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Folding@home

Aus SETI.Germany Wiki

kurze Zusammenfassung

Bei Folding@home werden die Proteinfaltung, -missfaltung, -aggregation und die möglicherweise damit zusammenhängenden Krankheiten erforscht. Von dieser Grundlagenforschung erhofft man sich mögliche Therapien für Krankheiten wie z.B. Alzheimer oder Creutzfeld-Jacob.

Dies ist ein eigenständiges Projekt und es befindet sich im Produktivstatus, mit zurzeit ruhender BOINC-Planungsphase.

Die Teilnahme außerhalb BOINCs ist mit einer gesonderten Clientsoftware möglich. Insbesondere bei der PS3 ist dies ohne Änderungen des Betriebssystems möglich.

Client

Der Client liefert die Unterstützung für Checkpointing, des Bildschirmschoners und Folgendem:

Betriebssysteme

  • Windows 32 Bit Windows 64 Bit Linux 32 Bit Linux 64 Bit Mac OS (Intel) Mac OS (Power PC) FreeBSD Playstation 3

Grafikkarten

  • ATI alle ab HD 2000 Serie ATI Grafikkarte
  • NVIDIA alle ab G80 Chip NVidia CUDA Grafikkarte

Teambeitritt

Dieser ist durch die Angabe der Teamnummer 43829 im Originalclient möglich.

Laufzeiten

CPU

Größe
Projekt-Client
Größe Projekt
gesamt inkl. 1. WU
WU-Deadline ungefähre WU-Dauer WU-Größe Download WU-Größe Upload
13,5 MB ca. 14 MB mehrere Tage von Stunden bis Tage 250 KB 1,6 - 7,6 MB

GPU

Größe
Projekt-Client
Größe Projekt
gesamt inkl. 1. WU
WU-Deadline ungefähre WU-Dauer WU-Größe Download WU-Größe Upload
13,5 MB ca. 14 MB 30 Min - 1 Tag, auch bis zu 10 Tagen 250 KB 1,6 - 7,6 MB

Der GPU-Client ist noch Beta (außer ATI x1000 Serie). Es gibt größere Zeitunterschiede zwischen ATI- und NVIDIA-Grafikkarten. Denn Letztere brauchen selbst für größere WUs nur ca. 2-4 Stunden.




Installationsanleitungen, Tipps und Infos

Windows

CPU - Client unter Windows (XP, Vista, 7) einrichten

Windows 32 Bit Windows 64 Bit

CPU V6 – Client unter Windows einrichten

Vorarbeit:

Überprüft welchen Prozessor ihr in eurem System habt. Es muss mindestens ein Doppelkernprozessor sein. Unterstützt werden alle Mehrkernprozessoren von AMD und Intel.
Als Betriebsystem werden nur Windows XP/Vista und 7 unterstützt. Es muss mindestens NET 2.0 installiert sein.
Zwingend notwendig ist das Anfordern eines sogenannten Passkey´s.
Er dient zur genauen Identifikation der User ID und Zuordnung der Arbeitseinheiten, außerdem verhindert er den Missbrauch eurer ID.
Über diese Seite könnt ihr durch Angabe eurer Email Adresse und eures Usernamen euren persönlichen Passkey anfordern: FAH Passkey
Der Passkey beschert euch viele Bonuspunkte, da die CPU Client Ausbeute nicht besonders hoch ist, teilweise mehrere 1000 Punkte pro WU sein.


Client herunterladen:

Den SMP2 Client könnt ihr euch Hier herunterladen.


Client installieren:

Als erstes erstellt ihr euch einen neuen Ordner für den SMP-Client.
Unter XP so: C:\FAH
Unter Vista/7 wie folgt: C:\Users\[username]\FAH
Dies ist nötig da die Sicherheitsmechanissmen von Windows den Client sonst blockieren. Daher den Client niemals unter C:\Program Files\FAH installieren.
Jetzt erstellt ihr eine Verknüpfung zur FAH6.34-win32-SMP.exe im selben Ordner.
Danach klickt ihr mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und geht zu den „Eigenschaften“.
Hier findet ihr das „Ziel“ gebt dort in die Zeile "C:\Users\[username]\FAH SMP\FAH6.34-win32-SMP.exe" noch diese zusätzlichen Befehle ein: -smp -local -advmethods -forceasm


Code:

"C:\Users\[username]\FAH SMP\FAH6.34-win32-SMP.exe" -smp -local -advmethods -forceasm

Bedeutung dieser Befehle:
-smp => Multicorenutzung,
-local => das nur auf diesem Rechner gefaltet wird,
-advmethods => für Multicore notwendig um die aktuellsten Arbeitseinheiten zu bekommen,
-forceasm => besonders bei AMD CPU´s wichtig, da diese dann besser ausgelastet werden

Dann auf „Übernehmen“ und „OK“ klicken. Fertig.


