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  1. Avatar von jedion
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    #1

    Standard Oracle VM VirtualBox

    Da habe ich aber gestaunt, als ich mir auf einem meiner Windows Rechner eine Oracel VitualBox installiert hatte um mit zwei (virtuellen) Linux-Maschinen einen anoynmen Internet Zugang zu realisieren (whonix). Gestet ausprobiert und die VM's wieder abgeschaltet.
    Dann lief plötzlich eine VM mit 8 CPU-Kernen von BOINC. Inhalt eine WU vom LHC die anscheinend auf 8 Kernen paralell gerechnet wird.
    Alles ohne mein zutun. Hammer !

  2. Avatar von taurec
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    #2

    Standard

    servus, irgendwo habe ich auch Whonix mal installiert, aber noch nicht benutzt. Ansonsten würde ich für "anonymen" Interzugriff mal "Tails" empfehlen:
    https://tails.boum.org/
    Danke für den Hinweis.
    Ciao taurec

  3. Avatar von XSmeagolX
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    #3

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    Das blose vorhandensein von Oracle Virtualbox macht dein BOINC-System VM-fähig. BOINC erkennt dies automatisch.
    Sofern Virtualbox installiert ist und man WUs von Projekten mit VM-Unterstützung aktiv hat, werden entsprechende WUs auch heruntergeladen.

    So meine Kenntnis.
    Nicht alles was der Kopf denkt, muss der Mensch auch umsetzen.
    Man muss auch mal Nein zu sich selbst sagen, zur Not übe es
    ...
    ------
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  4. Avatar von nexiagsi16v
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    #4

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    Wobei LHC doch die VM mitschickt, wenn es das Projekt benötigt, oder? Zumindest hab ich vor ein paar Tagen im LHC Projektordner zwei Vboxwrapper oder so ähnlich gelöscht...die waren um 1GB groß...oder 600MB oder sowas.
    Kann auch eine alte Version sein und sie schicken die VM nicht mehr mit, sondern suchen auf dem Host ob eine vorhanden ist. Nur dann wird das Subprojekt auch gerechnet...?
    Ciao Norman

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  5. Avatar von jedion
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    #5

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    So ganz ausgereift scheint das auch nicht zu sein. Auf einem Ryzen 7 2700, 8 Kerne/16 Threads laufen jetzt 2 WU's in je einer VM mit 8 Kernen.
    Schaue ich im Task-Manager nach wird mir eine CPU-Auslastung von 50-70% schwankend angezeigt. Eigentlich mag ich es nicht wenn mein Rechner sich an den Füßen spielt.
    Auf einer anderen Maschine mit einem Intel Prozessor und ebenfalls unter Windows 10 installierter VirtualBox bekomme ich eine Infomeldung von LHC zurück in welcher steht das VirtalBox nicht intsalliert sei.
    Geändert von jedion (14.07.2019 um 20:36 Uhr) Grund: tippo

  6. Avatar von AxelS
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    #6

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    Auf Deiner anderen Maschine (Intel-Proz., Win10) mußt Du erst mal Oracle Virtualbox installieren. Anschliesend mußt Du den BOINC-Client neu starten.

  7. Avatar von Dennis-TW
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    #7

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    Zitat Zitat von nexiagsi16v Beitrag anzeigen
    Wobei LHC doch die VM mitschickt, wenn es das Projekt benötigt, oder?
    Die VM ja, aber nicht VirtualBox zum "Abspielen" der VM.

    Wenn dir jemand eine CD mit einem Programm schickt, brauchst du ja trotzdem noch ein Laufwerk, um auf die CD zugreifen zu können.
    Grüße aus dem fernen Taiwan

  8. Avatar von jedion
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    #8

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    Etwas schade finde ich auch das man sich auf der VM (LHC sientific-Linux) nicht anmelden kann. Dazu benötigte man eine PIN vom LHC. Würde ganz gerne mal ein bischen lunkern was da ab geht. Zwei 8 Core VM's, jede mit 10GB RAM Speicher Limit haben gestern, gleichzeitig laufend fast meinen gesamten Arbeitsspeicher zugezogen (32 GB) rauf bis auf 90%. Heute Morgen habe ich gesehen was man für so eine WU an Punkten bekommt. Ich denke da ist es ok wenn die nicht permanent auf voller CPU-Last laufen

    - - - Aktualisiert - - -

    Danke für den Tipp AxelS. Darauf den BOINC-Client nach der Installation von der VirtualBox neu zu starten hätte ich eigentlich auch selber kommen können.

