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    #1

    Standard Lastprofil der Prozessoren

    Hallo,
    eigentlich bin ich ein alter Hase. Ich bin SETI@home Mitglied seit dem 1. Juni 1999. Allerdings habe ich nach ca. einem Jahr aufhoert mich zu beteiligen. In der Tat ist mir seiner Zeit ein Motherboard defekt geworden, ich vermute wegen der staendigen hohen Auslastung. Es gab seiner Zeit eine Phase da hatten einige Elkos Probleme. Ein solches Motherboard hatte ich wohl erwischt.

    Nun gut. Jetzt wollte ich mal meinen neuen Rechner richtig testen und habe drei Tage rechnen lassen. Ich habe ein AMD Ryzen 9 3900X 12-Core Prozessor 4.0 GHz und richtig schnelles RAM.

    Also, fuer meinen Geschmack wurde mir meine CPU zu warm. Dabei habe ich ein gutes Gehaeuse, einen guten CPU-Kuehler und eine gute Gehaeuse-Kuehlung. Das CPU-Package ging bis zu 80GradC hoch und die Anzeige "CPU" hatte 10GradC weniger. Das war mir zu viel.

    Die Anzahl der CPU Threads zu begrenzen war eigentlich nicht der richtige Weg fuer mich. Das Senken der Prozessorzeit war schon vielversprechender. Ich habe die Prozessorzeit letztlich auf 35% gesenkt. Nur werden die Prozessoren leider nicht optimal belastet. Ich habe mal ein Bild beigefuegt.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	6620

    Wenn ich 50% Last zulasse werden die dreiecksfoermigen Lastkurven gleichmaessiger und die Spitzen gehen bis auf 100%. Das waere ja nicht schlecht.
    Aber warum muessen alle Lastspitzen synchron ihre 100% erreichen?
    Wenn man jede zweite Berechnung genau in der Luecke der ersten laufen laesst haette man in der Summe eine Gerade. Das Netzteil wuerde sich sicher sehr freuen. Und ich denke die CPU lief dann auch bei konstanterer Temperatur. Letztlich koennte ich dann wieder von 35% auf 50% Last gehen.

    Wie seht ihr das?
    mfg Klaus

  2. Avatar von nexiagsi16v
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    #2

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    Prozessorzeit immer auf 100%. Alles andere bedeutet nur, dass die einzelnen Kerne bei z.b. 50%, 0,5 Sekunden lang zu 100% belastet werden und 0,5 Sekunden mit 0%. Das kann nicht gut sein für die Hardware.

    80°C im Packkage ist okay, ich glaub bei 95°C klinkt sich der Rechner aus. Im Grunde reduziert er aber die Taktrate sobald man in den roten Bereich kommt, wenn nix anderes eingestellt wurde. So wie ich das verstehe pendelt er sich bei dir bei 4GHz ein. Was ja innerhalb der normalen Taktrate der CPU von 3,8 bis 4,6GHz liegt.
    Man kann noch ein bissel ander Spannung schrauben, aber bei meinem Ryzen 5 3600 klappte das nicht so. Meine "Erfahrungen".
    Allgemein liest man viel, das AMD hier schon an einer sehr guten Grenze Arbeitet und die Ryzen der 3. Gen schon recht schwer zu kühlen sind. Alle Kerne und voller Takt er unmöglich oder sehr aufwendig/teuer?

    btw. Man muß den Rechner nicht 3 Tage stressen um zu sehen, ob der das ab kann. Halbe Stunde reicht da auch schon. Je länger der am oder übern Limit läuft, desto schneller ist der Geschichte. Man sollte sich auch von unten der "Kotzgrenze" nähern und nicht volle Pulle und dann schauen ob er raucht. 2 Thread abschalten (also Prozessorzahl 90%) wäre jetzt nicht die schlechteste Entscheidung, wenn du deine CPU auf 4GHz fest genagelt hast. Da müßten die Temps leicht fallen bzw. die Lüfter auch langsamer/leiser laufen. Wenn der frei takten darf, bringt das bei den Temps nix, da er dann nur den Takt etwas nach oben fährt und dann wieder in dem Temperaturbereich landet.

    Es gibt Projekte, da kannst du den Rechner nicht mit allen Threads laufen lassen, da sie viel anspruchsvoller sind als Seti. Da knallen die Temps schnell durch die Decke.

    Kannst aber auch mal bissel was zu deinem System schreiben. Welche Board, CPU-Lüfter, RAM usw... und vorallem warten was der Rest hier so denkt.
    Ciao Norman

    Ryzen 5 3600 @4GHz, 3x RX 5700, 32GB DDR4//FX8370 @4GHz, 16GB DDR3 1600, RX 470 + R9 270X// Dauercruncher i3 8300, 8GB RAM // Läppi B940 @2GHz


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    #3

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    Hallo Normann,
    das SETI die Organisation der Berechnungsthreads ändert ist wohl nicht zu erwarten. Eigentlich schade.
    Ich werde es noch einmal mit 100% Prozessorzeit und weniger Kerne probieren. Die Temperatur ist schon wichtig. Aber man sollte auch die zur Zeit auftretenden ständigen Lastspitzen unbedingt vermeiden. Auch die heutigen guten Elkos altern dadurch nur unnötig schnell.