Client einrichten:

Ihr öffnet nun den Client über die erstellte Verknüpfung mit einem Doppelklick.
Es öffnet sich die Konsole und es müssen folgende Felder ausgefüllt werden:
Username => Eurer
Team ID => natürlich für Seti.Germany die 43829 verwenden
Passkey => den ihr von Folding@Home zugesandt bekommen habt
Ask before fetching/sending work (no/yes) => no ist empfohlen, da sich der Client sonst nicht selbstständig Arbeit anfordert
Use proxy (yes/no) => je nach eurer Internetanbindung
Acceptable size of work assignment and work result packets => normal wird empfohlen, big beschehrt euch richtige Hammer WU´s mit jeder Menge Credits und langen Laufzeiten

Zum Abschluss werdet ihr noch gefragt ob ihr die Advanced Einstellungen vornehmen wollt, hier mit „yes“ bestätigen.

In Kurzform folgen nun die Abfragen:
Core Priority (idle/low) => idle ist empfohlen, da sonst keine gute Auslastung der CPU stattfindet
CPU usage requested (5-100) => 100 entspricht 100% Auslastung usw.
Disable highly optimized assembly code (no/yes) => hier immer no verwenden, außer es gibt ständige Probleme bei den Berechnungen
Pause if battery power is being used => Desktop: no, Laptop: yes
Interval, in minutes, between checkpoints (3-30) => 5 Minuten werden empfohlen um nicht zu viel Fortschritt beim Beenden des Clienten zu verlieren
Memory, in MB, to indicate (1013 available) => es werden ~0,5 GB pro Core benötigt (Bsp. Phenom II X4 = 4052 MB)
Set -advmethods flag always (no/yes) => auf yes stellen
Ignore any deadline information (no/yes) => auf no stellen, nur bei Fehlern der Systemuhr oder ständigem Zeitzonenwechsel auf yes stellen
Machine ID (1-16) => auf 1 stellen oder wie man wünscht, läuft allerdings noch die GPU Anwendung kann die 2 nicht verwendet werden da sie von der GPU beansprucht wird
Launch automatically, install as a service in this directory (yes/no) => hier auf yes stellen wenn man möchte das der Client mit dem System zusammen startet
The following options require you to restart the client before they take effect Disable CPU affinity lock (no/yes) => hier auf no stellen, da SMP schon alle Kerne verwendet
Additional client parameters => hier können Zusatzparameter eingegeben werden, unbedingt -smp angeben
IP address to bind core to => ohne Bedeutung, da kein Viewer vorhanden ist, hier nix eingeben und einfach mit Enter bestätigen

Sind diese ganzen Fragen beantwortet ist der Client fertig eingerichtet und er lädt sich den Core und die erste Arbeitseinheit herunter.
Es empfiehlt sich den Client nun wieder zu schließen/beenden damit die Einstellungen abgespeichert werden können.
Um den Client nun erneut zu starten ruft ihr eure erstellte Verknüpfung mit Administratorrechten auf. Fertig.

Als Monitoringtool wird HFM.NET (Fortschrittsanzeige, Credits, WU-Info) empfohlen, da es als einziges Tool den neuesten Client korrekt ausliest.


Links:

Folding CPU Client Guide
Folding CPU FAQ
Passkey FAQ
CPU-Client Download




Single-/Dualcore - Client unter Windows einrichten

Windows 32 Bit Windows 64 Bit

Single-/Dualcore – Client V6 unter Windows einrichten


Vorarbeit:

Geeignet ist dieser Client für alle Intel- und AMD Prozessoren mit 1 oder 2 Kernen.
Unterstützte Betriebssysteme sind Windows XP/Vista und 7.
Um Bonuspunkte, die einen Großteil der Gesamtpunkte ausmachen, zu bekommen und seine eigene ID vor Missbrauch zu schützen empfiehlt es sich bei Folding@Home den sogenannten Passkey anzufordern. Dies könnt ihr auf dieser Seite tun: Passkey anfordern


Client herunterladen:

Hier kann man sich den Clienten herunterladen.


