verschlimmernd kommt dazu, das erst die allerjüngsten arm-designs überhaupt fliesskommataugliche hardware haben. selbst dann sind da für FP64 divisionen gleich mal dutzende taktzyklen fällig wo ein aktueller x64-chip schon (entspechend programmiert) mehere pro taktzyklus umsetzen kann.

  24. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #24

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    Friesen, du scheinst das mit der Effizienz nicht verstanden zu haben. Natürlich nehmen diese Kleinstrechner nicht viel Leistung auf - dafür rechnen sie aber auch nicht viel. Deshalb muss man beides in's Verhältnis setzen und bekommt die Energieeffizienz aus Rechenleistung geteilt durch Stromverbrauch. Davon spricht Bikeman in dem zitierten Post.

    So weit ich weiß, rechnen die ARMs bei Einstein auch BRP4 WUs wie die Intel GPUs. Meine HD4000 knuspert 2 WUs in 1140 Sekunden bzw. 19 Minuten weg. Der Stromverbrauch dafür liegt bei ca. 15 - 20 W. Um diese Rechenleistung mit Pi 2 B's zu erreichen, wären 20,5 Stück davon nötig. Bei nem angenommenn Verbrauch von 3,5 W pro System (die CPU nimmt etwas mehr als im Pi 1, macht aber nen eher geringen Anteil am Gesamtverbrauch aus) sind das mal eben 72 W für die gleiche Rechenleistung!

    Ein Problem des Konzepts "viele Kleinstrechner" ist auch, dass man diverse Hardware um die CPU drum herum vielfach bezahlt, ohne sie wirklich zu brauchen. Da sind "zentralisierte" Systeme wie PC + GPUs besser. Hier wird ein Großteil der Energie auch wirklich in die Rechnungen gesteckt.

    Zum Parallela: um den geht's in dem verlinkten Thread auch, genau genommen war's sogar der Aufhänger dafür. Ein interessantes Konzept, welches allerdings schwierig zu programmieren ist. Genau daran sind bisher schon unzählige "interessante" Ansätze gescheitert. Momentan läuft auch nach ca. 3/4 Jahr mehr oder weniger intensiver Arbeit Einstein auf dem Teil nur auf dem A9 "Companion Core" und nicht auf dem Epiphany-Kern. Der hat schlicht zu wenig Speicher für die Aufgaben, und selbst mit einigen Tricks konnte eine hinreichend große FFT darauf (so weit ich weiß) noch nicht implementiert werden.

    Als maximale Rechenleistung für die aktuelle Variante mit 16 Kernen werden übrigens 32 GFlops angegeben. Im Jahr 2002 war in der Tat ein System mit knapp 36 Stand der Technik.. allerdings TFlops, nicht GFlops! Das ist mal eben um 3 Größenordnungen schneller. In der ersten Top500 von 1993 lag das stärkste System mit 60 GFlops immerhin noch nen Faktor 2 vor dem Parallela.

    Damit möchte ich die kleinen ARMs nicht verteufeln - man sollte sie aber schon realistisch betrachten. Für den Preis von 3 Pi's bekommt man schon ne GTX750 mit ca. 1 TFlops oder für 4 Pi's ne GTX750Ti mit 1.3 TFlops. Die verbrauchen ca. 50 - 55 W unter BOINC (ca. 15 Pi's), knuspern aber auch das 4- bis 5-fache meiner HD4000 weg. Für diese Rechenleistung bräuchte es dann schon 80 - 100 Pi's. Was die kosten und verbrauchen würden, muss ich nicht mehr vorrechnen, oder?

    Man kann natürlich noch anführen, dass ein PC auch Kosten & Stromverbrauch unabhängig von der GPU verursacht. Diese kann man durch geschickte Wahl der Komponenten reduzieren, aber nie eleminieren. Ideal ist es daher, so viele GPUs wie sinnvoll machbar (i.d.R. 2 + die in der CPU) pro Maschine zu verbauen.

    MrS
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    Zitat Zitat von [ETA]MrSpadge Beitrag anzeigen
    Momentan läuft auch nach ca. 3/4 Jahr mehr oder weniger intensiver Arbeit Einstein auf dem Teil nur auf dem A9 "Companion Core" und nicht auf dem Epiphany-Kern. Der hat schlicht zu wenig Speicher für die Aufgaben, und selbst mit einigen Tricks konnte eine hinreichend große FFT darauf (so weit ich weiß) noch nicht implementiert werden.
    auf dem Epiphany sowieso nicht, der ist viel zu schmal gebaut für sowas.

    und auch "A9" - was ARM-V7 bedeutet (wird ja wohl beinahe absichtlich so verwürfelt) ist da eher nicht ein brauchbares design.


    erst mit V8 sähe es da etwas besser aus - und selbst dann - für FFT ist sowas nicht gebaut worden.


    die dinger sind effizient solange es um reine integerverarbeitung geht und dafür gemacht.
    andere anwendungen sollte man wirklich auf prozessoren betreiben, die dafür auch gebaut wurden.



    Als maximale Rechenleistung für die aktuelle Variante mit 16 Kernen werden übrigens 32 GFlops angegeben.
    ja - maximal. 32 GIPS - GFLPOS bei reiner FP-last mit sicherheit nicht. schon garnicht wenn es um DP gehen sollte - der maxmialwert bezieht sich auf FP32. IEEE-754 ??

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    Letzter Beitrag: 01.12.2016, 12:24

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