  9. Avatar von jedion
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    #9

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    Ich habe das jetzt beendet. Auf meinem System mit 16 Threads passierte über 24 Std. folgendes:
    Es wurden 2 VM's mit je 8 Cores geöffnet. Dann wurden sie irgendwann unfertig anghalten und zwei weitere wurden geöffnet. Heute Morgen schliefen auch die. (abgeschaltet) und es lief eine weitere VM mit 16 Cores. Dies ist eine Einstellung die VM VirtualBox als fehlerhaft bewertet, da laut Oracle eine VM nur so viele Cores enthalten sollte wie auch pysikalisch vorhanden sind (also keine logischen Prozessoren/Threads).
    *Keine* der angefangen VM's wurde fertig gerechnet. Beim nachsehen auf der Projektseite hatten alle noch den Status 'in Bearbeitung'.
    Zudem muss ich meinen Switch/Router durchlaufen lassen, da die VM's ständig mit dem Projekt kommunizieren. Üblicher Weise schalte ich den über Nacht aber aus, da mich die Bleuchtung beim schlafen stört. Was genau da in einer virtuellen Linux-Maschine auf meinem System passiert ist für mich zudem völlig intransparent, da mir ein priviligierter Zugriff auf die VM nicht möglich ist. Nicht einmal ein einfacher. Dabei ist mir irgendwie völlig unwohl. Rechenzeit zu spenden ist etwas grundsätzlich anderes als Fremden sein System derart zu überlassen.
    Geändert von jedion (16.07.2019 um 09:39 Uhr)

  10. Avatar von HJL
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    #10

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    @jedion:
    jo, dann mal Willkommen in der Realität der "VirtualBox"
    ein paar grundsätzliche Dinge sollten beachtet werden:
    nie mehr Cores benutzen, als physikalisch tatsächlich vorhanden sind (bei 16 Threads also nie mehr als 8 (-1) Prozessor für VB(s) rechnen lassen),
    also in deinem Fall 1 VM mit 8 Cores, oder auch (bei anderen Projekten 8 VMs mit einem Core (wenn's der Speicher hergibt))
    Die VirtualBox reagiert auf Störungen (auch von außen) recht sensibel, also auch möglichst keine weitern BOINC-Projekte laufen lassen,
    bei mir reicht es oft schon Chrome und YoutTube zu starten, dass WUs zerschrottet werden !
    ohne Probleme läuft das ganze eigentlich nur auf Rechnern die im Eck stehen und nicht mehr angefasst werden.

    Warum immer mehr Projekt-Betreiber auf diesen Mist aufspringen, bleibt wohl deren Geheimnis, gut die müssen nur eine Anwendung programmieren,
    aber wenn dann irgend wann keiner mehr dort rechnet, sehe ich das Ganze eher kontraproduktiv ....

    unter Linux und deren Derivate scheint das alles etwas stabiler zu laufen, da können aber andere (taurec) mehr dazu sagen ...

    so, viel Spaß noch weiterhin ... 😉
    hl

  11. Avatar von nexiagsi16v
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    #11

    Standard

    VB läuft bei mir auf Win7 recht stabil, auch wenn ich nebenher noch was mache. Ganz selten stürzt mir das Linux bzw. die VB ab. Rechne aber nur mit echten Kernen ohne HT.
    Und ja, die Anwendung nur für ein System erstellen zumüssen, ist der Grund für die VMs bei den Projekten. Auch hier wird das Crunchen nur aus der Sicht des Projektes betrachtet, ohne das der User mit einbezogen wird. 800MB usw. pro WU für ein Projekt, ist weit weg von dem, was ein Nebenhercruncher will. Die LHC-Jungs sind halt bissel viel unter der Erde...da hört man die Meinung der Unterstützer nicht. Erst wenn keine WUs mehr runter geladen werden, schnallen sie es evtl. ?
    Ciao Norman

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  12. Avatar von jedion
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    #12