Client installieren:

Bei den Clienten handelt es sich um „Selfinstaller“. Es ist daher nichts zu beachten, sondern er kann einfach wie jedes andere Programm installiert werden.
Während der Installation wird man nach seinem Namen, der Team ID (Seti.Germany = 43829) und dem Passkey gefragt, diese einfach eintragen und fertig ist die Installation.
Wenn alles gut gelaufen ist seht ihr in der Taskleiste das kleine bunte Molekülsymbol für den Clienten.


Client einrichten:

Ihr geht auf das bunte Molekülsymbol in der Taskleiste und klickt mit der rechten Maustaste darauf. Dann geht Ihr auf „Configure“ und klickt den rechten Reiter „Advanced“ an.
Jetzt könnt Ihr die Kernpriorität einstellen, empfohlen ist „Slightly Higher“ auf 100% zu setzen, somit bekommt die CPU die höchste Priorität zugeordnet.
Zusätzlich kann man etwas weiter unten das Checkpointing verändern. Die Voreinstellung ist bei 15 Minuten, hier kann man zwischen 3 Minuten und 30 Minuten wählen.

Multi CPU Nutzung:

Hat man einen Doppelkernprozessor, kann man 2 der Singlecore Clienten gleichzeitig laufen lassen um beide Kerne auszulasten. Dies ist relativ einfach gemacht und wird im Folgenden beschrieben.

Geht als erstes in den Ordner in dem euer erster Client installiert wurde.
Beispiel: C:\Users\[username]\AppData\Roaming\
Dort findet ihr folgenden Ordner: Folding@Home-x86
Diesen Ordner kopiert ihr nun und fügt ihn mit der Umbenennung wieder in dasselbe Verzeichniss ein: Folding@Home-x86-2
Geht dann mit einem Doppelklick in diesen Ordner und löscht die queue.dat und das work Verzeichniss, da es ja vom ersten Clienten mitkopiert wurde.
Danach geht ihr wieder in den Ordner des ersten Clienten Folding@Home-x86 und erstellt eine Verknüpfung der .exe, benennt sie z.B. CPU 1 und schiebt dann diese Verknüpfung auf den Desktop.
Überprüft eure Einstellungen mit einem Rechtsklick auf die Verknüpfung und dem Klick auf Einstellungen. Folgende Angaben sollten enthalten sein:

Code:

Ziel: "C:\Program Files\Folding@home\Folding@home-x86\Folding@home.exe" 
Starte in: "C:\Users\[username]\AppData\Roaming\Folding@Home-x86"

Kopiert nun diese Verknüpfung ein weiteres mal auf den Desktop und benennt sie z.B. CPU 2.
Geht dann wieder mit einem Rechtsklick und einem Klick auf Einstellungen in die Verknüpfung.
Dort müsst ihr das Starte in noch mit der vorher gewählten -2 ergänzen, sodass dann folgendes in den Pfadangaben steht:

Code:

Ziel: "C:\Program Files\Folding@home\Folding@home-x86\Folding@home.exe" 
Starte in: "C:\Users\[username]\AppData\Roaming\Folding@Home-x86-2"

Schließt nun die Einstellungen mit Übernehmen und OK.
Durch einen Doppelklick auf die jeweilige Verknüpfung am Desktop, kann man nun beide Clienten nacheinander starten und in der Taskleiste werden zwei bunte Molekülsymbole angezeigt, eins für jeden Clienten.


