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    #1

    Standard Linuxinstallation (Versuch)

    Der Protagonist ist nicht in der Lage, den Grafikartentreiber für Linux zu installieren.
    Das Projekt ist erstmal vom Eis! Sorry.
    Geändert von MarceloBordon (26.08.2019 um 09:48 Uhr)

  2. Avatar von JayPi
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    #2

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    Die 3 Versionen unterscheiden sich in der Ausstattung:
    Cinnamon: Ausgestattet mit allen Drum und dran
    MATE: Enthält Office Paket (Libreoffice) und viele Tools
    Xfce: Ist die sparsam ausgestattete Version, die auf stabilen Betrieb ausgelegt ist

    Mit Mate hast Du eine gute Wahl getroffen.
    - Den "Automatic Boot" vom Image/DVD laufen lassen, einfach abwarten bis ein Desktop erscheint.
    - Jetzt "Install Linux Mint" doppelklicken.
    - Bei der Menüsprache kannst Du "Deutsch" auswählen -> Weiter
    - Tastatur: Wenn Du eine deutsche Tastatur hast -> Deutsch
    - Installation von Drittanbieterprogrammen - kannst Du erstmal überspringen -> Weiter
    - Festplatte löschen und Linux Mint installieren. Ich wähle in der Regel zusätzlich LVM aus, kannst Du auch so lassen wie es war und -> Jetzt installieren
    - "Änderungen auf die Festplatten schreiben" - letzte Chance abzubrechen, wenn Du die Daten auf der Platte noch brauchst -> Weiter
    - "Wo befinden Sie sich?" Auch wenn Du kein Berliner bist -> Berlin -> Weiter
    - "Ihr Name:" irgend einen Namen (Freitext) eingeben; Name des Rechners -> Computername; Benutzername: Name für Deinen Account vergeben; Passwort; Passwort; soll Dein Rechner sich automatisch ohne Passwort beim Start anmelden -> "Automatisch anmelden" anklicken; -> Weiter (ist das Passwort schwach nochmal -> Weiter)

    .... Jetzt läuft die Installation .... Du kannst Dir währenddessen die Features anschauen

    - Jetzt ist es soweit: -> Jetzt neu starten und auf Aufforderung das ISO/DVD entnehmen und Enter drücken
    - Willkommen im Linux


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    #3

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    Wieso "Festplatte löschen"?
    Um Himmelswillen. Da ist noch Windows drauf.
    Ich wollte den Kram als Multibootsystem installieren.......

  4. Avatar von walli
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    #4

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    Hallo MarceloBordon,

    hmm, Du machst viele Dinge etwas zu umständlich... Es ist schon spät, daher gehe jetzt nur auf die problematischsten Punkte ein:

    2.2. Umbennung der "linuxmint-19.2-mate-64bit.iso.part"
    Es gibt nichts umzubenennen. Wenn Deine Datei die Endung ".part" aufweist, dann ist sie noch nicht komplett heruntergeladen - entweder also läuft der Download noch, oder er wurde aus irgendeinem Grund unterbrochen -> die Datei ist also unvollständig und damit beschädigt. Genau aus diesem Grunde sollte man (größere) Dateien auf korrekte Checksummen überprüfen (bei Windows-ISOs übrigens ebenso!).

    a. Download der Prüfsummendateien
    Du vergleichst hier mit den falschen Prüfsummen. Wenn Dein Download von folgender Adresse stammt, musst Du auch im gleichen Verzeichnis nach den Prüfsummen schauen:

    http://mirror.bauhuette.fh-aachen.de...d/stable/19.2/

    Hier findest Du sowohl Dein heruntergeladenes ISO-Image, als auch die SHA256-Prüfsummen aller zum Download angebotenen ISOs. Die Diskrepanz Deiner errechneten Prüfsumme sollte Dir spätestens auffallen, wenn Du die errechnete Prüfsumme dieses "CertUtil" mit denen in der TXT-Datei vergleichst (keine stimmt nämlich mit Deiner Prüfsumme überein).

    b. Download und Installation des Verifizierungsprogammes und Verifizierung (als Admin ausführen)
    Wenn Du unter Windows arbeitest und Dir Konsolenprogramme fremd sind, nutze GUI-Tools. Unter Linux wirst Du zwar nicht drumherum kommen, aber immerhin würde ich unter Windows folgendes Tool zur Prüfsummenberechnung und zum Vergleich empfehlen:

    http://implbits.com/products/hashtab/

    Nach der Installation findet Du im "Eigenschaften"-Dialog einer Datei einen neuen Reiter, der es Dir erlaubt, Prüfsummen zu berechnen. Kleiner Tip: Prüfsummen werden in aller Regel in Kleinbuchstaben gehandhabt, also falls es dort auf "Großbuchstaben" steht, schalte es um.