    Ich habe mal versucht eine Signatur zu erstellen und mich an Dein Beispiel orientiert. Mal sehen wie es aussieht.
    mfg Klaus

    ASUS ROG Strix X570-E # AMD Ryzen 9 3900X 12-Core Prozessor 4.0 GHz # G.Skill DIMM 32 GB DDR4-3600 Kit # Corsair Force MP600 1 TB # Noctua NH-U12A, CPU-Kühler # Sapphire RX 5500 XT Pulse 8G

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    #4

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    Was meinst du mit Lastspitzen? Das sie bei 100% arbeiten? Bei 100% Prozessorzeit, arbeitet jeder Thread/Kern der für Boinc bereit gestellt wird mit 100%. Das können sie gut ab, dürfen aber halt nicht zu warm laufen. Deine Temps ansich waren daher noch recht gut.
    Dein Board ist ja nun ein recht ordentliches, daher kommt es damit auch gut klar. Da kannst du die AI Suite von Asus nutzen. Da sieht man recht gut mit wieviel Dampf die Lüfter laufen und die Temperaturen im Auge behalten. Dazu noch Lüfterkurven erstellen und auch mit den Spannungen der CPU bissel spielen. Das letzte genutzte Spannungsprofil wird beim Neustart leider nicht geladen, das mußt du dann wieder manuell laden. Das Profil für die Lüfterkurve dagegen wird automatisch geladen.
    Es wird aber die CPU Temp angezeigt und nicht die Package Temp.
    Ich selber hab das Asus Prime Pro und bin sehr zufrieden. Wobei meins ja nur den Ryzen 5 versorgen muss, aber auch 3 Grafikkarten.
    Ciao Norman

    Ryzen 5 3600 @4GHz, 3x RX 5700, 32GB DDR4//FX8370 @4GHz, 16GB DDR3 1600, RX 470 + R9 270X// Dauercruncher i3 8300, 8GB RAM // Läppi B940 @2GHz

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    #5

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    Ich habe auch den Ryzen 9 3900. Allerdings arbeitet der für LHC (CMS@home), das den nicht auf 100% bringt. Die Auslastung liegt bei ca. 91% bei 75°C Prozessortemp. (lt. HW Info)

    Soweit ich gehört habe, bringt Übertakten bei den Ryzen nicht allzuviel, da die selbst sehr gut ans jeweilige Limit gehen.

    Eins gilt es aber ganz grundsätzlich zu bedenken: Je kleiner die Struktur, desto geringer wird auch die wärmeübertragende Oberfläche und damit die bei gleichen Randbedingungen (Temperaturdifferenz, Materialien) übertragbare Energiemenge. Also setzt hier die Physik ganz praktische Grenzen. Die könnte man evtl. etwas nach unten "korrigieren" indem man die Temperatur des Kühlmediums herabsetzt, und über die größere Temperaturdifferenz noch etwas mehr Energie abführen kann.
    Ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt???

    Die sicherste Lösung ist wohl, den im Standardmodus selbstreguliert laufen zu lassen.
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    #6

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    Hallo Normann,
    Was meinst du mit Lastspitzen?
    Schau Dir mein Bild im ersten Beitrag an. Ich hatte die Prozessorzeit gedrosselt und die Anzahl der zu nutzenden Prozessoren auf 100% gelassen. Jeder einzelne Thread zeigte jetzt als Lastkurve ein Dreieck und alle Threads hatten sychron ihre Lastspitze zur selben Zeit. Das Dumme war nur, in der Summe trat die Spitze so natuerlich auch gegenüber dem Netzteil auf. Gar nicht gut.

    Dein Tipp, die Prozessorzeit auf 100% zu lassen und den Prozentsatz der Threads zu beschraenken ist der bessere Weg. Jetzt habe ich in der Summe aller Threads einen ziemlich gleichmaessigen Verlauf. Dabei werden nur vier Threads voll zu 100% dauerhaft belastet und drei Threads wechseln sich ab. Es kann sich aber auch schon mal anders darstellen.

    Die Last der CPU schwankt im Bereich 60 W bis 66 W. Die CPU Temperatur liegt im Bereich 51GradC bis 56GradC. Allerdings fahre ich jetzt nur mit 25% der Prozessoren. Die Luefter laufen im Turbomodus. Ich habe die Drehzahl füer diesen Arbeitsbereich etwas erhoeht. Es rauscht zwar etwas, aber mein alter PC war dagegen wie ein Staubsauger. Also, vorerst ist alles in Ordnung. Ich muss diese Konstellation noch ein paar Tage beobachten.

    Meine ASUS AI Suite 3 ist wohl etwas anders als die Version des letzten Jahres. Man findet einfach keine aktuelle Help-Datei. Was mir noch schleierhaft ist, unter Temperature steht als Hauptinfo: CPU 055GradC. Dann gibt es aber noch die CPU Package (Temperatur) mit immer um die 10GradC mehr. CPU Package sollte sich auf der CPU Gehaeuse beziehen. Was ist denn aber mit der Core Temperatur? Die Temperatur des Kerns muss ja hoeher als die des Gehaeuses sein. Zu dem meine ich, dass im Prozessor zumindest ein Temperatursensor vorhanden ist.