Links:

Single-/Unicoreclient FAQ
Single-/Unicoreclient Download
Passkey FAQ
Passkey anfordern




GPU - Client unter Windows einrichten

Windows 32 Bit Windows 64 Bit . . . ATI Grafikkarte NVidia CUDA Grafikkarte


Vorarbeit:

Überprüft welche Grafikkarte Ihr habt, es werden alle CUDA fähigen nVidias ab der 8000er Serie unterstützt, sowie alle ATI´s ab der HD 3000er Serie.
Zu beachten ist das ATI Grafikkarten immer einen kompletten CPU-Kern benötigen.
Ihr solltet die aktuellsten Treiber eurer Grafikkarte installiert haben.
Die neuesten Treiber findet ihr hier:

nVidia
ATI


Client herunterladen:

Es kommen die sogenannten High Performance Clienten zum Einsatz.
Es gibt 2 unterschiedliche GPU Clienten, den GPU2 und den GPU3. Es ist wichtig zu wissen welche Grafikkarte man besitzt, da es nicht egal ist welcher Client auf der Grafikkarte läuft.
Herunterladen kann man hier:

GPU2 Client: nVidia ab 8*** bis G 3**, ATI HD 3*** – HD 4***
GPU3 Client: nVidia ab G 4** bis G 5**, ATI HD 5*** – HD 7***


Client installieren:

Bei den Clienten handelt es sich um „Selfinstaller“. Es ist daher nichts zu beachten, sondern er kann einfach wie jedes andere Programm installiert werden.
Während der Installation wird man nach seinem Namen und der Team ID gefragt, diese (Seti.Germany = 43829) einfach eintragen und fertig ist die Installation.
Wenn alles gut gelaufen ist seht ihr in der Taskleiste das kleine bunte Molekülsymbol für den Clienten.


Client einrichten:

Ihr geht auf das bunte Molekülsymbol in der Taskleiste und klickt mit der rechten Maustaste darauf. Dann geht Ihr auf „Configure“ und klickt den rechten Reiter „Advanced“ an.
Jetzt könnt Ihr die Kernpriorität einstellen, empfohlen ist „Slightly Higher“ auf 100% zu setzen, somit bekommt die GPU die höchste Priorität zugeordnet und rechnet mit ~ 99% Auslastung.
Zusätzlich kann man etwas weiter unten das Checkpointing verändern. Die Voreinstellung ist bei 15 Minuten, hier kann man zwischen 3 Minuten und 30 Minuten wählen.


Multi GPU Nutzung

Offiziell geht es nur bei ATI Grafikkarten, allerdings müsste es auch mit nVidia´s so funktionieren.
Um Multi GPU zu nutzen muss Crossfire deaktiviert werden und an der zweiten Grafikkarte ein Bildschirm oder ein Bildschirmdummy angeschlossen sein.
Ihr ladet euch den jeweiligen Clienten herunter, empfohlen ist der Konsolenclient (siehe: Sonstige Clienten). Dann erstellt ihr zwei neue Ordner z.B. GPU 1 und GPU 2.
Man kopiert nun die .exe des Konsolenclients in beide Ordner und erstellt eine Verknüpfung auf dem Desktop. Diese verlängert man durch die Angabe „-local“, damit wird sichergestellt das sich beide Grafikkarten im selben Computer befinden.
Danach startet man den ersten Client und richtet diesen ein. Wenn dieser dann anfängt zu rechnen startet man den zweiten Client, richtet diesen ein und lässt ihn loslegen.
Ich bitte um Feedback ob diese Konfiguration so funktioniert, da ich kein Multi GPU verwende.


Links:

GPU2 FAQ Folding nVidia
GPU2 FAQ Folding ATI
GPU3 FAQ Folding nVidia & ATI
High Performance Client FAQ
High Performance Client Download




Linux

CPU – Client V6 unter Linux einrichten

Linux 64 Bit


Vorarbeit:

Folgende Linuxdistributionen werden unterstützt: Ubuntu, Fedora (Gnome & KDE), Kubuntu.
Es muss eine 64 bit Version des Betriebssystems installiert sein.
Zusätzlich wird die „32 bit library“ benötigt und muss installiert sein.

Download und Installation:

Öffnet das Terminal eures Betriebssystems.
Im folgenden die Orte in den verschiedenen Distributionen wo ihr das Terminal findet:

Ubuntu GNOME: Applications / Accessories / Terminal
Fedora GNOME: Applications / System Tools / Terminal
Kubuntu KDE: K-menu / System / Konsole
Fedora KDE: Applications / System / Konsole

Im Terminal erscheint euer Name und der Name des Computers z.b. user@box:~$

Als nächstes müsst ihr die cURL App installieren, sie dient dazu von eingegebenen Webadressen im Terminal Down- oder Uploads durchführen zu können. Dies macht ihr mit folgenden Befehlen:


Ubuntu

Code:

sudo apt-get install curl


Fedora

Code:

su -c 'yum install curl'

Meist wird dann euer Adminpasswort verlangt, gebt es ein und der Vorgang ist beendet.