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    @HJL:
    Das Ganze lief auf meinem Zweitsystem. Eine Kiste mit einem Ryzen 8 Kerner den ich ausschliesslich für BOINC verwende. Auf dem läuft eigentlich nichts anderes.
    Mir fiel auch auf das innerhalb einer VM die für BOINC rechnet die Auslastung der benutzen Prozzessoren stark schwankt. Sie liegt oft nur um die 50%, auch schon mal darunter. Dabei zieht sich der RAM aber immer weiter zu und dann wird irgendwann fröhlich hin und her gefunkt, worauf ein Gutteil an Speicher wieder frei gegeben wird.
    Ich lasse BOINC lieber klassisch crunchen. Zum einen sind die Kerne dann unter voller Last, ich sehe was passiert und kann ggf. auch Einfluss darauf nehmen.
    Angehaltene (wartende) WU's laufen später dann auch weiter und es gibt immer einen ersichtlichen Grund dafür das sie warten.
    Wie viele Cores eine VM nutzt kann ich selbst gar nicht festlegen. Die VM wird mir ja vom Projekt gesendet und ich habe keinerlei Rechte auf ihr.
    Ich lasse auch einige Linux-Rechner crunchen. Insgesamt 4 Raspberrys 3+. Die laufen absolut Problemlos 24/7 Leider unterstützen nur ganz wenige Projekte Linux auf CRM-Prozessoren.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von nexiagsi16v Beitrag anzeigen
    ...Die LHC-Jungs sind halt bissel viel unter der Erde...
    Der war gut

  13. Avatar von HJL
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    #13

    Standard

    Zitat Zitat von jedion Beitrag anzeigen
    .
    .
    Wie viele Cores eine VM nutzt kann ich selbst gar nicht festlegen. Die VM wird mir ja vom Projekt gesendet und ich habe keinerlei Rechte auf ihr.
    .
    .
    Du kannst in aller Regel eine app_config bauen in der die Anzahl der Cores eingestellt werden kann ...
    hl

  14. Avatar von AxelS
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    #14

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    Zitat Zitat von jedion Beitrag anzeigen
    Wie viele Cores eine VM nutzt kann ich selbst gar nicht festlegen.
    In den Projekt Einstellungen bei LHC gibt es eine Einstellungen bei dem man genau dieses steuern kann: Maximale Anzahl CPUs
    Die Benennung ist da etwas irreführend, gemeint ist dort die Anzahl der CPU-Kerne. Dort legt man die kerne einer VM fest.

    Nach langem Ausprobieren und Testen habe dort speziell für ATLAS@Home nur 4 Kerne zugelassen, funktioniert.
    Bewährt hat sich auch die Begrenzung auf wenige WUs, wenn man nur VM-WUs rechnen lässt.

    Meine bisherigen Erfahrung mit ATLAS:

    8 Cores: Auslastung nur bei ca. 50% wie auch bei Dir beobachtet wurde,
    2 Cores: WU rechnet tagelang bei 100% auf beiden Kerne und wird nicht fertig,
    4 Cores: WU rechnet zu 100% und wird innerhalb weniger Stunden fertig und bei LHC valid eingestuft.
    Geändert von AxelS (17.07.2019 um 22:58 Uhr)

  15. Avatar von jedion
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    #15

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    Hallo Axel,

    vielen dank für diese Tipps. Das probiere ich einmal aus.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Axel das sieht am Anfang schon mal ganz gut aus.
    Da Du dich in das Thema anscheinend rein gewühlt hast noch einige Fragen dazu:
    Wenn eine VM von BOINC angehalten, auf wartend geschaltet wird habe ich es noch nie erlebt das das sie auch von selbst wieder anstartet sobald die Recourcen dafür frei wären. So ist es wohl nicht angeraten eine Maschine auf der für ATLAS grechnet wird auch noch andere Projekte rechnen zu lassen ?
    Eigentlich rechne ich (auf CPU's) auschliesslich für alle Projekte vom World Cummunity Grid. Dort passiert es jedoch häufig und ist fast an der Tagesordnung das BOINC einige WU's auf 'hohe Priorität' schaltet wofür andere dann eben pausiert werden.
    Mir ist auch aufgefallen das, wenn mit VM's für Atlas gerechnet wird das betreffende System fas völlig lahm liegt. Alles Andere wird markant langsamer. Fenstser öffnen, etc. Dies ist unter BOINC ohne VM's bei mir nicht so. Auf keinem meiner PC's.
    Daher kann ich mir diesen Spaß auf meinem Produktivsystem (Arbeitsrechner) nicht leisten.
    Geändert von jedion (17.07.2019 um 11:07 Uhr)

  16. Avatar von No_Name
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    #16

    Standard

    Alle normalen Boinc Anwendungen laufen mit niedriger Priorität. Die VBox läuft auf einem Wirtssystem allerdings mit normaler Priorität und fällt daher deutlich mehr ins Gewicht.
    MfG No_Name alias trebotuet
    Zitat Zitat von shka Beitrag anzeigen
    PS: Ich gehe davon aus, dass du uns keine der Lösung dienlichen Hinweise aus dem Meldungs-Log verschweigst, nur um den Schwierigkeitsgrad der Lösungsfindung künstlich zu erhöhen.
    Der Rechenknecht . . . . . . . . . Stats . . . . . . . . . Badges

  17. Avatar von AxelS
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    #17

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    @jedion

    bei meinem Hauptrechner, der mit SMT (bekannt auch als HT) 8 Kerne zur Verfügung hat, habe ich auch nur zwei ATLAS in VM (jeweils 4 Cores) rechnen lassen. Eine Verzögerung wie von Dir beschrieben konnte ich da nicht beobachten.

