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World Community Grid/OpenZika

Aus SETI.Germany Wiki

OpenZika
OpenZika
Ziel:Finde einen Impfstoff gegen Zika
Kategorie:Medizin
Hauptprojekt:World Community Grid
Homepage:http://www.worldcommunitygrid.org
Betreiber:Universität Federal de Goiás Brasilien
Status:produktiv
Projektadressen
Forum:OpenZika Forum
SETI.Germany
Team-Statistik:OpenZika
Teambeitritt:SETI.Germany beitreten
Teamwerbung:Für OpenZika werben
Twitter Facebook meinVZ/studiVZ
Forenthread:SETI.Germany Forum
Workunit
Frist:10 Tage
Laufzeit:
  • 1,5 - 3 h
    (i7)
Betriebssysteme:Android Linux 32 Bit Linux 64 Bit Mac OS (64 Bit) Mac OS (Intel) Windows 32 Bit Windows 64 Bit
Bildschirmschoner:Vorhanden
Checkpoints:Vorhanden
Das "OpenZika" Projekt beim World Community Grid soll helfen, Medikamentenkandidaten zu identifizieren, die eine Infektion eines Patienten mit dem Zika Virus behandeln kann.

Hintergrund:

Im Februar 2016 erklärte die Weltgesundheitsorganisation das Zika Virus zu einem weltweiten Gesundheitsnotfall. Grund dafür war die rasche Verbreitung und neue Verbindungen des Zika-Virus zu dem Anstieg von neurologischen Erkrankungen.

Das Virus breitet sich in neue geografischen Zonen, wie z.B. Amerika aus, wo die Menschen bisher nicht dieser Krankheit ausgesetzt waren und daher gegen diesen Virus wenig Immunität entwickelt haben. Im April 2016 teilte das "Centers for Disease Control" mit, dass ein Anstieg der schweren neurologischen Erkrankungen, insbesondere bei Kindern, mit dem Zika-Virus in Verbindung gebracht werden kann. Einige schwangere Frauen, die mit dem Zika Virus in Berührung kamen, haben Säuglinge mit einer Erkrankung geboren, welche als Mikrozephalie bezeichnet wird und die zu Problemen bei der Entwicklung des Gehirns führt, was in der Regel zu schweren psychischen Mängel führen wird. In anderen Fällen können Lähmung und andere neurologische Probleme auftreten, auch bei Erwachsenen.

Problem:

Derzeit gibt es keinen Impfstoff zur Stärkung der Immunität und auch kein Medikament zur Bekämpfung dieser Krankheit, obwohl verschiedene Bemühungen dazu im Gange sind. Auch wenn das Virus erstmals 1947 identifiziert wurde, hat es seitdem nur wenig Forschung in diese Richtung gegeben, zumal die Symptome der Infektion bislang als mild bezeichnet wurden. Jedoch zeigen neue Studien auf Verbindungen zwischen Zika und Mikrozephalie oder anderen neurologischen Problemen, so daß diese Krankheit nicht so gutartig sein kann, wodurch sich die Notwendigkeit für eine verstärkte Forschungsanstrengung ergibt.

Vorgeschlagene Lösung:

Das "OpenZika" Projekt beim World Community Grid soll helfen, Medikamentenkandidaten zu identifizieren, die eine Infektion eines Patienten mit dem Zika Virus behandeln kann. Das Projekt wird Proteine angreifen, die wahrscheinlich vom dem Zika Virus genutzt werden, um im Körper zu überleben und sich auszubreiten. Ein ähnliches Verhalten ist von anderen Krankheiten, wie zum Beispiel dem Dengue-Virus und Gelbfieber bekannt. Um ein Anti-Zika Medikament zu entwickeln müssen Forscher Millionen von chemischen Verbindungen identifizieren, die störend auf diese Schlüsselproteine einwirken können. Die Wirksamkeit jeder Verbindung wird in virtuellen Experimenten getestet werden, sogenannten "docking calculations" (Andock-Berechnungen). Diese virtuellen Experimente werden auf den im World Community Grid freiwillig zur Verfügung gestellten Computern und Android-Geräten durchgeführt. Diese Berechnungen würden dazu beitragen, dass sich die Forscher auf die wahrscheinlichsten Verbindungen konzentrieren können, die schließlich zu einem antiviralen Medikament führen können.

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