    Deine Hausaufgaben also:
    1.) Das gewünschte "Linux Mint"-ISO neu herunterladen
    2.) Die Prüfsumme des ISOs auf Korrektheit überprüfen

    Alternativ:

    1.) Gartenarbeit
    2.) Grillen :-)

    Gute Nacht und viel Erfolg

    walli

    P.S.: Alle gängigen Linux-Installer bieten Dir an, das System auch parallel zu einem möglicherweise bereits vorhandenen System (egal, ob Windows oder ein anderes Linux gefunden wurde) zu installieren. Solltest Du KEIN Backup Deines Windows-Systems haben und Dir Deine Daten heilig, zumindest wichtig, sein, erstelle vorher unbedingt ein Backup oder teste Linux zuvor in einer sicheren Umgebung, bspw. auf einer anderen Festplatte, auf einem USB-Stick (ist dann nur etwas langsam) oder unter Windows in einer virtuellen Maschine (bspw. VirtualBox).
    Geändert von walli (25.08.2019 um 00:46 Uhr)

  5. Avatar von JayPi
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    #5

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    Eine Alternative wäre, so wie ich es mit Mint gemacht habe, das ganze in einer virtuellen Maschine z.B. Oracle VirtualBox installieren. Dann kannst Du zu 99,99% sicher sein, dass Deiner Windows Installation nichts passiert. Ein Löschen bei Nichtgefallen ist dann auch ganz leicht.


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    #6

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    Danke Walli und JayPi,

    von der VM habe ich keine Ahnung. Ist zwar installiert. Versuche es mit dem Multibootsystem und lade die Dateien bzw., das Programm von Wallis Link.
    Der sich allerdings nicht öffnen läßt.
    Erstmal sehen, was dann passiert. Den Win 7-Rechner habe ich gerade neu aufgesetzt. Alle relevanten Daten sind auf einer anderen Festplatte.
    Im Laufe des Lebens mit Windows lernt man auch dazu.

    Die Anleitungen sind aber auch dermaßen kompliziert, das ein normaler Mensch da kaum durchblickt. Etwas zu können ist ja eine Sache, aber das
    dann auch vermitteln zu können eine andere. Deshalb werden auch die wenigsten Lehrer.

    Garten oder Linux... einer wird und muß heute geschafft werden!

    Edit:

    Kommando zurück. Die Festplatte wird gelöscht. Die hat nur 500 GB. Das wird mir sonst zu klein mit Windows und die VM ist mir zu kompliziert,
    wenn ich den Anweisungen im Netz folge. Geht mir auf den Driß! Also weg mit dem Kram. Sekt oder Selters!

    - - - Aktualisiert - - -

    Leck mich anne Pfanne!

    Ich habe die Verifizierung übersprungen. Entweder ist die Datei in Ordnung oder nicht.
    Aber jetzt bin ich laut Linux "superuser" .....

    Es hätte mir einer sagen können, das man den USB-Stick nicht am Gehäuse anschließt sondern hinten am Mainboard.
    Jedenfalls hat mich das 2 Stunden meines Lebens gekostet.

    Habe das Programm jetzt installiert, wie mir das System es vorgeben hat.
    Muß ich noch etwas beachten?
    Da war irgendwas mit "Liveinsallation"

    Jetzt versuche ich Boinc zu installieren......
    Geändert von MarceloBordon (25.08.2019 um 14:54 Uhr)

  7. Avatar von taurec
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    #7

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    Du hast das System jetzt auf der Platte?
    nVidia-Treiber schon installiert?

    BOINC installieren über Synaptic oder wie das bei Mint heisst.

    Alternativ: Terminalfenster öffnen
    sudo apt update && sudo apt upgrade
    ENTER
    Updates installieren - mit J bestätigen

    danach Boinc installieren mit :
    sudo apt install boinc-manager

    Damit werden normalerweise alle wichtigen BOINC-Bestandteile inkl. Client installiert.
    Ciao taurec


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    #8

    Standard

    nvidia braucht kein Mensch. Habe AMD. Den Treiber aber noch nicht installiert.
    Muß ich erst noch für Linux downloaden.

    Habe jetzt bei rechenkraft nachgesehen:
    Bis ich mal herausgefungen habe, das der Eingabeort "Terminal" heißt.... hat auch gedauert.

    sudo apt-get install boinc-client boinc-manager

    Das scheint gefunzt zu haben.

    Muß jetzt nur wissen, wie man den Boincmanager startet.
    Und vor allen Dingen, wo und wie finde ich die Dateipfade?

    - - - Aktualisiert - - -

    JAAAAAAA!!!!!

    Unter Menü und dann rechts sind die Programme...

    herllich.. hoffentlich liest das keiner hier....

  9. Avatar von JayPi
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    #9

    Standard

    Beim nVidia-Treiber kann ich leider nicht helfen - läuft bei mir in der VM.
    Installation vom BOINC-Client:
    - links unten auf Menü klicken
    - rechts oben auf Alle Anwendungen (statt Favoriten) klicken
    - runter scrollen bis Synaptic-Paketverwaltung und drauf klicken - ggfs. Passwort eingeben
    - oben über suche mit boinc suchen
    - jetzt hast Du das volle Boinc-Programm

    Standardmäßig installiere ich das Paket boinc-client.

    Für Projekte mit VirtualBox gibt des die Version boinc-virtualbox.
    Ob das Paket boinc-client-nvidia-cuda den Grafiktreiber mitbringt kann ich nicht sagen.

    - - - Aktualisiert - - -

    ich sehe gerade:

    es gibt auch ein Paket boinc-client-opencl für AMD Grafik


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    #10

    Standard

    Danke JayPi ... und Taurec ... und Walli!

    Aber wie schon erwähnt, ich nutze kein nvidia.
    Bei mir kommt nur AMD in die Rechner.

    Boinc läuft!!

    - - - Aktualisiert - - -

    Muß erstmal den Treiber downloaden...

    aber ein anders Mal... heute reicht mir das erstmal.