Um den Client für Linux herunterzuladen gebt nun folgenden Code im Terminal ein:

Code:

mkdir -p ~/folding
cd ~/folding
curl -O http://www.stanford.edu/group/pandegroup/folding/release/FAH6.34-Linux64.tgz
tar xzf FAH6.34-Linux64.tgz

Ist der Client heruntergeladen muss er noch konfiguriert werden. Dafür gebt ihr folgende 2 Befehle in das Terminal ein:

Code:

chmod +x fah6
./fah6 -configonly -smp

Client starten:

Es gibt 2 Möglichkeiten den Client zu starten. Die erste und grundlegendste Methode funktioniert mit folgendem Code im Terminal:

Code:

./fah6 -smp -verbosity 9

Die zweite Methode ist den Client als Service zu starten. Die erfordert allerdings die Erstellung eines Scripts. Wie man dies einrichtet kann man am besten Hier nachlesen.

Um nachprüfen zu können ob der Client arbeitet kann man die fahlog.txt öffnen und sieht den Fortschritt der Arbeitseinheit.
Es ist allerdings ein Überwachungstool für den Client zu empfehlen, da man mit wenigen Klicks alles wichtige sehen kann. Zu empfehlen sind HFM.net oder FAHMon.


Links:

Linux Guide Folding@Home




GPU – Client V7 unter Linux einrichten

Linux 32 Bit Linux 64 Bit . . . ATI Grafikkarte NVidia CUDA Grafikkarte


Hinweise:

Leider ist es sehr kompliziert den V6 Client für GPU´s unter Linux zu installieren, weshalb auch von Folding@Home davon abgeraten wird.
Wer jedoch mit seiner Grafikkarte unter Linux falten will ist mit dem V7 Beta Client bestens bedient. Dieser hat einige wesentlich Neuerungen die Hier nachgelesen werden können.
Außerdem steht erstmals ein Installer zur Verfügung.
Ich werde mich bei der Installationsanleitung auf Ubuntu 64bit beziehen, allerdings müsste es auf anderen Linuxsystemen gleich ablaufen.
Zu beachten ist das ATI Grafikkarten immer einen kompletten CPU-Kern benötigen.

Vorarbeit:

Überprüft welche Distribution ihr verwendet, unterstützt werden folgende ab:
Debian 5+
Ubuntu 9.04+
RedHat? 5.3+
CentOS 5.3+
Fedora 11+

Überprüft welche Grafikkarte Ihr habt, unterstützt werden folgende:
nVidia ab 8*** bis G 5**
ATI ab HD 3*** – HD 7***

Um die Grafikkarten unter Linux nutzen zu können benötigt ihr noch die nötigen Grafikkarten Treiber und CUDA - Anwendungen für die nVidias.

Client Download:

Den Client kann man für sein jeweiliges System Hier herunterladen.

Installation:

Nach dem Download geht ihr in das Verzeichnis wo ihr den Client abgespeichert habt. Klickt dort mit der rechten Maustaste auf die zu installierende Datei und wählt „Open with Ubuntu Software Center“.
Es öffnet sich das Softwarecenter und man bestätigt die Installation mit „Install“.
Zusätzlich wird man noch nach seinem Adminpasswort gefragt, welches dann einzugeben ist.

Konfiguration:

Es öffnet sich nun ein Configure Fenster in dem man seinen Namen, die Team ID, ein Passwort und die Art des Clienten wählen kann.

Name => euer selbstgewählter Folding@Home Username
Team ID => natürlich Seti.Germany (Team ID 43829)
Passkey => den von Folding zugesandten Passkey eintragen
Clientart => SMP (nur CPU Nutzung), ALL (CPU & GPU Nutzung), UNI (CPU nur Einkerner), GPU (nur Grafikkartennutzung)

Hier wählt Ihr die Einstellung "GPU"
Diese Einstellungen sind im Nachhinein jederzeit änderbar.
Nachdem man diese Eingaben bestätigt hat ist die Installation/Konfiguration erstmal abgeschlossen.
Es kann sein das man meint es würde nix passieren oder es wäre nicht richtig installiert, jedoch kann man den Systemmonitor des Betriebssystems aufrufen und den Systembelastungsanstieg sehen.