    Es ist alles etwas unklar. Aber Uebertakten, das darf man.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Treti,

    Die sicherste Lösung ist wohl, den im Standardmodus selbstreguliert laufen zu lassen.
    Sehe ich aus so. Nutzt Du nicht die ASUS AI Suite 3? Die unterstuetzt zwas das Uebertakten, aber das muss man ja nicht mitmachen. Der Rechner ist schon schnell genug. Du sprichst auch von Prozessortemperatur. Welche ist da gemeint? Core oder Package? Nach der Suite 3 ist für den CPU Fan die kritische Temperatur im Standardfall 75 GradC. Welche HW Info meinst Du?

    Noch eine bloede Frage. Meine Sonderzeichen sehen immer so aus: äöüß°. Gibt es da einen Trick?
    Ich sehe gerade ich der Vorschau, es geht jetzt doch.
    mfg Klaus

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    #7

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    Package Temp ist in der CPU drin, die CPU-Temp dürfte am Sockel gemessen werden und ist daher etwas geringer als die Package Temp. Beim meinem Ryzen sind es 11°C Unterschied.

    Wieviele WUs laufen jetzt bei Seti gleichzeitig? Müßten bei 25% Prozessoren ja 6 WUs sein.

    Die kritische Temperatur bei AI kannst du selber fest legen. Einfach den Haken setzen und dann kannst du in dem Diagram auch den letzten Punkt bewegen. Damit veränderst du die kristische Temp.
    Bei meinem Ryzen liegt die KO Temp bei 95°C...Package Temp. Gut 10°C abziehen, dann sind es 85°C CPU-Temp...mit der CPU-Temp arbeitet AI. Daher kannst du 80-83°C als kritische Temp einstellen...bei der Temp geht der Lüfter spätestens auf voller Leistung.
    Ciao Norman

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    #8

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    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Hallo Normann,


    Schau Dir mein Bild im ersten Beitrag an. Ich hatte die Prozessorzeit gedrosselt und die Anzahl der zu nutzenden Prozessoren auf 100% gelassen. Jeder einzelne Thread zeigte jetzt als Lastkurve ein Dreieck und alle Threads hatten sychron ihre Lastspitze zur selben Zeit. Das Dumme war nur, in der Summe trat die Spitze so natuerlich auch gegenüber dem Netzteil auf. Gar nicht gut.

    Dein Tipp, die Prozessorzeit auf 100% zu lassen und den Prozentsatz der Threads zu beschraenken ist der bessere Weg. Jetzt habe ich in der Summe aller Threads einen ziemlich gleichmaessigen Verlauf. Dabei werden nur vier Threads voll zu 100% dauerhaft belastet und drei Threads wechseln sich ab. Es kann sich aber auch schon mal anders darstellen.

    Die Last der CPU schwankt im Bereich 60 W bis 66 W. Die CPU Temperatur liegt im Bereich 51GradC bis 56GradC. Allerdings fahre ich jetzt nur mit 25% der Prozessoren. Die Luefter laufen im Turbomodus. Ich habe die Drehzahl füer diesen Arbeitsbereich etwas erhoeht. Es rauscht zwar etwas, aber mein alter PC war dagegen wie ein Staubsauger. Also, vorerst ist alles in Ordnung. Ich muss diese Konstellation noch ein paar Tage beobachten.

    Meine ASUS AI Suite 3 ist wohl etwas anders als die Version des letzten Jahres. Man findet einfach keine aktuelle Help-Datei. Was mir noch schleierhaft ist, unter Temperature steht als Hauptinfo: CPU 055GradC. Dann gibt es aber noch die CPU Package (Temperatur) mit immer um die 10GradC mehr. CPU Package sollte sich auf der CPU Gehaeuse beziehen. Was ist denn aber mit der Core Temperatur? Die Temperatur des Kerns muss ja hoeher als die des Gehaeuses sein. Zu dem meine ich, dass im Prozessor zumindest ein Temperatursensor vorhanden ist.

    Es ist alles etwas unklar. Aber Uebertakten, das darf man.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Treti,



    Sehe ich aus so. Nutzt Du nicht die ASUS AI Suite 3? Die unterstuetzt zwas das Uebertakten, aber das muss man ja nicht mitmachen. Der Rechner ist schon schnell genug. Du sprichst auch von Prozessortemperatur. Welche ist da gemeint? Core oder Package? Nach der Suite 3 ist für den CPU Fan die kritische Temperatur im Standardfall 75 GradC. Welche HW Info meinst Du?

    Noch eine bloede Frage. Meine Sonderzeichen sehen immer so aus: äöüß°. Gibt es da einen Trick?
    Ich sehe gerade ich der Vorschau, es geht jetzt doch.
    Ich meinte die HWiNFO64 (https://www.hwinfo.com/download/)

    Da die CPU (Tetl/Tdie).