    - - - Aktualisiert - - -

    Und vor allen Dingen, welchen Treiber.
    Den für Ubuntu oder den für Linux?
    Geändert von MarceloBordon (25.08.2019 um 15:24 Uhr)

  11. Avatar von taurec
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    #11

    Standard

    Grundsätzlicher Treibersupport für AMG-GPU für neuere Karten (bei mir 580X) ist bereits im Kernel integriert (glaub' seit zwei Jahren).
    Ansonsten musst du hier, mal nachsehen:
    https://amdgpu-install.readthedocs.io/en/latest/
    für den Download
    und
    https://amdgpu-install.readthedocs.i...ll-script.html
    Also Treiber downloaden und entpacken.
    Danach
    ./amdgpu-install --opencl=pal
    und das sollte funzen. Leider ist das bei mir auch schon wieder über ein Jahr her mit der Installation und ich habe nix notiert (sollte man aber, habe nur die Links gespeichert).
    Viel Erfolg - ansonsten melde dich einfach nochmal - bekommen wir schon hin irgendwie

    Edit: Mein Download für Linux Lite heisst amdgpu-pro-18.40-676022-ubuntu-18.04.tar.xz, das war Oktober letzten Jahres. Ob das die Basis für Mint ist?

    Edit2: https://www.amd.com/de/support/graph...amd-radeon-vii
    ob das für Mint klappt -hm
    Geändert von taurec (25.08.2019 um 15:54 Uhr) Grund: Ergänzung


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    #12

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    Eine Radeon VII hätte ich gerne.

    Der Ubuntutreiber hat ca. 56 Mb, der Linuxtreiber ca. 177 Mb. Einer von beiden muß es sein.
    Ich versuche es mal mit dem kleineren.
    https://www.amd.com/de/support/graph...radeon-r9-280x

    Allerdings brauche ich eine Lüftersteuerung für die Gehäuselüfter und für die R9.
    Ohne die brauche ich Boinc nicht anzuschmeißen.
    Wo bekommt mensch die denn her?

    - - - Aktualisiert - - -

    Meine Fresse.. böhmische Dörfer!
    Zumindest habe ich jetzt herausgefunden, wie man die Auflistung vom System bekommt:

    inxi -Fxz

    Ist eigentlich alles erkannt worden. Auch die Grafikkarte:

    Device-1: AMD Tahiti XT [Radeon HD 7970/8970 OEM / R9 280X]
    vendor: Tul
    driver: radeon
    v: Kernel
    bus: 01:00.0
    Display: x11
    server: X.Org 1.19.6
    driver: ati, radeon
    unloaded: fbdev, modesetting, vesa
    resolution: 19020x1080-60Hz
    OpenGL: renderer: AMD TAHITI (DRM 2.50.0 4.15.0-54-generic LLCM 8.0.0)
    v: 4.5 Mesa 19.0.2
    direct render: Yes

    Keine Ahnung ob das für BOINC reicht.

    Wie gesagt, ich brauche eine Lüftersteuerung für das Gehäuse und insbesondere für die Grafikkarte.
    Habe gesucht, aber nichts gefunden.

    - - - Aktualisiert - - -

    "amd-driver-installer-15.302-x86.x86_64.run" ist der "Linuxtreiber", 188 Mb groß
    Keine Ahnung mit welchem Befehl ich den installiere. Trotz stundenlangem Suchen.

    "fglrx_15.302-0ubuntu1_amd64_ub_14.01.deb" ist der "Ubuntutreiber", 59 groß.
    Bei letztem soll der fglrx-core fehlen, wenn ich das Gdebi-Installationsprogramm starte.

    Für die Lüftersteuerung habe ich ein Tool namens "amdoverdrivectrl_1.2.7_amd64.deb" gefunden.
    Dort zeigt mir Gdebi an, daß eine Abhängigkeit nicht erfüllbar wäre: libwgxtk2.8-0 (<=2.8.10.1)
    2.8.12.1 ist allerdings installiert.


    - - - Aktualisiert - - -

    Mit

    sudo ,/amd-driver-installer-15.302-x86.x86_64.run

    wird die Installation gestartet und wieder abgebrochen:

    error: Detected X Server version 'XServer 1.19.6_64a' is not supported. Supported versions are X.Org 6.9 or later, up to XServer 1.10 (default:v2:x86_64:lib:XServer 1.19.6_64a:none:4.15.0-58-generic
    Installation will not proceed.

    Removing temporary directory: fglrx-install.WwCn8F

    - - - Aktualisiert - - -

    Alter Schwede. So kann mensch auch die Zeit am PC verbringen.

    sudo apt-get install cdbs dh-make dkms execstack dh-modaliases linux-headers-generic libqtgui4 xserver-xorg-dev debhelper lib32gcc1

    O. g. Befehl sollte mensch laut dieser Seite installieren:
    https://mintguide.org/system/461-ins...inux-mint.html

    Dann:
    sudo chmod +x amd-driver-installer-15.20.1046-x86.x86_64.run

    Danach:
    sudo service mdm stop
    Da kommt bei mir folgende Meldung: Failed to stop mdm.service: Unit mdm.service not loaded
    Ich nehme mal an, daß nichts gestoppt werden, was nicht läuft.