Um den Client und dessen Einstellungen und Monitoringtool besser nutzen zu können empfiehlt es sich ihn in die Taskleiste zu integrieren.
Dazu geht ihr in folgendes Verzeichnis „Applications -> Science -> FAH Control“, drückt nun die rechte Maustaste und bestätigt folgende Auswahl „Add this launcher to panel“. Nun befindet sich der Schnellstart in der Taskleiste.


Links:

Downlod V7 Beta Client
FAQ V7 Beta Client
Linux GPU FAQ




Beta Clienten

V7 Client unter Windows und Linux einrichten

Windows 32 Bit Windows 64 Bit Linux 32 Bit Linux 64 Bit ATI Grafikkarte NVidia CUDA Grafikkarte


Info:

Der V7 ist der neueste Client von Folding@Home und beinhaltet den Singlecore-, SMP- und GPU- Clienten unter einer einzigen Plattform. Somit kann man mehrere FaH Prozesse mit nur einer Benutzeroberfläche steuern. Neu ist auch das man eine grafische Fortschrittsanzeige der WU hat, Info´s zur gerade berechnenden WU erhält und ein Viewer wurde nun für alle Clientarten integriert.
Er ist unter Windows 32/64bit und Linux 64bit verwendbar.


Vorarbeit:

Windows: Unterstützt werden Windows XP, Vista und 7

Linux: Überprüft welche Distribution ihr verwendet, unterstützt werden folgende ab: Debian 5+, Ubuntu 9.04+, RedHat? 5.3+, CentOS 5.3+, Fedora 11+

Überprüft welche Grafikkarte Ihr habt, unterstützt werden folgende unter Windows und Linux:
nVidia ab 8*** bis G 5**
ATI ab HD 3*** – HD 7***

Um die Grafikkarten unter Linux nutzen zu können benötigt ihr noch die nötigen Grafikkarten Treiber und CUDA - Anwendungen für die nVidias.
Zu beachten ist das ATI Grafikkarten immer einen kompletten CPU-Kern benötigen.

Client Download:

Den Client kann man für sein jeweiliges System Hier herunterladen.

Installation:

Windows: Nach dem Download geht ihr in das Verzeichnis wo ihr den Client abgespeichert habt. Klickt dort doppelt auf die Installationsdatei und folgt den Anweisungen wie bei jeder anderen Programminstallation auch.

Linux: Nach dem Download geht ihr in das Verzeichnis wo ihr den Client abgespeichert habt. Klickt dort mit der rechten Maustaste auf die zu installierende Datei und wählt „Open with Ubuntu Software Center“.
Es öffnet sich das Softwarecenter und man bestätigt die Installation mit „Install“.
Zusätzlich wird man noch nach seinem Adminpasswort gefragt, welches dann einzugeben ist.

Konfiguration:

Es öffnet sich nun ein Configure Fenster in dem man seinen Namen, die Team ID, ein Passwort und die Art des Clienten wählen kann.

Name => euer selbstgewählter Folding@Home Username
Team ID => natürlich Seti.Germany (Team ID 43829)
Passkey => den von Folding@Home zugesandten Passkey eingeben
Clientart => SMP (nur CPU Nutzung), ALL (CPU & GPU Nutzung), UNI (CPU nur Einkerner), GPU (nur Grafikkartennutzung)

Diese Einstellungen sind im Nachhinein jederzeit änderbar.
Nachdem man diese Eingaben bestätigt hat ist die Installation/Konfiguration erstmal abgeschlossen.
Es kann sein das man meint es würde nix passieren oder es wäre nicht richtig installiert, jedoch kann man den Systemmonitor des Betriebssystems aufrufen und den Systembelastungsanstieg sehen.