    Normalerweise interessiert die mich nur am Rande. Ich übertakte nicht, das System darf selber einstellen, was es für richtg hält.
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    #9

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    Hallo Norman,

    Wieviele WUs laufen jetzt bei Seti gleichzeitig? Müßten bei 25% Prozessoren ja 6 WUs sein.
    Vier Threads liefen zu 100% und drei arbeiteten so zusammen, dass es in der Summe wohl für 2 x 100% reichte.
    Zur Zeit werden um die 60 W von der CPU verbraucht. CPU = 49°C und CPU Package = 61°C.

    Ich denke, ich werde mal im Forum bei ASUS nach CPU und CPU Package nachfragen.

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    mfg Klaus

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    #10

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    So wie ich das sehe, rechnen CPU 0, 2 (hat grad begonnen), 6, 8 und 10 eine WU. Ab Thread 14 kann man das in dem Bild nicht weiter sehen. Denke da wird auch noch einer bei 100% laufen. Die anderen Threads sind mit anderen Dingen beschäfftigt. Steigere mal die % bei Prozessorzahl in Boinc sodass immer eine WU mehr gerechnet wird, bis du bei einer CPU-Temp um die 65°C bist. Die Temp am besten nicht bei den vollen Lüfterdrehzahlen erreichen. Am besten so bei 80% deren maximaler Drehzahl. So hast du Luft nach oben, wenn es doch mal wärmer wird. Wäre jetzt so mein Weg...
    Ciao Norman

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    #11

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    Hallo Norman,
    ich habe jetzt auch meine Grafikkarte mitlaufen lassen. Es ist keine richtige Powerkarte, aber immerhin eine Radeon RX 5500 XT. Ich bin kein Spieler. Die GPU läuft zu 93% mit einer Taktrate von um die 1800 MHz. Der Stromverbrauch liegt bei 65 W. Current Temperatur 52°C und Übergangstemperatur 60°C.

    Die Bezeichnungen der Temperaturen passen wieder nicht zu den Temperaturwerten. Der Core ist jedenfalls immer wärmer als das Gehäuse. Eine Anfrage bei Asus ist noch nicht beantwortet worden.

    Ein Paket mit der Bezeichnung blc73_2bit_guppi_58693_.... wird von der GPU in 8,5 Minuten bearbeitet.
    Die CPU benötigt für diesen Typ 1 Stunde und 12 Minuten.

    Was mögen die richtigen Powerkarten leisten?
    mfg Klaus
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    #12

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    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Die Temperatur ist schon wichtig. Aber man sollte auch die zur Zeit auftretenden ständigen Lastspitzen unbedingt vermeiden. Auch die heutigen guten Elkos altern dadurch nur unnötig schnell.
    Sorry, aber DAS ist Humbug

    Zunächst mal befinden sich im Gleichstrompfad zur CPU kaum bis keine Kondensatoren mehr, zumindest keine Elko´s. Die Kondensatoren die man findet sind Impulsfest.
    Blieben noch die Kondensatoren im Netzteil. Allerdings sind auch die Impulsfest.

    Bei den heutigen Kondensatoren ist es bedeutend wichiger die Temperatur im Auge zu behalten. Gut wenn der Hersteller 105°C Elko benutzt, Trotzdem schlecht wenn man sie dann auch dauerhaft bei 105°C betreibt. Aus Kostengründen sind die 105er allerdings meist Mangelware und man findet häufiger 85°C Elko. Und bei denen kommt der Unterschied ob sie bei schlecht gekühlten 45°C oder bei gut gekühlten 35°C laufen schon bedeutend schneller zum tragen.

    Daher: Die Lastspitzen sind egal. die Temperatur muss passen. !

  13. Avatar von nexiagsi16v
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    #13

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    Nur mal so, die CPU-Temp ist die Temperatur am Sockel der ganzen CPU.
    Die Packagetemp. bzw. Übergangstemp sind dann die Werte direkt an den Kernen...also in der CPU. Die müssen höher sein als die am Sockel, da ja dort die Wärme ensteht. Das hatte ich weiter oben schon geschrieben.

    Lastspitzen ist so eine Sache. Wenn die CPU kostant WUs rechnet, gibt es keine Spitzen, denn sie arbeitet ja am Maximum. Wenn alle Kernen auf voller Last arbeiten, dann spielen die Komponenten des Boards eine Rolle. Hier dann die Spannungswandler und wahrscheinlich auch einige Kondensatoren. Eigentlich ist ASUS nicht bekannt da Schrott ein zubauen, daher bleib entspannt.

    Bei Seti gibt es verschiedene WU-Arten innerhalb einer Anwendungsversion (also V8.xx). Einige sind schneller als andere, daher schwanken die Zeiten enorm. Bei meiner RX 5700 für die Anwendung der Version 8.24 zwischen 2 bis 6 Minuten, also liegt deine 5500er nicht schlecht.
    Bei der CPU V8.08 ca. 0,8-1,1h. Da gibt es aber auch einige WUs, die auch mal deutlich kürzer sind.