    Und dann die Installation:
    sudo sh amd-driver-installer-15.302-x86.x86_64.run

    Die gleiche Meldung wie zuvor:
    "error: Detected X Server version 'XServer 1.19.6_64a' is not supported. Supported versions are X.Org 6.9 or later, up to XServer 1.10 (default:v2:x86_64:lib32:XServer 1.19.6_64a:none:4.15.0-58-generic
    Installation will not proceed.

    Removing temporary directory: fglrx-install.9LXwVO"

    Habe schon nach der x. org 6.9 gesucht, aber nichts gefunden.
    Bin mit meinem Latein am Ende.
    Geändert von MarceloBordon (26.08.2019 um 00:17 Uhr)

  13. Avatar von walli
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    #13

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    Dass gerade die AMD-Homepage noch den alten "fglrx"-Treiber offeriert, ist leider etwas unglücklich gelaufen.

    Es gibt quasi 4 mehr oder minder aktuelle Treiber für AMD:
    - frei, open source, für ältere Karten: "radeon"
    - frei, open source, für neuere Karten: "amdgpu"
    - proprietär, für ältere Karten: "fglrx"
    - proprietär, für neuere Karten: "amdgpu pro" (als "Aufsatz" zum freien "amdgpu")

    Deine Karte (TAHITI, GCN 1.x) wird zwar aktuell vom "radeon"-Treiber befeuert, man kann diesen aber auch blacklisten und den "amdgpu" resp. "amdgpu pro" installieren und betreiben. Inwiefern das Sinn macht, kann ich nicht beurteilen, da ich keine aktuelle AMD-Karte unter Linux einsetze; das musst Du selbst herausfinden.

    Jedenfalls wird der "fglrx"-Treiber bereits seit einigen Jahren nicht mehr weiterentwickelt und ist daher hoffnungslos veraltet. Aus diesem Grunde funktioniert auch die Anleitung nicht mehr, die Du bei mintguide.org ausgebuddelt hast (welche übrigens ebenfalls das Vorgehen mit einer alten "Linux Mint"-Version beschreibt, bspw. wurde der mdm irgendwann durch lightdm ersetzt).

    Auch wenn der "fglrx"-Treiber der falsche Ansatz ist, so befindet sich direkt unter dem "Herunterladen"-Button ein Menü "Driver Details", wo Du direkt die "Installer Notes" für Linux gefunden hättest, ergo war Dein stundenlanges Suchen überflüssig.

    nvidia braucht kein Mensch. Habe AMD.
    Mit solch einer Aussage sollte man vorsichtig sein. Es gibt bestimmte Karten von bestimmten Herstellern, die für bestimmte Probleme einfach (teils sehr viel) besser funktionieren als andere. Dies gilt gleichermaßen für CPUs! Und ja, es gibt viele verschiedene Boinc-Projekt mit vielen unterschiedlichen Anforderungen... Solltest Du Dir der Features Deiner Karte nicht bewusst sein (DP-Durchsatz), würde ich eh vorschlagen, eine Neuanschaffung zu tätigen (in aller Regel sind neuere Karten leistungsstärker und stromsparender, vor allem in Deinem Fall).

    Etwas Grundlegendes: Ich weiss nicht, wie bewandert Du in der Windows-Welt bist, aber Linux ist da etwas "anders". Ich will nicht sagen, es sei schwerer, denn auch bei Windows muss man erst einmal eine gewisse Hürde erklimmen, bevor die initiale Lernkurve wieder etwas abflacht. Bei Linux ist es genauso, allerdings sind viele Herangehensweisen dort anders. Wenn man sich kein adäquates Hintergrundwissen aneigenet, bringt auch ein Herumstochern in Google-Ergebnissen nichts. Leider scheinst Du gerade kreuz und quer Sachen für "Linux" auszubddeln, die Dein aktuelles Problem nicht lösen, sondern die Situation eher noch verschlimmern. Man lernt den Umgang mit einem anderen Betriebssystem nicht "mal eben" in einem Wochenend-Crashkurs. Genau für solch ein Hintergrundwissen solltest Du Dich grundsätzlich in anderen Foren, Wikis, Chats, whatever informieren. Essentiell ist bspw. auch der Umgang mit den System-Protokollen ("Syslogs"), sobald man in ein Problem hineinrennt. Unter Windows schaut man in die Protokolle vergleichsweise nur äußerst selten hinein, da sie dort meist eh nur Blödsinn hinterlegen. Unter Linux sind auch die Man-Pages von großer Wichtigkeit, denn je nach eingesetzter Linux-Distribution und -Version unterscheiden sich die Softwarepakete in oft mehr als nur der Versionsnummer voneinander, so dass die zugehörigen Man-Pages die einzige verlässliche Konstante sein kann, womit Du es im Problemfall zu tun hast.

    Falls Dich das Thema "Linux" wirklich interessiert, würde ich vorschlagen, Dir etwas Lektüre zu besorgen, und sei es nur mal ein c't-Sonderheft für Ein-/Umsteiger. Alles andere bringt es am Anfang oft nicht... Vor allem musst Du im weiteren Verlauf auch ein Gespür dafür entwickeln, wie Du in bestimmten Situationen zu den effizientesten Lösungen kommst und wissen, welche Informationen dann hinreichend und welche gar notwendig sind.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg

    walli
    Geändert von walli (26.08.2019 um 02:13 Uhr)

  14. Avatar von KidDoesCrunch
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    #14

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    Meine Überlegungen bezüglich Linux sind nun Endgültig begraben.
    WIndows. SCO Unix und AIX reichen mir völlig. Die beiden letzteren schon notgedrungen wegen Business. Aber diese Installationsorgie hört sich an wie Windows 1.0 . Das brauch ich nicht mehr.
    [myNumbers] || [myBadges]
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    #15

    Standard

    Ich brauche mit meinen Aussagen nicht vorsichtig zu sein, Walli. Mir kommt kein System mit Intel und Nvidia ins Haus. Punkt!
    Das Geschäftsgebaren von Intel ist mir zuwider. Das muß ich nicht unterstützen. Bei Nvidia ist das ähnlich. Aber das ist ein anderes Thema.