Linux: Um den Client und dessen Einstellungen und Monitoringtool besser nutzen zu können empfiehlt es sich ihn in die Taskleiste zu integrieren. Dazu geht ihr in folgendes Verzeichnis „Applications -> Science -> FAH Control“, drückt nun die rechte Maustaste und bestätigt folgende Auswahl „Add this launcher to panel“.
Nun befindet sich der Schnellstart in der Taskleiste.


Links:

V7 FAQ
V7 FaH Client Control
V7 FaH Viewer
V7 Download




PlayStation 3

Folding@Home auf der PlayStation 3 einrichten

Playstation 3

Starten:

Auf jeder PS3 befindet sich im Hauptmenü die Kategorie „Life with PlayStation“.
Startet man diese Applikation gelangt man in dessen Grundanwendung.
Dort angekommen hält man die Vierecktaste gedrückt und gelangt in die Kanalauswahl. In dieser befindet sich auch Folding@Home. Dies als Auswahl mit der X-Taste bestätigen.
Die PS3 lädt sich nun eine Arbeitseinheit herunter und beginnt mit dem Berechnen.

Team und Namenseingabe:

Mit der Dreieckstaste kommt Ihr nun in das Optionsmenü wo ihr unter dem Punkt „Identität“ euren Namen und euer Team wählen könnt.Teams können nur per Team ID gewählt werden.
Seti.Germany hat die Team ID 43829.


Erweiterter Modus:

Ihr geht wieder über die Dreieckstaste ins Optionsmenü, dort zum Punkt Folding@Home Einstellungen und dann zum Modus.
Wählt dort den Erweiterten Modus. Dies hat den Vorteil für regelmäßige Cruncher das man, soweit verfügbar, auch größere Arbeitseinheiten bekommt und somit mehr Credits einheimsen kann.

Expertenmodus:

Drückt die Dreieckstaste für das Optionsmenü, geht dort auf die Allgemeinen Einstellungen und dann auf Folding@Home.
Hier könnt ihr den Experten Modus einstellen. Damit werden alle anderen Kanäle von „Life with PlayStation“ deaktiviert und die volle Leistung der PS3 steht für Folding@Home bereit.

Abschalten/Beenden:

Mit der PS Taste beendet ihr Folding@Home wie man es auch beim Spielen gewohnt ist. Dabei wird die Berechnung der Arbeitseinheit gestoppt und ein Checkpoint gesetzt der bei erneutem Start wieder aufgegriffen wird.
Zusätzlich kann man die PS3 aber auch automatisch abschalten lassen.
Dazu geht man mit der Dreieckstaste in das Optionsmenü, unter Folding@Home Einstellungen befindet sich die Automatische Abschaltung.
Hier kann man nun unter 3 Möglichkeiten wählen:
1. Deaktivieren,
2. Abschalten nach Beendigung der Arbeitseinheit,
3. Abschalten nach einer bestimmten Anzahl von Stunden (1 – 24 Stunden wählbar)

Rückmeldefristen:

Die Rückmeldefristen für PS3 Arbeitseinheiten liegen in der Regel bei 2 bis 4 Tagen.
Das genaue Datum findet man in der Infoleiste rechts Oben am Bildschirm.

Berechnungsdauer und Credits:

Egal welches Modell (Fat, Slim) der PS3 man besitzt beträgt die Berechnungsdauer einer Arbeitseinheit ~ 6 Stunden. Der Grund dafür ist das die Stanford University extra für die PS3 Arbeitseinheiten erstellt, die nicht mit den Versionen für die Grafikkarte oder den Prozessor vergleichbar sind.

Man bekommt pro berechnete Arbeitseinheit ~ 250 Credits.
Was zu einem Tagesoutput von ~1.000 Credits pro PS3 im 24/7 Modus führt.

Stromverbrauch und Hardwarebelastung:

Laut der Stanford University verbraucht die PS3 mit der Folding@Home Anwendung folgende Werte:
PS3 Fat (40 – 160 GB) ~ 130 Watt
PS3 Slim (160 – 320 GB) ~ 90 Watt

Sony und auch die Stanford University bestätigen das die PS3 einem Dauerbetrieb, sprich 24/7 Betrieb, unter Folding@Home standhält und teils empfehlen Sie es sogar, da Sony die Anwendung offiziell unterstützt und verbreitet.
Aus eigener Erfahrung scheint die Belastung der Hardware auch nicht so hoch zu sein wie beim Spielen, da das Gehäuse kühler und der Lüfter langsamer bleibt.