    Wichtig bei den RX Karten, auch mal auf der Seti-Seite schauen, das diese auch valid/gültig sind. Da gab es bis vor kurzem Probleme, die mit der V8.24 wohl behoben wurden. Ich selber hab für meine Karten aktuell AMD Adrenalin 20.1.3 installiert, damit gibt es nun, nur noch wenige Pojekte die ein Problem sind.
    Ciao Norman

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    #14

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    Zitat Zitat von VogeL Beitrag anzeigen
    Sorry, aber DAS ist Humbug

    Zunächst mal befinden sich im Gleichstrompfad zur CPU kaum bis keine Kondensatoren mehr, zumindest keine Elko´s. Die Kondensatoren die man findet sind Impulsfest.
    Die Stromversorung der CPU wird kaum noch über klassische Leiterbahnen laufen, da spendiert man gleich unverletzte Masseflächen auf eigenen Layern.


    Blieben noch die Kondensatoren im Netzteil. Allerdings sind auch die Impulsfest.
    Impulsfest sind Folienkondensatoren. Die Steiheit des Impulses ist aber auch limitiert. Aber Du meinst sicher Aluminum Polymer Capacitors, wie diese hier von Würth.
    https://www.conrad.de/de/p/wuerth-el...t-1925776.html

    Das sind aber auch Elektrolytkondensatoren. Jedoch haben die einen sehr kleinen ESR, dieser hier 4,5 mOhm, und vertragen deshalb auch einen hohen Ripple Strom weil die ohmschen Verluste eben klein sind. Allerdings ist hier die Lebensdauer auch begrenzt und mit 2000 Stunden angegeben. Die 2000 Stunden gelten allerdings bei Temperaturen von 105°C. Bei z.B. 60°C ist die Lebenserwartung schon deutlich höher. Der Funktionsverlauf ähnelt der Entladekurve eines Kondensators.

    Ich möchte es mal so sagen, der Entwickler hat heute mehr Möglichkeiten ein robustes Motherboard zu konstruieren, das kostet dann auch mehr und wenn das Controlling JA sagt, dann ist alles gut. Trotzdem werden die Formel 1 Rennwagen nicht dauernd mit Vollgas gefahren.

    Daher: Die Lastspitzen sind egal. die Temperatur muss passen. !
    Auch die Polymer Elkos haben eine Begrenzung des Ripplestromes. Und je wärmer es wird, desto kürzer wird das Leben.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Norman,

    Wichtig bei den RX Karten, auch mal auf der Seti-Seite schauen, das diese auch valid/gültig sind. Da gab es bis vor kurzem Probleme, die mit der V8.24 wohl behoben wurden. Ich selber hab für meine Karten aktuell AMD Adrenalin 20.1.3 installiert, damit gibt es nun, nur noch wenige Pojekte die ein Problem sind.
    Bei mir heißt die Software einfach AMD RADEON SOFTWARE. Es steckt aber AMD Adrenalin dahinter und in der Tat habe ich jetzt von 20.1.2 auf 20.1.3 updaten können. Ich mußte allerdings etwas suchen. Unter Win7 habe immer Nachrichten von AMD erhalten. Ich hoffe dies klappt jetzt auch. Der Dialog war etwas holprig.

    Ich habe mit SETI erst wieder am 16.02.2020 angefangen. Also sollte ich die aktuelle Version V8.24 drauf haben. Eine Versionsnummer konnte ich nicht finden. Auch Infos zu den Grafikkarten konnte ich unter SETI nicht ausmachen. Es hat sich zumindest noch keiner beschwert.

    Ich habe übrigens gestern gesehen was Du so zusammengebaut hast. Alle Achtung! Man muß sich wirklich fragen, wozu braucht man CPUs. Die GPUs sind viel schneller und dabei noch sparsam.
    mfg Klaus
    mfg Klaus

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    #15

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    Es gibt Projekte und Subprojekte die haben nur CPU-Anwendungen...selbst bei GPU-Anwendungen, wird ja ein CPU-Anteil gebraucht. Wenn man mehrer GPU-WUs laufen lassen will, dann braucht man auch stellenweise eine entsprechende Anzahl bei CPU-Kernen. z.B. Einstein will immer 1 CPU-Thread für eine GPU-WU.

    Grafikkarten sind nicht immer schneller...man schaue sich nur deine CPU an. Die hat viele Threads und kann viele WUs gleichzeitig crunchen. Angenommen deine CPU braucht für 1 WU 1h und du läßt 20 Threads crunchen...das sind also 20 WUs pro Stunde. Eine Grafikkarte braucht sagen wir 6 Minunten pro WU...in einer Stunden sind es dann 10 WUs. Du sieht, die CPU haut da doppelt soviel raus. Stromverbrauch kann da oft sehr ähnlich sein. Das ist jetzt eine vereinfachte Rechnung, da GPU-WUs stellenweise mehr Punkte abwerfen. Dann verschiebt sich evtl. das Verhältnis, Punkte pro Stunde, mehr in die Richtung Grafikkarte.

    Guck mal im Boincmanager in der Spalter "Anwendungen"...da steht die Version der WU. Hierhttps://setiathome.berkeley.edu/apps.php die Lister der möglichen Anwendungen. Du siehst, je nach Hardware/Betriebssystem gibt es eine eigene Version der WUs.
    Auch wenn du in deinem Setiprofil dir die Aufgaben anschaust, steht hinten die Anwendungsversion.