    Bei Microsoft bin ich leider gezwungen, die Software zu nutzen. Womit wir beim Thema wären.
    Wie bewandert ich in Windows bin?! Nun ich bastel seit Jahren Rechner zusammen. Muß erstmal nix heißen.
    Mit Windows läuft der Kram auf Anhieb. Auch für Laien, die rudimentäres Wissen haben.
    Und für die meisten Probleme bekommt mensch auch Lösungen.. nach einer gewissen Zeit der Recherche.
    Bis vor ein paar Tagen haßte ich Bill Gates und Microsoft.... jetzt jedoch... bin ich kurz davor, dem Mann die Füße zu küssen.

    Und vor allen Dingen kann ich da die Grafikkartentreiber installieren ohne einen an der Pimpanella zu bekommen.
    Das darf doch nicht wahr sein, daß Linux es bis heute nicht geschafft eine vernünftige Installationsroutine für AMD und/oder Nvidia hinzubekommen.
    Da muß ich erst tagelang suchen, finde Hinweise, die längst veraltet sind.... und bekomme dann einen Post wie von Dir, Walli. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
    Am frühen Morgen. Jetzt habe ich den Kaffee richtig auf.

    Ist ja schön, daß mein stundenlanges Suchen überflüssig gewesen ist. Mir ist klar, daß es bei Linux anders läuft. Das ist mir auch schon aufgefallen.
    Aber solange ich den AMD-Treiber nicht installiert bekomme, solange bleibt Linux passè.
    Ist schade, weil der Ryzen mit Linux oft schneller rechnet als Windows.
    Mit dem FX sind die Unterschiede nicht so groß. Ist kein großer Verlust.

    Und ja, ich bin wirklich an dem Thema interessiert, Walli.
    Ich werde mich des Themas aber erst wieder annehmen, wenn ich eine größere Festplatte habe und nächstes Jahr einen 2. Ryzen-PC.
    Dann installiere ich den Kram parallel und mal sehen, was dann passiert. Die Lüftereinstellungen kann mensch ja auch im BIOS einstellen.
    Zumindest für die CPU. Beim BIOS von AM 3+ geht es nicht.

    Linux Mint Mate fliegt wieder runter. Es sei denn, ich finde heraus, wie mensch den Grafikttreiber installiert bekommt.

    Wie auch immer. Danke für die Zeit und Unterstützung.

    In diesem Sinne
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  16. Avatar von Dennis-TW
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    #16

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    Zitat Zitat von MarceloBordon Beitrag anzeigen
    Das darf doch nicht wahr sein, daß Linux es bis heute nicht geschafft eine vernünftige Installationsroutine für AMD und/oder Nvidia hinzubekommen.
    Daran ist weniger Linux als eher die Hardware Hersteller selbst schuld. Wobei Nvidia und auch Intel die Linux Community in Bezug auf Treiber mittlerweile besser unterstützen als früher und die Installation eines Nvidia Treibers bei allen modernen Distributionen sehr einfach ist (in MX Linux braucht es dafür drei oder vier Mausklicks) ... was man von AMD leider nicht behaupten kann. Du kannst da gerne mal bei AMD anfragen, warum sie es nicht analog zu Windows hinbekommen, einen aktuellen Treiber bereitzustellen und mit den großen Distributionen zusammenarbeiten, damit er über deren Paketverwaltung einfach eingespielt werden kann.

    Aber genau dies u.a. die speziellen Hintergründe, von denen Walli spricht. Bei der Hardwareunterstützung muss man unter Linux manchmal Abstriche machen oder sich kreative Lösungen einfallen lassen. Dabei gilt aber immer die Grundregel: Keine Fremdpakete oder Anleitungen von Webseite XY! Der Plan mit dem parallelen Testen in der Zukunft halte ich für eine gute Idee. Ein Antesten von Distros in einer virtuellen Maschine ist zwar immer ganz nett, aber die wahren Probleme zeigen sich meist erst, wenn man auf der eigenen Hardware installiert.
    Grüße aus dem fernen Taiwan


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    #17

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    AMD hat doch einen Ubuntutreiber. den bekomme ich aber nicht installiert. Egal, was ich anstelle. Da kann ich noch solange suchen oder mich informieren wie ich will.
    Das ist genau der Punkt, warum Linux nicht so verbreitet ist wie Windows. Eine Installationsroutine für eine Grafikkarte wäre für mich, wenn ich ein Betriebssystem entwickelt
    hätte obligatorisch. AMD ist nicht dafür verantwortlich für jede Linuxdistribution einen Treiber bereitzustellen oder gar deren Job zu machen und eine Installationsroutine schreiben.
    Schaut euch mal auf Wikipedia die Linuxdistributionen an. Insbesondere die Grafiken auf der rechten Seite.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...Distributionen

    Das soll AMD alles berücksichtigen?!