    Ich gebe Dir da einen Tipp: Rechne nicht auch andere Projekte nebenher auf der gleichen Maschine. Das ist nicht optimal. Gerade WCG und Primegrid lasten die Maschine so ziemlich aus. Für eine VM kann das tödlich sein, wenn ihr ständig Cores weggenommen werden. HJL hat dies aber auch schon angedeutet.

    Das andere wo WUs pausiert werden oder andere mit hoher Priorität berechnet werden ist eine bekannte Funktion, die sich BOINC Panik-Modus nennt. Wenn BOINC merkt, er bekomme die WUs nicht vor ihrer Deadline fertig, dann wechselt BOINC in den Panic-Modus um. Den Panik-Modus kann man verhindert, indem man nur ein Projekt auf jeweils einer Maschine rechnen lässt. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch die Pufferzeiten soll man bei BOINC nicht zu groß einstellen. Wenn ein Projekt ständig WUs liefert, dann reichen da Pufferzeiten zwischen 0,04 bis 1,0 Tage.Die EinstellungWechsel zwischen den Projekten habe ich bei meinen Rechner global verlängert auf 720 min (=12h). Auch das hat sich bewährt.

    Bei LHC kann man die Anzahl der WU direkt einstellen. Das finde ich für ATLAS eine gute Sache. Dort habe ich 4 WUs eingestellt. Bei Sixtrack stelle ich meistens auf unbegrenzte Anzahl, dann greift die Pufferzeit von BOINC. Und BOINC läd dann nur soviel WUs runter bis die Zeit erreicht wurde.

    Wenn BOINC bei Deinem Haptrechner Verzögerungen verursacht, dann halte ein CPU-Kern frei, indem Du BOINC die nutzung der CPU-Kerne auf 99% stellst.

    Ansonsten kannst Du VM-WUs auch mit einer app_config.xml weiter eingrenzen:
    Code:
    <app_config>
    <!-- disabled for boinc-client 7.2.42 <project_max_concurrent>4</project_max_concurrent> -->
        <app>
            <name>ATLAS</name>
            <max_concurrent>1</max_concurrent>
        </app>
        <app>
            <name>CMS</name>
            <max_concurrent>1</max_concurrent>
        </app>
       <app>
           <name>sixtrack</name>
           <max_concurrent>10</max_concurrent>
        </app>
        <app>
            <name>Theory</name>
            <max_concurrent>1</max_concurrent>
        </app>
    </app_config>
    Ja, das waren einige Tipps, die ich geben kann.
    Geändert von AxelS (18.07.2019 um 00:04 Uhr)


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    #18

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    Hallo,
    dass das System mit VM's fast unbenutzbar wird, ist auch bei mir so. Das ist aber nich nur bei LHC@home so sondern auch bei anderen Projekten die VM's benutzen.
    Ich habe daher bei meinem System die Anzahl an benutzbaren Prozessoren auf 6 (von insgesamt 8) Kernen beschränkt, so dass noch 2 Kerne frei bleiben für den "Rest" des Systems, wie Programme starten, im Internet surfen usw.

    Dass aber das System fast unbenutzbar wird, liegt m.E. daran dass VirtualBox zwar recht schön virtualisiert aber eben dazu ein lauffähiges gebootetes System mit Linux oder Windows benötigt. Und eben genau dieses Betriebssystem konkurriert mit VirtualBox und der VM um die Rechnerresourcen die ja nur einmal vorhanden sind...

    Den CPU-Caches dürfte eben genau das nicht so gefallen, dass halt bei laufender VM in meinem Beispiel 75% der CPU-Kerne (mitsamt den Caches) für die VM benötigt werden und nur 25% (mit denselben Caches) fürs Betriebssystem.
    Ein Ausweg ist da eigentlich nur, einzelne physische Kerne fest an das Betriebssystem zu binden - aber auch da hättest Du dann streng genommen nur den jeweiligen 1st-Level-Cache frei.

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