    Aber immer locker bleiben, eins nach dem anderen. Das Thema crunchen ist bissel kompliziert, wenn man mehr als nur nebenher crunchen will. Und vorallem das Thema nicht überziehen. Viele wollen sehr viel und dann funktioniert nix, die Stromrechnung explodiert oder es wird Geld zum Fenster raus geworfen.
    Ciao Norman

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    #16

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    Vielen Dank für die Unterstüzung.
    mfg Klaus

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    #17

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    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Die Stromversorung der CPU wird kaum noch über klassische Leiterbahnen laufen, da spendiert man gleich unverletzte Masseflächen auf eigenen Layern.
    Ja die Massefläche alleine bringt aber halt nix Zum - gehört auch ein +

    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Das sind aber auch Elektrolytkondensatoren. Jedoch haben die einen sehr kleinen ESR, dieser hier 4,5 mOhm, und vertragen deshalb auch einen hohen Ripple Strom weil die ohmschen Verluste eben klein sind.
    Mir ist kein Mainboard bekannt in dem keine LowESR Elko verbaut sind. Ich meine die gehören heute eher zum Standard. Macht ja auch Sinn.
    Der Ripple dürfte aber dennoch arg begrenzt sein. Schaut man sich an in welchem Spannungsbereich moderne CPU arbeiten, wäre jedes Maß an ripple fast schon tödlich. Aber ja, das könnte man sicher bei einem dem Tode geweihten Mainboard mal messen. Aber eigentlich würde es mich doch sowieso arg wundern wenn im Versorgungspfad der CPU überhaupt nennenswert eine überlagerte Wechselspannung auftritt. Nichts anderes wäre ein ripple ja.

    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Allerdings ist hier die Lebensdauer auch begrenzt und mit 2000 Stunden angegeben. Die 2000 Stunden gelten allerdings bei Temperaturen von 105°C. Bei z.B. 60°C ist die Lebenserwartung schon deutlich höher. Der Funktionsverlauf ähnelt der Entladekurve eines Kondensators.
    Ich sag ja, wird's warm, wird's kurz das Leben

    Zitat Zitat von KlaRa54 Beitrag anzeigen
    Ich möchte es mal so sagen, der Entwickler hat heute mehr Möglichkeiten ein robustes Motherboard zu konstruieren, das kostet dann auch mehr und wenn das Controlling JA sagt, dann ist alles gut. Trotzdem werden die Formel 1 Rennwagen nicht dauernd mit Vollgas gefahren.
    Und dennoch werden Formel 1 Motoren nicht so Vollgasfest gebaut wie Serienmotoren. Wobei sich auch da schon viel getan hat. Der Vergleich hinkt daher etwas.
    Fakt ist, ein Mainstream Mainboard ist nicht dafür konstruiert 24/7 unter Dauerlast zu arbeiten. Man kann die dabei vollkommen natürlich und physikalisch bedingte Degradation der Bauelemente aber am einfachsten und effektivsten durch zwei Dinge begrenzen: Durch gute Kühlung und durch eine geeignete Spannungs-/Stromquelle.

    Will sagen, viele Lüfter und ein gutes Netzteil.

    Letztlich wollte ich lediglich darauf hinaus das die "Lastspitzen" die oben im Screenshot zu sehen sind keine wirklichen "Spikes" sind, die den Kondensatoren das Leben schwer machen.
    Das ist die ganz normale Berg- und Talfahrt mit der so eine CPU und deren Spannungsversorgung schon im normalen Betrieb klarkommen muss.

    Hätte es hier tatsächlich fiese Spikes, wäre immernoch zu prüfen ob die so kurz und die Amplitude so groß ist, das da wirklich irgendwas im Versorgungspfad aufkommt bei dem man sich Sorgen machen müsste.

  18. Avatar von [ETA]MrSpadge
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    #18

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    Die BOINC-eigene Regelung per CPU-Zeit kommt noch aus der Zeit vor den Multi-Kern-CPUs und aus der Zeit vor den dynamisch taktenden CPUs. Damals war das OK, um die Belastung des Rechners zu senken. Heute ist es einfach nur ineffizient. Die CPUs sind dafür gebaut, per Turbo möglichst schnell ihre Aufgaben zu erledigen (=gefühlte Geschwindigkeit) und nehmen dafür hohe Taktraten und Spannungen in Kauf, d.h. sie arbeiten dann ineffizient. Mit so einer Zeitschaltung läuft die CPU kurz im ineffizienten Sprint, dann wieder Pause usw.