    Ihr arbeitet ja schon länger mit Linux. Eine Lösung habt ihr aber auch nicht, oder?
    Und jetzt soll ich mich tage-, wochen- oder gar monatelang hinsetzen um das Problem zu lösen?!

    Nein, aber nein Danke!

    So läuft der Kram ja mit Mate. Ist alles drin, was der normale User braucht.
    Mit BOINC hätte ich aber gerne die Lüfterkurve der GPU geregelt bekommen.....
    bzw. die Einstellung Frequenzen.
    Müßte noch NordVPN installiert bekommen. Dann wäre es optimal.

    Vielleicht versuche ich es mit Ubuntu. Den FX-Rechner kann ich ja zum üben nehmen.
    Wenn ich mich wieder beruhigt habe.

    In diesem Sinne
    Glückauf!
    Geändert von MarceloBordon (26.08.2019 um 14:08 Uhr)

  18. Avatar von walli
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    #18

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    Moin zusammen,

    Ich brauche mit meinen Aussagen nicht vorsichtig zu sein, Walli. Mir kommt kein System mit Intel und Nvidia ins Haus. Punkt!
    Das mag Deine Entscheidung sein, aber das war nicht der Punkt. Ich sagte, dass es für jedes Boinc-Projekt bestimmte Anforderungen gibt, die teils sehr speziell sein können. Du kannst also nicht erwarten, dass Du ganz viel Geld in die Hand nimmst, den aktuell dicksten Rechner dafür kaufst und überall viel Durchsatz schaffst. Solltest Du keine CPU mit mindestens AVX-Featureset haben, brauchst Du bspw. gar nicht erst versuchen, was bei PrimeGrid zu reissen (am besten aktuell AVX512, aber mit 2 statt 1 Unit, da sonst FMA3/4 schneller wäre). Sehr wichtig ist hierbei auch die Größe des L3-Cache. Und genau hier bist Du mit Intel ganz klar im Vorteil. Oder Deine alte R9 280X, sie hat einen immensen Double-Precision-Throughput, womit Du die meisten aktuellen Karten heutzutage noch problemlos wegfegen kannst - aber sie lohnt halt auch nur bei entsprechenden Projekten wie Milkeyway@home. Aber sie setzt auch nicht unwesentlich viel Energie um... Und es hängt auch noch davon ab, wie gut die Projekte ihre Binaries implementieren. Beim WCG gibt es das ein oder andere Subprojekt (war es OpenZika?), was unter Linux mehr Durchsatz schafft als unter Windows. Und dann ist da noch der typische Wahn, je schneller der RAM ist... oder je schneller die Festplatte/SSD... oder wie gut ein Projekt skalieren kann (vor allem auf Systemen mit Multithreading/Hypterthreading)... Um es kurz zu machen: Boinc ist eine Wissenschaft für sich.

    Und nun zu einem wesentlichen Unterschied zwischen Microsofts Windows und einem freien (politisch korrekten) GNU/Linux: Es gibt nicht nur ein oder das Linux, so wie man es salopp von Windows behaupten kann. Streng genommen ist Linux auch nur der Betriebssystem-Kern (Kernel). Microsofts Masche ist "Wir haben ein Monopol, also fresst oder sterbt". Windows funkt an allen Ecken und Enden sensible Daten nach Hause und bevormundet den User mehr und mehr... Linux' Diversität und Offenheit können abschrecken, sind aber gleichzeitig seine größte Stärke. Dass es die meisten Unternehmen aufgrund konservativer Denk- und Führungsstrukturen bis heute nicht richtig geschafft haben, dessen Vorteile zu erkennen und für sich zu nutzen, ist aus meiner Sicht traurig. Aber immerhin haben wir eine "Alternative", und das ist gut so!

    Aus diesem Grunde (Diversität) kann AMD auch gar nicht für alle Systeme eine "Installationsroutine" bereitstellen, aber man kann dafür sorgen, dass deren Treiber mal anständig mit den Vanilla-Kernels funktioniert und die gleichen Features bietet wie deren Windows-Pendant. Und denk noch einmal etwas über die Verbreitung nach, denn gerade im Embedded-Bereich wird so gut wie überall irgendeine Form von Linux eingesetzt. Linux ist lediglich auf dem PC-Desktop nicht so verbreitet. Aber schau mal, Android-Smartphones liegen bei einem Marktanteil von ca. 85%, und worauf basiert Android... ?

    Versuche mal, Beiträge anderer nicht so emotional aufzufassen und stattdessen kritischer zu hinterfragen - das bringt einen oft weiter. Wir wollen ja auch niemanden verprellen, aber tiefgreifende Linux-Problematiken können wir auch hier nur bedingt diskutieren. Nicht umsonst gibt es unzählige Anleitungen, HowTos usw. usf. direkt in den Communities bei den entsprechenden Linux-Distributionen. Debian/Ubuntu haben dabei auch die, wie ich finde, größten Anlaufstellen, was Support betrifft. Und Linux Mint ist übrigens auch nichts anderes als ein "Ubuntu mit anderen Oberflächen". Und anders herum: Windows ist ebensowenig eine Fire-And-Forget-Lösung, wo alles auf Anhieb funktioniert. Vor allem knallt es, seit Microsoft auf einen Release-Update-Zwang umstieg (ein richtiges Rolling-Release ist es ja nicht, da im Grunde alle 6-8 Monate ein komplett neues Windows installiert wird, bei dem lediglich versucht wird, so viele Einstellungen vom alten System wie möglich zu übernehmen). Immerhin hat Microsoft beim Planen der Updates und den damit verbundenen Neustarts endlich mal Besserung gebracht; sonst schmierten Dir die Rechner in den ungünstigsten Momenten, wie bspw. Boinc-Challenges, weg .

