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Drake-Gleichung

Aus SETI.Germany Wiki

Die Drake-Gleichung: Wie wahrscheinlich ist außerirdische Intelligenz?

Die Milchstraße besteht aus über 400 Milliarden Sternen, und die Milchstraße ist nur eine von Milliarden anderer Galaxien. Kann es somit sein, dass wirklich nur auf der Erde Leben entstand? Oder vielleicht ist außerirdisches Leben gar nicht so außergewöhnlich, nur dass es sich oft selber zerstört, weil es die Möglichkeiten nicht mehr kontrollieren kann, die sich durch die technische Entwicklung ergeben. Wir sollten aber bedenken dass es schon aufgrund der unendlichen Größe des Universums und der Anzahl an Sternen in ihm die Existenz technologischer Zivilisationen, die die Kommunikationstechnologie beherrschen, wahrscheinlich ist.

Die Drake-Gleichung gibt einen Eindruck wie viele Zivilisationen dort draußen sein könnten. Die Resultate variieren recht stark, abhängig von den Annahmen die gemacht werden.

Die Gleichung ermittelt N: Die potentielle Anzahl intelligenter, die Kommunikationstechnologie beherrschende Zivilisationen in unserer Galaxie (= Milchstraße).

N = R * f(p) * n(e) * f(l) * f(i) * f(c) * L

R Anzahl "geeigneter" Gas- und Sternformationen in unserer Galaxie, aus denen Sterne und Planetensysteme geboren werden, die die Entwicklung einer Zivilisation begünstigen wie z. B. der Adler-Nebel (sehenswerte Aufnahme, unbedingt einmal anschauen!).

f(p) Prozentsatz derjenigen Sterne, die Planeten besitzen

n(e) ist die Zahl der "Erden" in einem Planetensystem. Planeten, die flüssiges Wasser haben könnten

f(l) ist der Anteil der Planeten, die auch wirklich Leben entwickeln

f(i) ist der Anteil der Planeten, auf denen sich dann eine Intelligenz entwickelt

f(c) ist der Anteil, auf denen eine technologische Zivilisation entsteht

L ist die Zeitspanne, die eine solchen Zivilisation von den Anfängen der Radiotechnologie bis zu ihrer Selbstzerstörung existiert


Weitere Informationen zur Drake-Gleichung (englisch).

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