    Optimal wäre es für BOINC, so viele Threads laufen zu lassen sodass man die sonstigen Aufgaben des Rechners nicht stört. Das wären bei dir, KlaRa, ca. 22 - 24 Threads (1-2 davon um die GPU zu versorgen). Damit dann nicht die Temperaturen und der Stromverbrauch durch die Decke schießen muss man der CPU "nur" sagen, dass sie sich etwas zügeln soll. D.h. Takt & Spannung senken und sie arbeitet effizienter. Das geht dank der modernen Turbo-Modi inzwischen sehr gut: du musst nur das Limit für den Stromverbrauch im BIOS oder AI Suite (kann es vermutlich) oder AMD Ryzen Master (find ich nicht so toll) einstellen. Standard sind für die CPU gut 140 W. Dann schafft sie auch die 4.0 GHz auf allen Kernen. Wenn du das auf ca. 100 W begrenzt, kommst du vermutlich auf 3.5 - 3.7 GHz auf allen Kernen raus und kannst viel mehr Threads laufen lassen als jetzt. Und ohne BOINC geht dir praktisch keine Leistung verloren, außer es sind Anwendungen die sehr viele Kerne nutzen.

    Mein 3700X läuft standardmäßig mit ca. 4.0 GHz auf allen Kernen bei 90 W. Damit sind mir Temperatur und Geräusch zu viel. Über das Power-Limit kann ich ihn z.B. auf 3625 MHz bei für mich viel angenehmeren 70 W Verbrauch einstellen. Zusätzlich habe ich manuell den maximalen Takt begrenzt, die Spannung manuell angepasst und die SOC-Spannung gesenkt (bringt noch mal ein paar W Ersparnis). Damit komme ich noch etwas unter die AMD-Werte und nutze den geringen aber vorhandenen Übertaktungsspielraum der CPU für diese Effizienzsteigerung aus. Im Ergebnis reichen die 70 W damit für 3825 MHz. Oder ich kann einfach runterskalieren auf ca. 60 W bei 3700 MHz (Sommerbetrieb...).

    Mit der Methode bin ich sehr zufrieden und traue meinem System auch einen Zen 3 12-Kerner zu, evtl. auch einen 16-Kerner (dann mit weniger Takt).

    Man muß sich wirklich fragen, wozu braucht man CPUs. Die GPUs sind viel schneller und dabei noch sparsam.
    Nur dann, wenn sie gut für die Aufgabe geeignet sind. Wenn das so ist, sollte man diese Dinge nicht mehr auf CPUs rechnen. CPUs können aber deutlich mehr und sind auch für die Projekt-Betreiber deutlich einfacher zu handhaben. Bei den GPUs gibt es immer Treiberprobleme, große Unterschiede zwischen den Herstellern und vergleichsweise schnelle Architekturwechsel. Ich bin seit Beginn der GP-GPU Zeit ein Fan davon, rechne aber auch gern World Community Grid auf allen freien Kernen und hoffe, dass es der Menschheit irgendwie nützt (die haben gar keine GPU-Apps)

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    #19

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    Zitat Zitat von VogeL Beitrag anzeigen
    Ja die Massefläche alleine bringt aber halt nix Zum - gehört auch ein +
    Ich denke schon dass man die positive Spannung bei den hohen Strömen auch über Flächen an die CPU heranführen muss.

    Schaut man sich an in welchem Spannungsbereich moderne CPU arbeiten, wäre jedes Maß an ripple fast schon tödlich.
    Im Datenblatt der Kondensatoren wird der Begriff "ripple" immer nur für den Strom verwendet. Und zwar für den Strom des Kondensators. Über den ESR erwärmt sich der Kondensator. Bei 105°C laufen einige Elkos 2000 Stunden und bei 50°C fast ewig lange.

    Aber eigentlich würde es mich doch sowieso arg wundern wenn im Versorgungspfad der CPU überhaupt nennenswert eine überlagerte Wechselspannung auftritt. Nichts anderes wäre ein ripple ja.
    Wieso soll ein ripple-Strom des Elkos irgendetwas überlagern? Der ESR bremst die Ladevorgang des Elkos, aber nur minimal. Für die Welligkeit der Spannung ist die Ladezeit und die Entladezeit des Elkos massgeblich verantwortlich. Ist der Elko aufgeladen, so entlädt er sich bis zum nächsten aufladen. Da man bei 50 A und höher die Kapazität der Elkos nicht beliebig erhöhen kann bzw. will, abeitet man mehrphasigen Schaltnetzteilen. So ähnlich wie Drehstrom, nur mit noch mehr Phasen.

    mfg Klaus
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    #20

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    Zitat Zitat von [ETA]MrSpadge Beitrag anzeigen
    Optimal wäre es für BOINC, so viele Threads laufen zu lassen sodass man die sonstigen Aufgaben des Rechners nicht stört. Das wären bei dir, KlaRa, ca. 22 - 24 Threads (1-2 davon um die GPU zu versorgen). Damit dann nicht die Temperaturen und der Stromverbrauch durch die Decke schießen muss man der CPU "nur" sagen, dass sie sich etwas zügeln soll. D.h. Takt & Spannung senken und sie arbeitet effizienter. Das geht dank der modernen Turbo-Modi inzwischen sehr gut: du musst nur das Limit für den Stromverbrauch im BIOS oder AI Suite (kann es vermutlich) oder AMD Ryzen Master (find ich nicht so toll) einstellen. Standard sind für die CPU gut 140 W. Dann schafft sie auch die 4.0 GHz auf allen Kernen. Wenn du das auf ca. 100 W begrenzt, kommst du vermutlich auf 3.5 - 3.7 GHz auf allen Kernen raus und kannst viel mehr Threads laufen lassen als jetzt. Und ohne BOINC geht dir praktisch keine Leistung verloren, außer es sind Anwendungen die sehr viele Kerne nutzen.
    MrS
    Ich mußte Deine Vorschläge erst einmal versuchen umzusetzen. Für die AI Suite 3 gibt es leider keine aktuelle Beschreibung. Die aktuellste Beschreibung ist ein paar Monate alt und passt schon nicht mehr ganz zu meiner Version. Ich hatte ganz am Anfang die 5-Way Optimization nach einigen Bedenken dann doch mal laufen lassen, habe aber nur Fast Tuning gewählt. Also Tunen will ich nicht, mir genügt wenn der Standard Mode optimal läuft. Gut, die Lüfter wurden gut eingestellt. Allerdings habe ich die Verläufe noch in Richtung früherer Kühlleistung hin geändert. Meine Lüfter sind leise.