    So, und wie meine Vorredner bereits mehrfach erwähnten, ist es am einfachsten, ein Linux seiner Wahl mal in einer virtuellen Maschine zu installieren und auf Herz und Nieren zu testen. Hier hat Du in aller Regel zwar keinen direkten Zugriff auf die Grafikkarte (sofern Du den unbedingt brauchst), aber zum Lernen reicht es und es beugt Frust vor.

    Viel Erfolg weiterhin

    walli

  19. Avatar von Petrus
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    #19

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    Für Boinc ist der amdgpu-pro Treiber notwendig, weil noch Teile die closed sourced genutzt werden. Ein ewiger hickhack.......

    https://www.amd.com/en/support

    Am stabilsten läuft der mit Ubuntu, Centos hab ich mal ausprobiert die achten aber nicht so auf den amdgpu-pro. Wenn da ein update kommt kann es sein das, das Sys nicht mehr startet.

    Hast du Ubuntu jetzt hart auf der Platte?
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  20. Avatar von taurec
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    #20

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    Zitat Zitat von Petrus Beitrag anzeigen
    Für Boinc ist der amdgpu-pro Treiber notwendig, weil noch Teile die closed sourced genutzt werden. Ein ewiger hickhack.......

    https://www.amd.com/en/support

    Am stabilsten läuft der mit Ubuntu, Centos hab ich mal ausprobiert die achten aber nicht so auf den amdgpu-pro. Wenn da ein update kommt kann es sein das, das Sys nicht mehr startet.
    hi Petrus und sorry, dass ich da nochmal dazwischen grätsche, Marcelo,
    bei mir läuft eine RX 580 mit LinuxLite (Ubuntu-Derivat) mit AMD opencl-Teil vom amdgpupro.
    Eine R9 280X bringe ich bisher damit nicht zum Laufen.
    Der amdgpupro unterstützt nicht alle "älteren" Karten. Bzw. kommt es da auch auf das Projekt an ...

    Edit: Ansonsten gilt: Linux ist nur der Kernel - Treiber müssen die Hersteller bereitstellen - leider tut das bei Linux derzeit nur AMD (+amdgpu-pro opencl) in Form von OpenSource. Bei nvidia musst du den proprietären Treiber installieren, sonst läuft nix mit BOINC.
    Geändert von taurec (26.08.2019 um 17:17 Uhr) Grund: Ergänzung
    Ciao taurec

  21. Avatar von Petrus
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    #21

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    Bei damals ATI jetzt AMD ist das schon immer problematisch, mit der Ankündigung das man auf jeden Fall den opensource Treiber unterstützt hatte ich Hoffnung.

    Das mit OpenCL und LLVM 6-9 was irgendwie im Kernel 5.3 integriert ist hab ich bis jetzt auch nicht so richtig verstanden. Soll eine offene Programmierschnittstelle werden oder so etwas. Ob das jemals genutzt wird?
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    #22

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    Walli, hör bitte auf mir irgendwas zu unterstellen. Du hast mich noch nicht emotional erlebt.
    Mich muß auch keiner erziehen wollen. Dann reagiere ich empfindlich. Also lassen wir das Thema mit uns bitte sein.
    Wenn Du keine Lösung für das Problem hast, dann laß es. Danke Dir bis hierhin.

    Ansonsten, nochmal zum Verständnis:

    Linux Mint Mate 19.2 ist ganz hervorragend! Komme ich auch mit klar. Würde ich sogar drauflassen, wenn ich einen Lüfter der GPU steuern könnte.
    "Alles klar soweit?"

    Das einzige Problem ist halt BOINC mit der fehlenden Lüftersteuerung.
    Ich habe noch keine GPU-Units laufen lassen. Werde es morgen mal versuchen, wenn die Karte mit 100% Lüfterleistung läuft, dann wäre einem schon geholfen.

    Wenn mir einer der Linuxleute hier folgende Fehlermeldung erklären könnte:

    error: Detected X Server version 'XServer 1.19.6_64a' is not supported. Supported versions are X.Org 6.9 or later, up to XServer 1.10 (default:v2:x86_64:lib:XServer 1.19.6_64a:none:4.15.0-58-generic: )

    Nach meinem Verständnis ist der Treiber nicht mit der aktuellen XServer1.19...-Version kompatibel. Mit der alten Version 1.10.... hätte ich den Treiber installieren können.
    Oder sehe ich das falsch? Und die Lösung bzw., einem Laien wie mir zu überlassen, ist zuviel des Guten. Da bin ich überfordert.

    Ubuntu habe ich noch nicht drauf. Werde das aber nächste Woche in Angriff nehmen. Wenn ich dazu komme sollte.

    In diesem Sinne
    Glückauf

    - - - Aktualisiert - - -

    Bin bei meinen umfangreichen Recherchen auf diese Seite gestoßen:

    https://packages.ubuntu.com/source/xenial/boinc

    Da steht auch was von flgrx... vlt. hilft das weiter.

  23. Avatar von Petrus
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    #23

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    Problematisch ist die Kompi neue CPU ältere Grafikkarte. CPU braucht einen aktuellen Kernel, die GPU einen alten Treiber.

