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Ibercivis/Docking

Aus SETI.Germany Wiki

Docking
Docking
Ziel:Das Projekt modelliert das Andocken von Medikamenten an kranke Zellen oder Krankheitserreger
Kategorie:Chemie
Hauptprojekt:Ibercivis
Homepage:http://www.ibercivis.es
Betreiber: Spanien
Status:alpha
Projektadressen
Serverstatus:Docking
Forum:Docking Forum
SETI.Germany
Team-Statistik:Docking
Teambeitritt:SETI.Germany beitreten
Teamwerbung:Für Docking werben
Twitter Facebook meinVZ/studiVZ
Forenthread:SETI.Germany Forum
Workunit
Frist:2 Tage
Erster Download:bis 18 MB
Betriebssysteme:Linux 32 Bit Linux 32 Bit Linux 64 Bit Linux 64 Bit Mac OS (Intel) Mac OS (Intel) Mac OS PowerPC Mac OS PowerPC Windows 32 Bit Windows 32 Bit Windows 64 Bit Windows 64 Bit
Bildschirmschoner:Nicht vorhanden
Checkpoints:Nicht vorhanden

Laufzeit einer WU liegt zwischen 100–3000 Sekunden.

Alle Arzneimittel haben in ihrer Zusammensetzung eine Substanz namens aktives Prinzip (die allgemein auch Ligand genannt wird) welche für die Tätigkeit des Medikaments verantwortlich ist. Der Rest der Komponenten setzt sich aus inaktiven Stoffen zusammen, deren Aufgabe unter Anderem darin besteht, sicherzustellen, dass der Wirkstoff den Ort erreicht, an dem er tätig werden sollte. Die Liganden haben normalerweise die umgekehrte Oberfläche von bestimmten makromolekularen Strukturen, wie unter anderem Proteine und Nukleinsäuren. Am Ende seiner Reise muss ein Ligand hat sein eigentliches Aktivitätszentrum finden und dort „andocken“. Dieser Prozess, genannt Docking, ist ziemlich komplex, und in diesem Prozess kommen eine Reihe von chemischen Prozessen ins Spiel, die durch physikalische Gesetze bestimmt werden, einschließlich der über verbrauchten oder freigesetzter Energie.

Das Wissen, wie diese Vereinigung abläuft, sowie die Charakterisierung und Quantifizierung von verschiedenen Vorgängen während dieses Prozesses ist einen wachsender Bereich der Forschung. Theoretisch ermöglicht dieses Wissen über die die notwendigen Elemente, Moleküle mit der für ihre Tätigkeit besten Struktur zu designen. Nicht nur viel besser, sondern auch ohne die Möglichkeit, an unerwünschten Molekülen anzudocken, was zu den bekannten „Nebenwirkungen“ führt.

Zurzeit forschen wir mit anspruchsvollen experimentellen Techniken wie den dreidimensionalen Informationen aus Proteinen des Liganden, d.h. wo sich dessen Atome im Raum befinden und was die geometrische Anordnung dieser bei der Vereinigung ist. Daraus resultierend kennen wir dann den Wert der Moleküle und deren Vereinigung.

Wenn wir in der Lage sind, aus diesen dreidimensionalen Strukturen und den chemischen und physikalischen Gesetzen die experimentellen Ergebnisse zu reproduzieren, wären wir in der Lage auch für alle anderen Liganden ihren Wert für ein Docking vorherzusagen, bevor sie in teuren pharmazeutischen Tests erprobt werden.

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