    Diesen Lauf habe ich am 2 oder 3. Tag nach Inbetriebnahme durchgeführt und war danach nicht mehr sicher wie sich der CPU-Takt zuvor benommen hat. Jetzt ist der Takt auf 4,0 GHz eingestellt. Zuvor, so meine ich war der Takt variabel, ich meine man sah auch schon mal 2,33 GHz. Wenn ich jetzt den Takt auf 3,8 GHz einstelle und übernehme, so habe ich beim jetzigen Booten wieder die 4 GHz gesehen.

    HWINFO64 v6.22 zeigt mir den Takt auch mit den erneut eingestellten 3,8 GHz an. Unter Bus Clock werden jedoch für die Core auch Effektive Clocks ausgewiesen. Minimum 35 MHz, Maximum 1600 MHz. Der Rechner tut ja jetzt quasi nichts. Also müßte ich jetzt schlußfolgern, mit AI Suite 3 gebe ich die höchste CPU Frequenz vor und die tatsächliche ändert sich, ist aber unter AI Suite 3 nicht einsehbar.

    Mit DIGI+ VRM habe ich auch so meine Probleme. Ich habe VDDCR CPU Power Phase Control und VDDCR SOC Power Phase Control jeweils von Standard auf Optimized jetzt. Auch diese Werte standen nach dem Booten wieder nur auf Standard. Was Standard hier bedeutet weiß man nicht, aber der Multiphasenbetrieb der Schaltnetzteile sollte schon optimiert sein, auch in Ruhe.

    Leider kann man mit AI Suite 3 nicht den maximalen Strom der CPU begrenzen. Wenn der Rechner für SETI rechnet, dann werden die 100 A schon erreicht und leicht überschritten. Gut, das teilt sich auf die einzelnen Phasen auf, ist aber immerhin beachtlich.

    Nochmals vielen Dank für Deine Tipps.
    mfg Klaus
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    #21

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    Die Spannung, sowie auch die Taktrate werden beim Neustart nicht übernommen. Da sind dann immer die Werte aus dem BIOS aktuell. Nur die Lüfterkurven werden übernommen.

    Wie gesagt, die Spannung hab ich im BIOS auf Auto gestellt und auch nicht weiter bei AI Suite verändert. Die bringen bei den Ryzen eh nicht soviel an Verbesserung...meiner wollte nicht mehr bei Reduzierung von 0,0125V bei der CPU Spannung. Daher Haken dran, für mich paßt es auch so sehr gut.
    Ciao Norman

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    #22

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    Wer wirklich wissen will, wie das System läuft, für den ist HWInfo64 sehr gut geeignet. Worauf ich für die CPU typischerweise schaue:

    "Core 0 Clock" (+andere Kerne): echter, momentaner CPU-Takt
    "CPU (Tctl/Tdie" / "CPU Die Average)" / "CPU CCD1 (Tdie)": CPU-Temperatur, zeigen bei mir alle 3 praktisch das Gleiche an
    "CPU Core Voltage (SV12 TFN)": CPU-Kernspannung, so ziemlich der wichtigste Parameter für den Verbrauch
    "SoC Voltage (SV12 TFN)": Spannung für den Chipsatz-Teil, eher nur für fortgeschrittenes Tuning interessant
    "CPU Package Power (SMU)": gesamter Stromverbrauch im CPU-Package, inkl. SoC. Das muss der Kühler wegschaufeln.

    Wenn die AI Suite etwas einstellen kann, ist das gut zum Testen. Dauerhaft würde ich es aber im BIOS einstellen. Und wie gesagt, das wichtigste wäre, das "Power Target" oder "Power Limit" der CPU zu reduzieren. Dann kannst du mir threads laufen lassen und die CPU passt sich automatisch an; wird dabei energieeffizienter und der BOINC-Durchsatz steigt während die Temperaturen gleich bleiben.

    MrS
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    #23

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    Zitat Zitat von [ETA]MrSpadge Beitrag anzeigen
    Wenn die AI Suite etwas einstellen kann, ist das gut zum Testen. Dauerhaft würde ich es aber im BIOS einstellen.
    MrS
    Danke, auch Norman, dann werde ich mit das Bios mal genauer anschauen.
    mfg Klaus
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