    Man müsste eine ältere Ubuntu LTS Version (Supportzeitraum?) installieren und einen aktuellen Kernel einspielen. Ob dann die erstellung des fglrx Kernelmoduls mit dem neuerem Kernel gelingt ist dann die andere Frage.

    Bei der installation des Treibers sollten auch folgende Pakete installiert sein. xorg-dev, build-essentuals, libc6-dev und Kernel-Headers.

    https://github.com/BoukeHaarsma23/WattmanGTK

    Ist zwar noch Beta aber zur Not kann man über ein Skript die Lüftersteuereng einstellen. Ich setzte so mein UV Profil für die Vega. Die ist unter Wasser da brauch ich kene Lüftersteuerung.
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  24. Avatar von SETIBOOSTER
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    #24

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    Donnerwetter was für eine Emotionalität, die Hitze macht sich bemerktbar...

    LINUX ist nicht trivial.
    Will Mensch es trivial, dann einen Mac und OS X.

    Wenn sich ein Neuling in Sachen LINUX mit diesem auseinandersetzen will, dann - wie für jeden Neuling in jedem anderen Gebiet - muss Mensch Fehler machen.
    Warum? Aus Fehlern lernt Mensch am Besten. Da Mensch Fehler machen muss, sollte die Neugier nicht live am Top Off Livesystem - bei LINUX Multiboot als Anfänger ohne Fehler hinbekommen o.O - gestillt werden.

    Mein Angebot:

    2 super gute Bücher zum Lernen (LPIC 1 und 2 incl. DVD)
    1 ältere Business Laptop zum Üben, bei dem nichts live verloren gehen kann, weil nichts drauf ist.
    1 Multiboot DVD mit älteren LINUXEn zum frei ausprobieren von allen (Vollsystem bis mini Linux) Möglichkeiten

    Kosten?

    Wenn ich alles zurückbekomme - Portokosten.
    Wenn Mensch behalten will: 75€

    Wie?

    PM an mich mit Adresse.

    So einfach gehts.


    PS: Das Standdard Werk für Linux, den "Koffler" gibts sehr günstig gebraucht (EBAY und Co.) in älterer Ausgabe.
    Sehr einfache Anleitungen mit Erklärungen von Easy bis Pro Level.
    Meine Stats und Badges - Hotel "Zur letzten "BOINC-Ruh" Bewohner:
    1 x GenuineIntel Intel(R) Core(TM) i7-3517U CPU @ 1.90GHz [Family 6 Model 58 Stepping 9] (4 Prozessoren) & INTEL Intel(R) HD Graphics 4000 (1297MB) OpenCL: 1.2
    2 x GenuineIntel Intel(R) Core(TM) i5 CPU M 540 @ 2.53GHz [Family 6 Model 37 Stepping 5] (4 Prozessoren)


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    #25

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    Danke, Setibooster, aber die Bücher brauche ich nicht.
    Für meine Zwecke habe ich das in 3 Tagen hinbekommen. Mit Hilfe von Walli, JayPi, taurec und Petrus.
    Ich brauche ja nur BOINC und die Lüftersteuerungen. Sonst nix.

    Ich habe P-Sensor https://gitlab.com/jeanfi/psensor/tree/master
    gefunden und installiert. Zumindest kann ich jetzt die Daten auslesen. Der CPU-Kühler läuft wie er soll, mit Maximum
    und habe gute Temps um die 55° bei Vollast.

    Dort steht auch °the temperature of ATI GPUs (using ATI ADL SDK).°
    Vlt. bekomme ich es für die Grafikkarte damit hin....

    - - - Aktualisiert - - -

    Anscheinend unterstützt der Ubuntutreiber auf der AMD-Seite nur die Versionen:

    Ubuntu 12.04.4 LTS, 14.04.2

    Meine Grafikkarte ist wohl zu alt. Oder ich finde die v. g. Version irgendwo.

    - - - Aktualisiert - - -



    Was mensch so alles findet im Netz: http://old-releases.ubuntu.com/releases/

    Habe MW als Projekt hinzugefügt. Aber die Treiber fehlen wohl:
    Mi 28 Aug 2019 14:12:50 CEST | Milkyway@Home | Master file download succeeded
    Mi 28 Aug 2019 14:12:55 CEST | Milkyway@Home | Sending scheduler request: Project initialization.
    Mi 28 Aug 2019 14:12:55 CEST | Milkyway@Home | Requesting new tasks for CPU
    Mi 28 Aug 2019 14:12:57 CEST | Milkyway@Home | Scheduler request completed: got 0 new tasks
    Mi 28 Aug 2019 14:12:57 CEST | Milkyway@Home | No tasks sent
    Mi 28 Aug 2019 14:12:57 CEST | Milkyway@Home | Tasks for CPU are available, but your preferences are set to not accept them
    Mi 28 Aug 2019 14:12:57 CEST | Milkyway@Home | Tasks for NVIDIA GPU are available, but your preferences are set to not accept them
    Mi 28 Aug 2019 14:12:57 CEST | Milkyway@Home | Your current settings do not allow tasks from this project. Um dies zu beheben können Siedie Projekteinstellungen auf der Projektwebseite ändern.

    Dasselbe mit Collatz.

    Wenn ich Zeit habe, dann installiere ich die alte Version von Ubuntu und versuche es dann nochmal mit dem Treiber.

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