Links:

PS3 FAQ Folding@Home
PS3 Wikipedia




Tools

HFM.net unter Windows installieren

Windows 32 Bit Windows 64 Bit

Info:

HFM.net ist ein sogenanntes Monitoringtool was für die Clienten V5, V6 und V7 erstellt wurde und dabei nur sehr wenig Systemresourcen verbraucht.
Es dient dazu die laufenden Clienten zu überwachen und Fortschrittsanzeigen der gerade berechneten WU zu erhalten. Aber es kann noch mehr:

WU – Info: Fortschritt, Projekt, Points, Laufzeit, PPD/MHz, PPD gesamt, Core Version, Clienttyp
WU – History: Mann kann sich alle bereits berechneten WU´s der verbundenen Clienten anzeigen lassen
WU – Benchmark: beinhaltet Durchschnittswerte der bereits berechneten WU´s
Webapplikation: Web Liveviewer der gerade arbeitenden Clienten
Remoteüberwachung: es können Clienten aus einem bestehenden Netzwerk überwacht werden

Download:

HFM.net kann man sich Hier herunterladen.

Installation:

Da es sich um einen sogenannten „Selfinstaller“ handelt einfach mit einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei klicken und den Anweisungen folgen.
Hat man alles richtig gemacht sollte sich das Tool öffnen und ein Blau-Grünes Proteinsymbol in der Taskleiste ganz rechts sichtbar sein.

Konfiguration:

Um das Tool überhaupt nutzen zu können muss man es mit einem Clienten verbinden.
Dazu geht man in der Menüleiste auf den Punkt „Clients“, klickt einmal darauf und bei dem sich ausklappenden Menü klickt man auf „Add Client“.
Es öffnet sich ein Einstellungsfenster in dem man ein paar Daten eintragen muss:

HFM.net mit einem V5 oder V6 Client verbinden:

Instance Name => hier euren gewünschten Name des Computers eintragen
Client Processor Mhz => hier die Taktrate (in Mhz) eures Prozessors eintragen
Filename … => das sind 3 Eintäge untereinander, diese einfach belassen
Log Folder => dieses Feld dient als Pfadangabe eurer Logdatei die der FaH Client erzeugt:

Code:

Bsp.: C:\Users\Username\AppData\Roaming\Folding@home-gpu\

HFM.net mit einem V7 Client verbinden:

Client Name => hier euren gewünschten Namen des Computers eintragen
Address => 127.0.0.1 eintragen
Port => steht bereits auf 36330, dabei belassen
Passwort => kann man ein eigenes eintragen, ist aber nicht sinnvoll

Habt ihr das alles eingetragen mit „OK“ bestätigen.
Habt ihr alles richtig eingetragen müsstet ihr jetzt den arbeitenden Clienten sehen.
Mit einem Klick auf die Statusanzeige bekommt man dann sämtliche wichtige Informationen.

Unter dem Menüpunkt „Edit“ befinden sich die „Preferences“.
Dort kann man nach seinen eigenen Vorstellungen HFM.net konfigurieren. Nachdem man das getan hat müssen diese Einstellungen allerdings gespeichert werden, da sie sonst verworfen werden, sollte man das Tool einmal schließen oder den Rechner neu starten.

HFM selbst braucht man nicht zu schließen, sondern mit der „Minimieren“ Option verschwindet es im Systemtray und stört weder das System noch den Nutzer.


Teaminterne Badges

Das Teammitglied bieboderbeste hat für Seti.Germany interne Badges erstellt, die für PC-Nutzer je nach erreichter Points und bei PS3-Nutzern je nach Anzahl der WUs vergeben werden.


Badges Vorraussetzung PS3 Badges Vorraussetzung
1000 .png 1.000 Points 1WU.png 1 WU
25000.png 25.000 Points 10WU.png 10 WUs
100000.png 100.000 Points 25WU.png 25 WUs
500000.png 500.000 Points 50WU.png 50 WUs
1000000.png 1.000.000 Points 100WU.png 100 WUs
10000000.png 10.000.000 Points 250WU.png 250 WUs
50000000.png 50.000.000 Points 500WU.png 500 WUs


Weblinks






Statistik

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